speziell für das "grossartig vereinigte" deutschland gilt heute wieder (AfD usw):

Zehras Lied

Ermis Zehra nennt das Sterben
Auschwitz auf dem Runenstein,
ahnt das Eis in deutschen Märchen,
sieht in Lachen Fröste schnei´n,
fühlt der Lilien Trauerlieder,
fremder Feuer Sieg-Heil Zeit,
und es kreisen schwarze Dohlen
um sie aus Vergangenheit.

Ich bin Zehra,
ich will leben!
heißt der Mörder Furcht vor ihr
...bin doch ein Mensch!
Grauen ist ein deutsches Tier.

Manche Freunde fordern weise,
dass sie Seelenblindsein übt,
denn es gäb´ auch gute Menschen,
Disco-Tage, ungetrübt.
Zehra aber schaut im Fieber
ihrer Träume nachts ein Land,
da Rattengift aus Duschen strömt
Sonnenwend- und Kinderbrand,
und die Angst nimmt ihr den Atem
schreiend, Zyklon-B und blass,
schwarzer Rauch steigt in die Wolken
rot-gold aus dem Getto Hass.

wenn es soviele gute menschen gäbe, wie karl behauptet, wäre es denen ein leichtes den paar bösen, schlechten stopper zu setzen, "zu zeigen, zb jetzt putin bis trump, wo barthel den most holt", aber das gegenteil ist der fall, die meisten sind gut oder böse gegenüber stumpf und indifferent, und der beträchtliche große böse rest kann tun und lassen, was er will, mein schluss daher: der mensch an sich ist böse, folgt seinen trieben und instinkten, seiner abscheulichen anhropozentrik, kaum eine spur von "höherem geistigen wesen" (genau deshalb gibt es ja auch die paar wenigen "angebeteten (selbstsüchtigen) gurus aller couleuren" als angebliche beispiele guter menschen) - meine hausratten zb sind tatsächlich hochsoziale lebewesen, der mensch hingegen ist in summe gesprochen asoziales primitiv-viehzeug

und "feiern", egal was und warum?`:  welchen grund gibt es, eine welt oder in einer welt im heutigem zustand zu "be-feiern", das ist nicht nur schlimm weil zynisch, das ist obszön, zumal die meisten feiereien, wie zb "weihnacht", sinnlose, an den haaren herbeigezogene klamaukereien sind, völlig leerlaufender unsinn, und zumal konsumterror pur ("fressen, saufen, huren, erbrechen, scheissen")

je älter ich werde, desto grösser wird meine antipathie gegenüber mensch-art, die in summe durchaus "nix taugt"

wh.

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Am 03.01.2026 um 01:43 schrieb Karl Janssen:

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Am 26.12.2025 um 22:41 schrieb waldemar hammel über PhilWeb <philweb@lists.philo.at>:

* für mich heut nacht 24 uhr highlight: gott-sei-dank ist dann weihnachten zu ende!, aber schon droht neujahr, erneut mit dem alle möglichen krankheiten anfressen und ansaufen, und ausserdem ist speziell im rheinland von nov. bis febr. karneval, ebenfalls mit fressen, saufen, huren bis zum abwinken, und kaum das vorbei, sind allenthalben kirmesse usw, zuletzt schützenfeste usw = es ist ganzjährig im grunde nicht zum aushalten !!!, die leute sind dauer-delirant und merkens selbst nicht mal.


Weihnachten, resp. das christliche Weihnachtsfest liegt in diesem Kulturkreis nun hinter uns. Für viele Menschen dieser Gesellschaft lag es sehr beschwerlich vor ihnen - aus unterschiedlichsten Gründen: Eine Pressenotiz der Berliner Zeitung (Bz) machte es deutlich:

„Der Weihnachtsmann ist zu weiß. Das Christkind zu christlich. Die Krippe zu religiös. Der Weihnachtsmarkt zu „exkludierend“. Was früher besinnliche Adventszeit war, ist heute eine Kampfzone zwischen Weltverbesserern und Traditionalisten. Ein Fest, das eigentlich Menschen zusammenbringen sollte, wird zum Zerrbild gesellschaftlicher Spaltung.“

