Einstein war auch Metaphysiker, indem er Invarianzforderungen zu Grundprinzipien der Physik erklärte. Bei Görnitz ist die Protyposis grundlegend und Wehrli erhebt die Chiralität zu einem Grundprinzip.
Passend zur Chiralität mit Anwendungen in der Sensorik wurde am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts ein neuer Hohlkernwellenleiter entwickelt, „der einen starken helikalen Dichroismus aufweist. Das bedeutet, dass die optische Dämpfung vom Bahndrehimpuls des geführten Lichts abhängt. Somit überträgt der Wellenleiter optische Wirbel mit einer bestimmten Helizität und dämpft Wirbel mit entgegengesetzter Helizität weitgehend. Die Hohlkernfaser kann auch für Spektralbereiche ausgelegt werden, die für andere optische Systeme nicht zugänglich sind, und wenn er mit flüssigen oder gasförmigen Medien gefüllt wird, können Untersuchungen der Licht-Materie-Wechselwirkung über größere Entfernungen durchgeführt werden. Diese helikal dichroitischen Wellenleiter versprechen daher die Realisierung neuer Geräte mit außergewöhnlichen Unterscheidungsfähigkeiten – vergleichbar mit denen, die für die lineare Polarisation mit kristallbasierten Polarisatoren erzielt werden, und sogar darüberhinausgehend. Sie bieten potenzielle Anwendungen in der chiralen Sensorik, der Erzeugung von Wirbelmoden und der optischen Kommunikation.“ So steht es in der Pressemitteilung zur Untersuchung: "Giant Helical Dichroism in Twisted Hollow-Core Photonic Crystal Fibers“: