Am 03.01.2026 um 01:43 schrieb Karl Janssen über PhilWeb <philweb@lists.philo.at>:

„Der Weihnachtsmann ist zu weiß. Das Christkind zu christlich. Die Krippe zu religiös. Der Weihnachtsmarkt zu „exkludierend“. Was früher besinnliche Adventszeit war, ist heute eine Kampfzone zwischen Weltverbesserern und Traditionalisten. Ein Fest, das eigentlich Menschen zusammenbringen sollte, wird zum Zerrbild gesellschaftlicher Spaltung.“ 

Nach Wikipedia gehört die BZ seit 2019 dem Ehepaar Silke und Holger Friedrich. Der Zeitung wird seither Nähe zu Russlands Präsident Putin vorgeworfen. Dazu passt die Polemik: „Kampfzone zwischen Weltverbesserern und Traditionalisten.“ Warum gibst Du hier derartigen Schund zum Besten, Karl? Eine nüchterne Sicht auf das Christentum findest Du in dem lesenswerten Buch „Die Wahrheit über Eva“ von Carel van Schaik / Kai Michel: 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/carel-van-schaik-kai-michel-die-wahrheit-ueber-eva-wie-die-100.html

Und auch der Übergang in ein Neues Jahr, in das verhängnisvolle 2026, liegt nun hinter uns. Ein Übergang mit seinen teils ausufernden Feiern. Auch hier zeigte sich das „Zerrbild gesellschaftlicher Spaltung“, alleine schon mit der traditionell stattfindenden „Böllerei“, die immer noch von einem Teil der Bevölkerung in ausartenden Events betrieben wird. Persönlich halte ich diesen Brauch, wie er ja weltweit in unterschiedlicher Ausprägung aufrechthalten wird, für eine legitime Form, ein jeweils Neues Jahr zu „begrüßen“, wenngleich ich ihn (in dieser Weise) selbst noch nie vollzogen habe. 

In Umfragen ist die Bevölkerungsmehrheit gegen individuelles Böllern. Warum soll es nicht reichen, gemeinschaftlich mit Riesenfeuerwerken das neue Jahr zu begrüßen?  

Doch bleibe ich dabei: die meisten Menschen dieser Welt sind guten Willens, wünschen sich Frieden und Freiheit, ein kostbares Gut, das letztlich immer nur von wenigen, jedoch zumeist sehr effizient mit Füssen getreten wird, zum Leid so vieler Menschen. 

Das sehe ich auch so, aber warum dann den Kampfblättern von Pressezaren folgen? Seit Augustus ist das Christentum zur politischen Theologie transformiert worden und übt seither weltweit seine Macht aus.  

IT