mathematik:
ich habe früher viel mit sog "pimitiven tieren"
verhaltens-beobachtend experimentiert, ua. mit der sog. Großen
Winkelspinne,
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Winkelspinne
die ich dazu ins terrarium versetzte. ein solches angeblich
primitivtier hat 10 ganglien-netzwerk-knoten = gehirne, die
körperweit verteilt sind: 8 beine-gehirne in den oberen
beine-bereichen + 1 bauchgehirn (serotonine-gesteuert, automatie wie
bei mensch) + 1 kopfgehirn für verarbeitung der sensoriken (augen,
mund, pedipalpen usw), von "primitiv" keine spur, sondern im
gegenteil sehr aufwendig, man schaue sich nur mal die pedipalpen des
männchens dieser art genauer an:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Winkelspinne#/media/Datei:Tegenaria_atrica_male_pedipalpi_01.jpg
das weib dieser art hatte im terrarium ein weiß-gespinnstiges
ei-gelege produziert, das sie frei hängend an einem holzästchen
befestigt und noch nicht getarnt hatte. ich legte auf dem boden des
terrariums dann lauter kleine blaue papierschnippsel aus, die spinne
nahm von diesen, und verklebte diese zur tarnung an ihrem gelege.
danach entfernte ich die blauen vom boden des terrariums und legte
rote, die spinne reagierte, entfernte die blauen von ihrem gelege
und dekorierte es auf
rote schnippsel um, bei nachfolgend schwarzen und weißen schnippseln
reagierte die spinne nicht, bei danach grünen und gelben schnippseln
aber dekorierte sie ihr gelege wieder entsprechend der jeweiligen
schnippselfarbe um. entschuldigung,
aber das ist alles andere als "primitives tier", und ich erkannte,
dass die spinne zwar farben sieht und unterscheidet, aber nicht
schwarz/weiß. es stimmt also auch nicht, dass wie im wiki-artikel
gesagt, die spinne keine brutpflege betreibt
[wiki: Das begattete Weibchen überwintert und legt im Folgejahr
mehrere Eikokons an
und betreibt keine weitere Brutpflege.]
= unsinn !
zudem konnte ich mehrere weiber dieser art in einer weitgehend
geschlossenen mauernische beobachten, die friedlich
zusammen-saßen, und gemeinsam mehrere gelege bewachten, auch dies
spricht für brutpflege.
schön und gut, aber was hat das mit mathe zu tun? ganz einfach, eine
spinne kann nicht im menschsinne "denken", oder gar in einem
oktalsystem (acht beine) "rechnen", aber kommt dennoch sehr gut in
ihren umgebungen zurecht, was ihr bleibt, ist rechen-denk-loses
thermodyn-rechnen = operatoren-getriebene mathe.
während mensch operanden-getrieben rechnet, 2+2=4, die beiden
2-er sind die operanden mit den zugehörigen grammatiken, das
plus-zeichen der operator, rechnen spinnen und andere sog
primitivtiere nicht operanden-getrieben, sondern
operatoren-getrieben, indem sie den operatoren distinguierte
grammatiken, über sensoren aus ihren umwelten bezogen, zuordnen
und diese in ihren reationen auf die umwelt abarbeiten, weil
dieses "ohne rechen-gehirn"-vorgehen für sie überlebenswichtig
ist. für eine zb spinne hat der plus-operator höchste priorität
und bedeutung, für mensch ist er lediglich sowas wie eine
rechen-anweisung.
rechengehirn-freies thermodyn-rechnen = operatoren-getriebenes
rechnen, dürfte die ur-form des rechnens sein, und nicht das
10-finger zählen und abzählen usw. / sollten wir oberschlauen da
nicht ins grübeln kommen?
für eine zb spinne sind die jeweiligen "rechen"-ergebnisse
genauso wichtig, wie für mensch, weil davon ihr überlebenkönnen
abhängt, nur gelangt sie auf völlig andere weise als mensch zu den
ergebnissen.
wh.