Karl Janssen schrieb:

Grade wollte - besser - sollte ich zu Bett gehen, da überkommt mich gewaltiger Unmut bei dem Gedanken, wie eindimensional diese Diskurse hier in philweb immer wieder auf diesen unsäglichen Negativismus hinauslaufen.

ein weiterer negativismus:
du gehst viel zu spät zu bett, es sei denn, du würdest dann morgens bis 12-14uhr durchschlafen, denn 8-10 h schlaf/24h benötigt mensch (mindestens), sonst drohen nachhaltige gesundheitsschäden - und zu beachten:
man kann -gesundheitlich- weder auf vorrat schlafen, noch versäumten schlaf, der jeweils direkt körperliche u hirnliche schäden setzt, wirklich nachholen - schlaf genauso wichtig wie zb atmen, und funktioniert
auch so, man benötigt ihn dauernd + in genügendem maß, um möglichst gesund zu bleiben
 


 Als ob sich uns die Welt derzeit nicht ohnehin mit allen erdenklichen Übeln zeigt, muss man immer noch ein Malum draufsetzen. Kein Wunder, dass sich hier im Forum nur so wenige aktiv beteiligen.


Alles immer nur in den Dreck - oder halt eben in den Sand als „Hammelkörner im Planckformat“ zu drücken, kann es einfach nicht sein. 


Gibt es eigentlich irgend etwas in der Welt, das Du positiv sehen kannst - ausser Kaffee natürlich?


Ich konnte heute Nachmittag das herrliche Wetter hier für einen kleinen Ausflug entlang eines Höhenwegs nutzen. Der Blick auf verschneite Berggipfel, nah und etwas ferner (Kaisergebirge) zeigt die grandiose Schönheit der Natur. Und obgleich diese auch sehr unbarmherzig  sein kann, wenn man sich ihr auf „falschen Wegen“ nähert (z.b. Lawinen), überwiegt der großartige Eindruck einer zumindest hier noch unberührten Natur.


Und diese Natur, dort wo sie von  Kulturräumen der Menschen tangiert wird, muss geschützt und gehegt werden und somit auch das Wild im Wald. Wild-Fütterungen im Winter sind ein wichtiger Teil dieser Hege.

Da hört es sich nur noch grotesk an, was Du über Jäger daher schwätzt!


Natürlich habe auch eine abgrundtiefe Abneigung gegenüber Bonzen der Gesellschaft, wenn diese sich zu Jagden zusammen rotten, oder in der Welt herum reisen, um bei einer Großtierjagd einfach nur Tiere zum Vergnügen abzuknallen - widerliche Gestalten!


Das hat wirklich nichts mit verantwortlicher Jagdhege zu tun, die Du pauschal in Deine Kritik einbeziehst.


Wenn ich immer wieder Dein Lamento hier lese, Waldemar, weiss ich nicht so recht, ob ich Dich bedauern oder emotional abweisen muss. 


Den Tag jedenfalls würde ich mir in diesem Forum wünschen, an dem Du einfach mal nur von schönen Dingen in der Welt berichtest.



dazu ist zu sagen:
von 9 jägern, die ich in den wäldern der eifel kannte, wars nur ein einziger, der das handwerk wirklich lege-artis betrieb, während 8 halbseiden oder gar richtig kriminell die sache betrieben, zb eben aus autos heraus
"jagten" und auf die zb notwendige nachsuche einfach verzichteten = in unseren wäldern wird von jägern unglaublich (und straffrei!) herumgesaut, dass die schwarte kracht. dass es da, und seit altersher schon,
zu "zielkonfikten" durch den reichlichen genuß von "zielwasser" kommt = alkohol beim "fröhlichen jagen", und heute auch anderen drogen, zugekiffte jäger, methamphetamin-jäger, kokain-jäger, usw, ist fast nicht erwähnenswert. sehr wohl erwähnenswert aber zb die potentiellen gefahren für die öffentlichkeit, die sich daraus ergeben.
wenn ich durch den wald gehe, sehe ich die strategische zupflasterung der wälder mit hochsitzen, ansitzen, fütterungsstellen zum tiere anlocken um sie müheloser erschießen zu können, und ahne die gefahr durch unzurechnungsfähige, die mich samt meinen hunden ins fadenkreuz nehmen könnten.
"hege und pflege" ist nur propagandistische ablenkung, jedenfalls weitestgehend, von die tatsache, dass die natur den menschen in wahrheit garnicht braucht, um perfekt zu funktionieren, es gibt realiter in wäldern nichts zu hegen+pflegen, und mensch kommt in wälder immer nur um entweder zu verschlimmbessern, oder direkt offen als killer -  was haben die wälder nur gemacht, als es zb noch keine ,menschen gab?  alles kaputtgegangen (so wie heute)?, und alle "wild"tiere aus- und ab- gestorben? nein, im gegenteil, erst seit mensch in den wäldern herumfuhrwerkt, geht alles und jedes den bach runter.
sich selbst überlassene ökosysteme funktionieren perfekt, regulieren sich selbst, sind "gehärtet" gegenüber krankheiten, usw. = mensch völlig verzichtbar dabei. = die natur kommt ohne uns bestens klar.
deshalb bin ich, obwohl und gerade weil selbst von jagd-affinen vorfahren abstammend, ein feind der jagd, deren komplette abschaffung ich im sinne naturschutz fordere, und zum "hegen und pflegen" stattdessen die einführung eines amtlich zu bestellenden und wissenschaftlich-begleiteten "ranger-wesens" (statt "jäger" ranger u biologen, ökologen usw in den wald) - tut mir leid für alte traditionen, mit denen auch ich aufwuchs, aber mit der flinte in den wald zu gehen, mit allem was daran hängt, ist einfach nicht mehr zeitgemäß, weil wälder und umwelt allgemein heute einen ganz anderen stellenwert haben, anders werte-verortet werden müssen, als "anno toback in den schönen alten zeiten" = wir können uns heute die jägerei einfach nicht mehr leisten.

https://www.jagdverband.de/so-viele-jaeger-wie-noch-nie#:~:text=403.420%20Menschen%20gehen%20in%20Deutschland,Einwohnerzahl%20liegt%20Mecklenburg-Vorpommern%20vorn.
(und alle diese pfuschen mit an dem herum, das unsere absolute überlebensbasis ist: natur)

https://www.abschaffung-der-jagd.de/reaktionen/ausderbevoelkerung/jagd-ist-nicht-mehr-zeitgemae.html#:~:text=Feldstudien%20von%20Ökologen%20haben%20längst,dann%20die%20Geburtenrate%20von%20selbst.

https://www.abschaffung-der-jagd.de/menschenalsjaegeropfer/index.html

http://www.lusttoeter.de/news/kleingeisterundgroegeisterueberdiejagd/index.html

http://www.lusttoeter.de/news/jagdnebenformmenschlichergeisteskrankheit/index.html

wh.

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