Am 09.03.2024 um 04:30 schrieb Karl Janssen über PhilWeb:

Es müsste doch jedem tiefer über das charakteristische Aufscheinen von physikalischen Objekten nachdenkendem Menschen unzweifelhaft bewusst werden, dass dieses auf bestimmten Ordnungsmustern basiert, gleichwohl man sie habituell eher unbewusst registriert.

Ohne Naturgesetze wäre diese materielle Welt nichts als Chaos, insoweit man unter dieser Gesetzlichkeit die spezifischen Verhaltensweisen und Charakteristika physikalischer Objekte versteht und unter definierten Bedingungen exemplifiziert. 



dagegen spricht, dass jedes beliebige "physikalische objekt"

- eine summe von eigenschaften ist, "ding"= sum{eigenschaften, darunter auch die eigenschaften der zeit/und/oder/orts-konstanz oder eben nicht}
- dass auf und in jedem "physikalischen objekt" pro plancklänge ca 10 hoch 44 dieses objekt modifizierende wechselwirkungen je sekunde ablaufen (bei max ww-dichte)
- und somit "objekt" und ebenso rasch ablaufende umgebende ww-dichte nicht wirklich unterschieden (separiert) werden können
- und unsere auch schnellste wahrnehmung die "objekte" immer nur "nacherzählt", so, wie sie waren, und nicht wie sie "in diesem augenblick" sind, da wahrnehmung usw in sekunden abläuft,
und nicht in nicht einmal vorstellbaren 10 hoch minus 44 sekunden (ein wahrnehmungs-augenblick dauert zb ca 2,7 sekunden, kurzzeitspeicher hirn usw, und währendessen ist das "objekt" bereits
2,7 mal 10 hoch 44 sec + xy planck-längen kubik, die es ausmachen, mal 10 hoch 44 sec entfernt)
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es gibt also in natürlicher wahrheit überhaupt keine (einzelnen) "physikalischen objekte" => es ist stattdessen tatsächlich und ganz wirklich "alles mit allem" aufgrund planck-ww verbunden,
keine fantasie, sondern tatsache

das dennoch erleben als-ob, es gäbe unterscheidbare "objekte", ist der "ordnenden wahrnehmungs- und hirn- tätigkeit" geschuldet, die im dienst des rein mesoskopen überleben-könnens steht,
und klappt ja hinlänglich, wie unser aller leben ausweist - auch ich erfreue mich, ein schönes stück kuchen vor mir auf dem tisch zu sehen, weiß aber, dass dem in natürlichem wahrsein garnicht so ist,
und wundere mich maßlos, wenn es mir dennoch gelingt, eine gabel zum kuchen zu führen.

wh.

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