Am 06.04.2026 um 01:58 schrieb Arnold Schiller über PhilWeb <philweb@lists.philo.at>:

Drei Vorhersagen. Drei Möglichkeiten zu scheitern. Das ist Physik.

Moin Arnold, Hypothesen können scheitern, aber das ist noch nicht Physik. Die wird aus Prinzip- und Konstruktiv-Theorien entwickelt — und die können nicht scheitern, sofern korrekt bewiesen und experimentiert wird.   

„Es reicht nicht, dass eine Theorie stimmen könnte. Sie muss auch scheitern können.“

Popper ging es ums Falsifizieren, Lorenzen ums Beweisen. Welche der mathematisch bewiesenen und experimentell bestätigten Theorien in der Physik sind denn falsifizierbar?   

Dies ist die Fortsetzung von Warum das Universum vielleicht ein Baum ist. Die formalen Grundlagen finden sich im Addendum des ersten Artikels. Rückmeldungen von Menschen mit Hintergrund in Quantengravitation, Kosmologie oder Graphentheorie sind ausdrücklich willkommen.

„In der Quantenmechanik gibt es ein merkwürdiges Phänomen: Bevor man ein Teilchen misst, scheint es mehrere Zustände gleichzeitig zu haben.“ Damit triffst Du eine Vorentscheidung für die Kopenhagener Deutung. Warum beziehst Du Dich nicht auf die Bohmsche Mechanik? Und warum hast Du Dich hinsichtlich der MWI nicht auf Everetts Originalarbeiten bezogen? 

Die Baummetapher taugt auch zum Spiegeluniversum, wenn Wurzel und Krone als symmetrisch idealisiert werden. Aber das ist ebenso wie die MWI physikalische Spekulation wenn nicht SciFi. 

IT