Liebe Teilnehmer, und hier v. a. lieber Ingo M., 

nicht verzagen!!! Never give up!!!

Und ich will gerne zurück zum Thema - und zitiere hierzu aus Ingo Macks Gedicht-Untersuchung. Hier geht es u. a. um Folgendes: Struktur schaffen, ohne formale Regeln zu diktieren

—> Struktur schaffen, ohne  zu diktieren

Das ist ein Konzept, das nicht-hierarchisches (kein Diktieren….) Entstehen von Neuem alias neu miteinander Kohärierendem über die Erzeugung von Resonanz und gradueller Kopplung beschreibt.

Solche Konzepte werden u. a. in der Biologie benötigt, und in gedanklich zu kurz greifender Weise auch von Maturana und Varela als Autopoiesis - Selbstschaffung, Kreation angewandt.

Allerdings sind diese beiden Autoren als Biologen zu weit weg vom formalen Denken, wie es in der Physik und Mathematik geschult wird, und zu nah an der weniger systematischen Deskription. 

Der Poiesis-Aspekt verdient aber in jedem Fall Beachtung, und je formaler und systematischer, desto besser - wie bei Ingo M. KI-Beauftragung ausgeführt. 

Auch ist der Aspekt der dynamischen Assoziation über Resonanz-Kopplung wegweisend, weil er eine empirische Ergänzung zur üblicherweise vorwiegend bearbeiteten Ursache-Wirkungs-Beziehungen darstellt: er fokussiert auf Gleichzeitigkeit und nicht auf (z. T. Gleichzeitigkeits- und insgesamt Zeitlichkeits-verleugnende ) zeitliche Abolge.

Viele Grüße und frohe Adventtage,

 Thomas

Am 19.12.2025 um 14:12 schrieb ingo_mack über PhilWeb <philweb@lists.philo.at>:

hallo Karl, werte Anwesende

bevor ich noch irgendwas anderes mit KI unternehme
werde ich mich zuerst mal gründlich selbst hinterfragen lassen.
ich habe in dem einen Beispiel einen intuitiven Prof ein Fadenpendel
benutzen lassen. die Angaben dazu habe ich ausnahmslos ALLE geschätzt.
ich werde jetzt prüfen lassen ob das Pendel (die Eisenkugel) tatsächlich
als Ausgangspunkt der Pendelbewegung präzise am unteren Rand des Kinns
vom Professor sein "kann". das werden eher geometrische exakte Berechnugen werden
die allesamt "klassisch" im Bildungswesen verankert sind.
sowie der "goldene Schnitt" in der Menschenphysignomie (der GS ist auch eine
"spekulative, gefühlsmässige" Größeneinheit, weil nur Menschen dieses Größenverhältnis
als "ausgewogen" oder "stimmig" empfinden?
und dann eben die präziseste Ausgangsfragbe (ob das ganze Experiment überhaupt mit den richtigen
Ausgangsvoraussetzungen angelegt ist). interessant hierbei ist, ob die KI diese Prüfung auch vorgenommen hat, bevor sie näher auf die Analyse der minimalResonator - Formelgleichungs Zerlegung eingegangen ist.
(also auch die Frage, ob die Eisenkugel überhaupt in der Kinnhöhe des Profs gewesen sein kann
unter der Vorgabe 10 meter Deckenhöhe, 20 meter Podiumsbreite, tiefster Punkt =18 cm über dem Pordiumsboden.

ich traue mittlerweile nichts und niemandem  mehr wenn ich es selbst nicht mit herkömmlichen Mitteln nachvollziehen und verstehen kann.
hier nochmal das "geschätzte" Experiment:

ich erinnere mich gerade an eine Physikvorlesung in der es um "Massenträgheit" ging. Versuchsaufbau: der Professor (Körpergrösse 1,84m) steht aufrecht gerade an der linken Wand des Hörsaals. er hält sich eine Eisenkugel mit einem eigengewicht von 10 kg mit beiden Händen umfasst direkt unter sein Kinn. die Eisenkugel ist an einem Stahlseil, das an der Decke in der Mitte des Podiums (gesamtlänge des Podiums= 20 Meter) Deckenhöhe=10m bis zum axial gelagerten drehbaren Befestigungspunkt; Drahtseil länge + Kugeldurchmesser= 9,82 meter. er lässt die Kugelverwindungsfrei los und bleibt regungslos stehen bis die Kugel wieder zurückgependelt ist.


gruss einstweilen aus der Diaspora

ingo mack





Am 19.12.25 um 03:05 schrieb Karl Janssen über PhilWeb:

PS. Wäre nun interessant, was KI ausspuckt, wenn Ingo Mack o.a. Beitrag dem Chatbot zur gnadenlosen Analyse vorlegt. Erinnert mich irgendwie an Schulzeiten, wo gestrenge Lehrkräfte ihr Wesen getrieben haben.


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