Und auch der Übergang in ein Neues Jahr, in das verhängnisvolle 2026, liegt nun hinter uns. Ein Übergang mit seinen teils ausufernden Feiern. Auch hier zeigte sich das „Zerrbild gesellschaftlicher Spaltung“, alleine schon mit der traditionell stattfindenden „Böllerei“, die immer noch von einem Teil der Bevölkerung in ausartenden Events betrieben wird. Persönlich halte ich diesen Brauch, wie er ja weltweit in unterschiedlicher Ausprägung aufrechthalten wird, für eine legitime Form, ein jeweils Neues Jahr zu „begrüßen“, wenngleich ich ihn (in dieser Weise) selbst noch nie vollzogen habe.

Es ist immer wieder dieses unbedachte Ausufern von Feiern, wie zuletzt bei einer Silvesterparty im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana, das mindestens 40 Menschen ihr Leben kostete. In einer Bar, wo Hunderte dichtgedrängt gebannt auf das Abbrennen von in Champagnerflaschen gesteckten Sprühfontänen schauen und sich offenbar viel zu spät der realen Brandgefahr bewusst wurden.

Die Realität des Seins spielt sich nach wie vor im konkreten Lebensumfeld und nicht im virtuellen Raum von Cyberwelten ab. Das Feuer in benannter Bar ließ sich nicht durch „Wegklicken“ auf dem Handyscreen löschen. Und auch ein KI-gesteuerter Brandmelder hätte keine Abhilfe gebracht, zu sehr waren die Anwesenden in der Bar im Bann oder Rausch des hemmungslosen Feierns verhaftet.

Nicht so der Löwenanteil unserer Gesellschaft, wo sich Menschen friedlich und fröhlich zu diversen Feiern zum Jahreswechsel zusammengefunden haben, weitab jeglicher Gewalt, Fresserei, Sauferei, Hurerei etc.. 

Im vergangenen Jahr war ich mit Familie ziemlich nah Deiner pfälzischen Heimat auf dem sog. Wurstmarkt in Bad Dürkheim. Womöglich das größte Weinfest der Welt, verteilt auf zwei Wochenenden. Hunderttausende strömen jährlich zu diesem Fest, um die typische Pfälzer Lebensart mit köstlichen Weinen zu genießen. So gut wie keine Ausschreitungen, sicher jedoch so mancher „Kater“ am Folgetag eines Zeltbesuchs.  Wo ist das Problem, wenn sich Menschen zu einem derartigen Fest treffen und für ein paar Stunden den bisweilen schnöden und nicht selten problembehafteten Alltag vergessen können? 


Der Mensch ist nicht zum Einsiedler geboren. Und gleiches gilt eben auch für Feste zum Jahreswechsel, sofern sie nicht ausarten, wie immer wieder in Berlin. Dazu kann sich jeder hier seine Gedanken machen oder halt einen KI-Chatbot befragen. Er wird hinreichend genaue Angaben über Sachschäden, ggf. auch die Anzahl mehr oder weniger verletzter Personen ausgeben, zusätzlich noch Angaben zur Motivation der Chaoten. 

Ich persönlich brauche diese Angaben nicht, mit ist klar, dass dieses asoziale Verhalten einzelner Gruppen Ausdruck von Halt- und Ziellosigkeit ist. Um dieses Phänomen zu beobachten, muss ich nicht nach Berlin fahren oder mir die Bilder in div. Medien ansehen, es lässt sich in weit abgeschwächter Form an vielen Gesichtern vornehmlich urbaner Lebensräume ablesen. Als Christ definiere ich Halt- und Ziellosigkeit mit Gottlosigkeit. Du wirst es womöglich erleben, wie diese Menschen wieder in die Kirchen strömen, falls dieser allseits beschworene Krieg zwischen Ost- und Westhemisphäre ausbricht. Doch bleibe ich dabei: die meisten Menschen dieser Welt sind guten Willens, wünschen sich Frieden und Freiheit, ein kostbares Gut, das letztlich immer nur von wenigen, jedoch zumeist sehr effizient mit Füssen getreten wird, zum Leid so vieler Menschen.

KJ




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