Am 24.01.2026 um 04:05 schrieb Arnold Schiller über PhilWeb <philweb@lists.philo.at>:

Am 21.01.26 um 09:09 schrieb Ingo Tessmann über PhilWeb:
Bloßes umgangssprachliches Fabulieren hilft da nicht weiter.

Es geht nicht um das fabulieren, sondern um das sprechen überhaupt. 

Aber das Sprechen weist nicht über die Lebenswelt hinaus. 

"Es unterschätzt imho die Kritik Wittgensteins." war nicht so gemeint, wie du das anscheinend auffasst. Ich bin da auch nicht formal, wie du annimmst, die Form ergibt sich und sei es nur durch ein Auswahlaxiom der Wahl zwischen Zeichen und Nichtzeichen. Das Bild das sich in der Erkenntnis ergibt sind aber nicht lauter Nullen und Einsen, selbst wenn es möglich ist alles darin zu kodieren.

Die Mathematik ist eine hochkomplexe Kunstsprache, in der es um sehr viel mehr geht als um Digitalisierung. Mit dem Zählen kann sie nur begonnen werden. 

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