Vielleicht eine kleine Episode hierzu: Vorzeiten kam ich nach der allerersten Vorlesung im Fachgebiet Philosophie nachhause und las nochmal meine Mitschrift durch (damals wurde vom Prof noch an die Kreidetafel gepinselt). Da wimmelte es nur von Fremd- und Fachwörtern und da bringt auf Anhieb auch kein Schul-Latein Abhilfe. „Sauber, das fängt ja schon gut an“, dachte ich mir und habe das Fremdwortlexikon meines Vaters geschnappt, um darin mühsam die entsprechenden Übersetzungen zu suchen. Wie einfach ist es doch heute, wo uns diese Mühe durch elektronische Medien in Sekundenschnelle abgenommen wird.
großen dank von mir für diese episode, karl,
denn war bei mir in der anfängervorlesung physik praktisch dasselbe,
vorne vor einer großen tafel der in kusuaheli dozierende, denn der dozierte keine 5-10 worte in normaldeutsch,
ohne dass jeweils 1-2-3 fremdworte untergemischt waren, der größte teil davon mir unbekannt,
er hatte scheinbar fest vor, uns schockiert zu vergraulen,
und als ich als einziger nach einigem dem fremdwörterlexikon zuhören einwändig aufbegehrte,
beschied er mich, plötzlich völlig in normaldeutsch, damit, ich könne ja jederzeit gehen,
und ich geriet in zweifel, physik studieren zu wollen war wohl doch nicht ganz das richtige für mich ?
erst später wurden uns normale menschen als profs und dozenten vorgesetzt, wie prof stojanoff,
einer meiner lieblings-profs, weil er ohne alle starallüren war, und man mit ihm zusammen auch essengehen, museum besuchen, smalltaken, usw konnte
https://www.ltt.rwth-aachen.de/cms/LTT/Der-Lehrstuhl/Team/Emeriti/~jbsr/Stojanoff-Christo-Georgieff/
war ein mich auch rein menschlich sehr beeinflusst habender mensch
wh.