eine Bemerkung Goethes: „Die Wissenschaft wird dadurch sehr zurückgehalten, dass man sich abgibt mit dem was nicht wissenswert, und mit dem was nicht wissbar ist.“ Könnten sich nicht auch Philosophierende an das halten, was wissenswert und wissbar ist? Und alles andere für sich behalten?
Wer glaubt, über alle wissbare Erkenntnis von Leben, Welt und Kosmos zu verfügen, kann selbstredend jedes weitere Hinterfragen, vornehmlich auch dieses Forum einstellen. Es gibt dann auch kein Staunen mehr, denn wie könnte man über etwas erstaunt sein, das man schon kennt, dessen man sich abschließend bewusst ist.
Goethe hat eine Farbenlehre entworfen, die zu seiner Zeit durchaus als maßgeblich gelten konnte, allerdings dem heutigen Erkenntnisstand nicht mehr gerecht wird, somit historisch zwar als beachtliche subjektive Leistung zu werten ist, aus heutiger naturwissenschaftlicher Sicht eben ihre Gültigkeit verloren hat; Dabei ging Goethe mit Sicherheit davon aus, dass seine Farbenlehre den wissbaren Fakten zu diesem Themenbereich entspricht. Mit der Zeit als entropisches Phänomen gehen nicht nur Dinge zu Ende, sondern es entsteht Neues und damit neues Wissen, resp das Erfordernis, immer wieder Wissen neu zu erwerben.
Was nun die Philosophie als wissenschaftliche Disziplin anbelangt ...
... Königsdisziplin, die Philosophie ...
Das gilt natürlich auch für die Metaphysik als Teildisziplin der Philosophie! Lächerlich, in einem Forum wie philweb, die Berechtigung derselben infrage zu stellen.