Am 13.03.2023 um 16:11 schrieb waldemar_hammel über PhilWeb <philweb@lists.philo.at>:

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mein alter hahn, normal verstorben (bei mir werden KEINE tiere aktiv umgebracht), griff mich und die hunde unablässig an, sobald man ihm auch nur näher kam,
mein jetziger hennenherde-hahn ist zwar "typisch chef im ring", greift aber nicht an, und mein "experimentierhahn" ist völlig handzahm, und schläft sogar nachts zwischen mir
und den hunden "im schlafknubbel" = urgemütlich das ...

Mag ungemütlich sein aber doch immerhin gut beschützt!




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ich glaubs nicht, jetzt gerade ist hier starkgewitter, anfang märz hier april? oder schon juni, und ich habs nicht mitgekriegt? 1000 jahre sollen ja mitunter wie ein tag und eine
darauf folgende nachtwache sein, das muss man also höllisch aufpassen?


Und nicht vergessen, Dich morgen auf die Straße zu kleben …

Wie mag das Wetter vor 1000 Jahren gewesen sein? Fest steht, dass mit „global warming“ eine sehr ernst zu nehmende Klimaveränderung eingesetzt hat, die tatsächlich katastrophale Verhältnisse zur Folge haben wird. 

Doch nur mit panischer Angst davor ist nicht abgeholfen, wenn letzteres überhaupt noch möglich ist. In Ländern Westeuropas und einigen anderen Weltregionen wird man durch Umsteuern etwas zur Milderung des Problems beitragen, global jedoch ist da nichts zu holen, wie mir das aus unmittelbar persönlich vermittelter Erfahrung aus Ländern mitgeteilt wird; dort schert man sich schlichtweg nicht um Umweltschutz und Klima. 

Und nun der Krieg im Osten unseres Kontinents, wo Tag und Nacht abertausende Liter Sprit in Militärfahrzeugen, Raketentriebwerken etc. verbrannt werden. Angesichts dieser Tatsache fällt es schwer, nicht in Dein üblich apokalyptisches Lamento einzustimmen.

Doch wollen oder sollen wir unseren Kindern die Welt schlecht reden oder sie eher ermuntern, nicht mehr die Fehler unserer Generation zu begehen. Klima-Kleber tun dies auf ihre Art und man kann es ihnen kaum verdenken, dennoch will ich ihnen nicht unbedingt zustimmen, da sie - längst nicht nur meiner Meinung nach - mehr Unmut als Mut hinsichtlich einer Lösung benannter Problematik schaffen.

Es werden sehr sicher ungemütliche Wetterereignisse sein, so eben Starkregen mit gigantischen Überschwemmungen (wie hier in der Region wiederholt über die letzten Jahre), massive Schäden an Infrastruktur, die zu einschneidenden Gegenmaßnahmen zwingen. 

Es bleibt beim Sprichwort: „Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist…“ Da spielen jetzt schon zu viele Kerlchen gefährlich nahe an Brunnen und deren Umgrenzungen, mal sehen, wie sich das Ganze entwickelt. 

Bester Gruß! - Karl