Am 29.03.2025 um 02:04 schrieb Karl Janssen über PhilWeb:


Gell du hoscht misch gelle gern, gelle isch disch ach“ So sang es jahrzehntelang das liebreizende Margitsche und ich hatte auch einen Freund aus Landau (in der Palz) gern, der mir diesen Dialekt nahe brachte. Die berühmten Faschings-, pardon, Meenzer Fastnachtssitzungen geben mir den alljährlichen  Auffrischungskurs.


wirscht vielleicht lache,

awwer hier im hunsrück is karneval oder meenzer fassenacht fascht unbekannt,

feiert fascht niemand hier !/ hat hier keine tradition

(und ich erst recht nicht, die weitaus meisten leute sind mir auch ganz ohne fasching (und zusauferei) schon bekloppt und schwachsinnig genug,

diese ganze grundlose, aufgesetzte lustigkeit als geradezu explosion von zur schau getragenem schwachsinn geht unendlich auf die nerven, finde ich,

zb die vorgebliche "witzigkeit" von büttenrednern reizt mich eher zum erbrechen als zum lustigsein)


* liegt bei mir wohl auch daran, dass ich meines vaters unseliges erbe seines kölner karnevals auch heute noch in kopf und gemüt herumtrage ...,
da war väterchen immer tagelang verschwunden, und zurück nach hause hatte er sein beamtengehalt komplett für nutten und sauferei ausgegeben,
(sogar einmal 6.000 alte dm für seinen karneval in köln kredit bei einer bank aufgenommen)
während wir, mutter + 5 kinder, zuhause saßen und nix zu fressen hatten, und wenn er dann zurückkam, hatten wir zuhause mit ihm privat-karneval,
indem wir, mutter + kinder, schön liebevoll und kräftig öfter bis zum bluten durchgeprügelt wurden - seither habe ich zu karneval eine ganz besondere beziehung

wh.


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