Am 26.03.2025 um 00:57 schrieb Karl Janssen über PhilWeb:

Dieses Erfühlen führt zum Begriff der Seele als dem immateriellen Innersten des Menschen. Daran knüpft sich seit jeher die Frage nach der Unsterblichkeit der Seele und somit die Frage nach der Grundstruktur (Building Blocks) allen Seins. Was steht hinter (sic!) den Begrifflichkeiten von Obkekten mit deren Eigenschaftensummen und inwieweit unterliegen diese einer fortwirkenden Veränderung unbenommen ihres letztlich entropischen Zerfalls.

(* objekte sind nicht mit eigenschaften beaufschlagt, sondern sie bestehen nur daraus, zb "apfel", es gibt keinen eigenschaftenlosen urapfel, der mit eigenschaften zusätzlich beklebt ist, sondern die summe seiner eigenschaften IST der apfel, daher ist der apfel ein rein semantisches objekt, und kein syntaktisches, und das gilt für alle objekte und sonstigen entitäten - und objekte, lebende und nicht-lebende, zerfallen nicht einfach unter entropiewirkung, sondern verändern sich im takt der planckzeit stets und unbremsbar, ua auch durch entropie-einwirkung als in diesem fall "lebendige (schöpferische) kraft": entropie ist weit mehr als altwerden und zerfallen)

wieso knüpft sich an den begriff  "seele" die frage nach der unsterblichkeit derselben? zb ich sehe diese frage, wenn schon, an alle beliebigen dinge ebenfalls geknüpft, warum zb ist mein blechernes automobil nicht unsterblich, oder meine alten schuhe?

und wieso ist die frage der unsterblichkeit mit der grundstruktur allen seins verknüpft?, und nicht mit der süße mancher äpfel, oder der tatsache, dass steinpilze braune "hüte" haben?

wir wissen doch sehr gut, dass alle dinge "sterblich" = vergänglich sind, weil wir in einer wechselwirkungen-welt leben, in der die dinge, schon wenn sie uns vor augen stehen, immer bereits vergangenheit sind.

wieso sollte das mit der auch seelischen sterblichkeit ausgerechnet für unsere und nur menschlichen (tiere ausgeschlossen) mentalen innereien, "seele" genannt, nicht gelten, da mit dem tod des körpers auch logischerweise das gesamte nervensystem sich mit auflöst - und wenn schon jemand das gegenteil behauptet (= "seele" überlebt), bräuchte es mindestens ansatzweise starke beweise, dass trotz der körperlichen auflösung etwas "überlebt", solche beweise oder auch nur ansätze von beweisen bleiben die seelen-gläubigen aber seit altersher schuldig, indem sie bzgl "seelen" auf geheimnisvolles, angebl übernatürliches, uä verweisen


Selbstredend wird nicht jeder Mensch mit derartigen Denkansätzen Welt und Kosmos hinterfragen, somit ist Metaphysik sicher kein Thema für all jene, die ähnlich dem Tier ihr Leben mit der Befriedung der materiell essentiellen Bedürfnisse zubringen. Jeder nach seiner Faćon.

meta-physik kann kein vernünftiger denkansatz sein, weil sie legitime, real-vernünftige fragen einfach ins niemandsland des "geheimnisvollen" verlagert, um sie in diesem niemandsland dann mit hypersemiosen nur-scheinbar zu beantworten (mittels entsprechender hypersemiosen lässt sich alles und jedes, selbst völlig unsinnige fragen, schein-gültig beantworten)

Doch das zuletzt hier angesprochene Problem der Umweltzerstörung durch teils bewusstes, zumeist jedoch gedankenloses Fehlverhalten zeigt das Erfordernis des nachhaltigen Denkens, also des Nachdenkens über Welt und Kosmos auf. Hier geht es nicht um die Seele des einzelnen Lebewesens, sondern um die kosmische Seele.

gibt es irgendwo einen theoretischen oder praktischen nachweis oder gar beweis für das existieren einer kosmischen seele? und falls ja, was sind ihre ww mit unseren angeblichen einzel-seelen?, ansonsten ist die annahme einer kosmische seele/beseelheit so unsinnig, wie die annahme ein elefant könne fliegen

Wo sollte sie „verortet“ sein und ich denke ganz sicher nicht als akzidentell anthropomorphes Phantom, das mit der weit verbreiteten Gottesvorstellung einhergeht. Für meine Begriffe eher die hier bereits mehrfach angeführte „kosmische Intelligenz“ die auf Information zugreift, wie sie in den kosmischen Ereignishorizonten schwarzer Löcher gespeichert ist. Gedankenspiele meinerseits, weitab von esoterischen oder dumpf religiösen Vorstellungen. Nachdenken eben über das, was nach der hiesig realen Lebenswelt existieren könnte.

