Am 17.04.2026 um 22:50 schrieb ingo_mack über PhilWeb <philweb@lists.philo.at>:

Hallo It, hallo Rest der welt, es war einmal ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk in dem Ideen aufeinanderprallen durften, sollten,..nein: besser noch: mussten!

Hast Du empirische Belege für Deine Gefühlsäußerung? 

Platon und Nietzsche Un-Zeitgenossen im Gespräch - YouTube <https://www.youtube.com/watch?v=7NXdY-vq4CQ>
vor zehn Jahren, heute nur schwerlich denkbar. 1Million Aufrufe

Statt Medienpalaver empfehle ich „Der platonische Nietzsche“: 

https://edoc.hu-berlin.de/server/api/core/bitstreams/492cb8c4-a4b6-47ec-92ac-d3e89a3194e1/content

„Platon berichtet über einen besonderen Erkenntnisprozess, der mit einem ästhetischen Erleben beginnt und mit dem Verständnis des Wahrhaftigen vollendet wird. Denselben Vorgang bearbeitet Nietzsche unter dem Begriff 'amor fati', allerdings ohne metaphysischen Ballast.“ Und: „Sowohl beim nietzscheschen System als auch beim platonischen verwandelt sich ein ästhetischer Trieb in eine andere Modalität, das Wahre zu erreichen.“ Dabei ästhetisiert Nietzsche Erkenntnis und epistemologisiert Ästhetik. Lorenzen hat neben Platon und Nietzsche auch an Aristoteles und Kant, Russell und Wittgenstein angeknüpft. Wozu also auf Platon und Nietzsche zurückgehen? Sollten wir nicht horizonterweiternd darüber hinaus denken?

IT