Liebe Institutsangehörige!

 

Herzliche Einladung zur Buchpräsentation „Kafka als Patient : Stationen in Wien und Kierling“ am 28.04.2025 um 18.00 Uhr an der Fachbereichsbibliothek Philosophie und Psychologie

 

https://bibliothek.univie.ac.at/events/008289.html

 

https://bibliothek.univie.ac.at/fb-philosophie-psychologie/files/Einladung_Kafka-Patient.pdf

 

Der heute weltbekannte Autor Franz Kafka litt bereits früh unter vegetativen Beschwerden und war seit 1917 schwer an Tuberkulose erkrankt. Sein Leidensweg

als Patient zog sich über fast sieben Jahre. Dieses Buch zeichnet Kafkas Begegnungen mit den Ärzten und Ärztinnen in Wien nach, die seine letzten

Lebenswochen begleiteten.

 

Kafka war ein gesundheits- wie kostenbewusster Patient

 

Franz Kafka unterzog sich im Laufe seines Lebens vielen ärztlichen Untersuchungen, wandte sich dabei aber immer mehr von der Schulmedizin ab. Er legte

großen Wert auf eine naturnahe Lebensführung, bevorzugte vegetarische Speisen und bewegte sich viel im Grünen. Zudem kurte er häufig.

 

Für die schwache gesundheitliche Konstitution haben Kafkas Biografen dessen Beziehungen und familiäre Krisen verantwortlich gemacht. Leistungsdruck,

eine erfolglose Partnersuche oder materielle Erwartungen der Eltern hatten daran ihren Anteil.

 

Als bei ihm 1917 Lungen-Tbc diagnostiziert wurde, setzte er weiterhin auf den bereits eingeschlagenen Weg, ohne die Krankheit selbst behandeln zu lassen.

Erst am Rande der Auszehrung zog er einen Krankenhausaufenthalt in Wien in Betracht, was ihm zuvor immer als zu teuer erschienen war. Nach zehntägigem

Aufenthalt in der laryngologisch-rhinologischen Universitätsklinik übersiedelte er in das Sanatorium Hoffmann in Kierling.

 

Kafkas Ärzte in Wien am Ende seines Lebens

 

Im Mittelpunkt dieses Buches stehen Kafkas Begegnungen mit den Ärzten in Wien, die seine letzten Lebenswochen begleiteten. Erstmals in Buchform

wurden, soweit möglich, zu diesen Ärzten biografische Hintergrundinformationen ergänzt, zumal sich unter Kafkas Behandlern einige damals namhafte

HNO-Ärzte und Internisten befanden.

 

Ihre Lebensgeschichten, aber auch die Darstellung von Kafkas Behandlungen in seinen letzten Lebenswochen bieten einen interessanten Einblick in die Geschichte

der Oto-Rhino-Laryngologie in Wien sowie in die Medizin zur Zeit der Ersten Republik, als größtenteils zugewanderte Mediziner aus den peripheren

Gebieten der untergegangenen K-.u.-K.- Monarchie in Wien wirkten.

 

(Verlagstext)

 

Liebe Grüße

Sonja Fiala

 

 

OR Mag. Sonja Fiala

Leiterin der Fachbereichsbibliothek Philosophie und Psychologie

Fachreferentin für Philosophie

Universität Wien

Universitätsbibliothek

Fachbereichsbibliothek Philosophie und Psychologie

Universitätsstraße 7, 1010 Wien

T: +43-1-4277-15079

sonja.fiala@univie.ac.at

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https://bibliothek.univie.ac.at/fb-philosophie-psychologie/

https://bibliothek.univie.ac.at/fb-philosophie-psychologie/fb_in_medien.html

 

https://orcid.org/0000-0002-5492-8934

 

Vorsitzende der Arbeitsgruppe Informationsethik der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare

https://voeb-b.at/voeb-kommissionen/ag-informationsethik/