kaum hatte steven hawking seine schwarzloch-theorien veröffentlicht, gabs natürlich massig leute, die das ganze in massig unsinnige überlegungen zerfledderten, ua eben, dass man nun kosmische intelligenz (endlich) gefunden habe, die auf der äußeren schicht schwarzer löcher residiert, um die dort angeblich gespeicherte information abzugreifen und aufzubewahren - wie irrsinnig und blödsinnig diese idee auch ist, menschenhirne fressen sie willig und gierig, im rahmen dessen, dass sie nach einem äußeren sinn/ einer bedeutung für ihre existenz suchen, und schöne (aber unverstandene) begriffe dabei wie "kosmische ereignishorizonte, welche (angeblich) information speichern" (wie computer) usw (na, zumindest daraus kann ich mir doch ein weltbild zusammenbasteln!)


Es bleibt zu befürchten, dass dieses Nachdenken über die pure Physik hinaus, eben die Metaphysik nicht im erforderlichen Maß, i.W. also von zu wenigen Menschen betrieben wird und damit das metaphysisch angelegte An-Gebot eines Gottes, die Menschen mögen sich diese Welt untertan machen, völlig missverstanden gar als Aufforderung zum Raubbau gesehen wird.

es ist ganz einfach: liefere mir eine "meta-physik", welche, wie der begriff auch aussagt, aus der realen physik heraus abgeleitet ist, und möglicherweise, wenn besonders gut und implikativ, über die heutige physik hinausweist, dann kommen wir zusammen, und könnten ernsthaft darüber reden/diskutieren, was bisherige philosphische-meta"physik" mit ihren inhalten einfach nicht hergibt

eine gute physikalische metaphysik wäre zb, darüber zu sinnieren, wie man die QM mit der relativitätstheorie widerspruchsfrei zusammenstöpseln kann, oder wie man dunkle (das dunkel steht im grunde nur für "wir wissens nicht") materie und dunkle energie zum wissensmäßig-hellen erblühen bringen könnte


Vielleicht sind menschenähnliche Lebewesen in anderen habitablen Lebensräumen dieses Universums schon weiter als die hiesige Menschheit entwickelt und können somit tatsächlich in einem Sonnenzeitalter leben

[ soviel weiter müssten sie garnicht ein, sonnen-zeitalter (hoffentlich) heißt lediglich, wir könnten uns zukünftig, um energie zu haben, direkt an die sonne anschließen, statt irdische ressourcen zu nutzen und dabei zu verschwenden, mittels photovoltaik heute bereits, und in 20-30 jahren dann mittels funktionierenden (vielleicht sogar schon skalierbaren?) fusions-energie-anlagen  ]. 

Was wäre, wenn [ nicht existierende ] hiesige Seelen postmortem [ post-mortem ist man, bis auf den gestorbenen körper als vorübergehendes überbleibsel, komplett nicht mehr vorhanden ] dorthin migrieren könnten? [ was wäre, wenn schwarzamseln mit eigenen flügeln zum mars fliegen könnten? ]

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und "menschenähnliche lebewesen im universum", da gibts einige dinge vorausgesetzt zu beachten:

- ich bin überzeugt davon, dass beim heutigen alter des universums, die lebensenstehung und bereits bestehendes leben "da draußen" als ganz natürliche und letztlich immer vorübergehende kosmische entwicklung geradezu explodieren, das wird aber nur für galaxien gelten, die ungefähr unser eigenes galaktisches alter haben, während in älteren und sehr alten galaxien dort die zeiten des lebens schon längst wieder vorbei sind - auch die existenz des irdischen menschen als art ist nach beiden seiten hin begrenzt, eine vorübergehende planetare erscheinung, auch wenn jede tierart subjektiv erlebt, sie sei, einmal entstanden, "ewig" (was zum selbstreferenten er-leben gehört)

- ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass es auch menschenähnlich irgendwie-intelligente lebewesen "dort draußen" ziemlich massenhaft gibt, nur sind sie durch raum+zeit jeweils sagenhaft voneinander isoliert (ein einfaches lichtsignal nur zu unserer nachbargalaxis Andromeda zu einem dortigen empfänger und zurück zu uns würde ca 5 millionen jahre laufzeit benötigen, das sind ganze erdzeitalter, also "kommunikation im wortsinn" völlig ausgeschlossen)

- und in unserer nähe, zb unserem eigenen planetensystem oder an benachbarten sonnen werden wir, wenn überhaupt, wohl nur einzelliges leben finden, das sich immerhin durch die dann spezifischen zusammensetzungen von heute analysierbaren planeten/monden-atmosphären verraten wird (zb kann DMSO in der luft ein guter marker für leben sein)

wh.


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