der bodhisattva in tiefer meditation im lotussitz, dann jedoch hält er die nach oben geöffnete linke handfläche weiterhin ruhig in seinem schoß, und berührt mit dem rücken der ersten zwei fingerglieder der rechten hand den erdboden neben sich und erwacht in diesem moment aus seiner meditation als erleuchteter, als buddha - "om mani padme hum" - versuche es einmal, um von göttern und kosmischen entitäten loszukommen, welche in sinnloser begierde eine leere in dir füllen => dabei ist die erlangung der inneren leere, die zerstörung des ich (=> Stolz, Eifersucht, Begierde, Unwissenheit, Gier, Hass), der eigentliche grund, das ziel, die essenz des daseins ...
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Am 24.01.2026 um 13:41 schrieb waldemar hammel über PhilWeb <philweb@lists.philo.at>:
Am 24.01.2026 um 03:35 schrieb Karl Janssen über PhilWeb:
Mit dem Glauben an, besser in Überzeugung von der Existenz dieser Entität besteht die Möglichkeit zur Partizipation am Prinzip der göttlichen Trinität: Idee - Tat - Wirkung.
ja genau, ich erinnere mich, "trinity" hiess der erste erfolgreiche atombomentest unter r.oppenheimer damals in neu-mexikos wüstengegend, und in der tat: idee => tat (der bau) => wirkung (verheerend), aber letztlich nur praktisch-angewandte physik, und damit hat die menschheit seither die option, sich selbst rechtzeitig zu nullen, ehe es ein asteriod oder megavulkanausbruch usw macht, bevor es in 300-500 millionen jahren die weiter alternde G3-sonne-selbst machen wird, denn alles irdische leben lebt und blödelt in einer wirklichen sonnenbedingten endzeit von nur noch ca 10%, und vielleicht ist es kosmosweit immer so, dass vermeintlich-intelligentes leben immer erst in den letzten 10% der planetaren lebenszyklen entsteht ??
idee (die sonne wird älter) => tat (sie wird dabei immer heisser, heute schon ca 10% heisser als anfangs) => wirkung verheerend, aber ebenfalls nur angewandte physik im sinne oppenheimers: "nun bin ich der tod geworden, zerstörer der welten"
in diesem weltall sind es sonnen, die leben erzeugen, es eine zeitlang mästen und erhalten, und am ende lange vor ihrem eigenen untergang wieder nullen, und nicht götter oder sonstige entitäten ...
Ja, mein lieber Waldemar, man kann unschwer Deine Angst, Deine Deprivation von Sinn und Zweck menschlichen, resp. allen Lebens auf dieser Welt erkennen. Was Dich in Deiner Misanthropie, Deiner Weltverachtung von den Dir nahestehenden Buddhisten unterscheidet ist, dass diese ihre irdische Existenz als einen jeweils temporären Schritt auf diese Erde zur Ertüchtigung für das ersehnte Nirvana begründen, d.h. sie sehen diese Welt nicht als todgeweihten Planeten, sondern als einen Lebensraum, wo sich Geist per Inkarnation konstruktiv verwirklichen kann: Idee, Tat und Wirken. Idee ohne die Möglichkeit, sie in Form zu bringen, ist sinnlos vergeudet - im wahrsten Wortsinne!
KJ
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