Nun, Waldemar, wenn wir beide es je schaffen wollten, auf eine „Plattform“ zu klettern, die unsere Perspektive auf diese Lebenswelt nahezu gleich seiend erzwingt, wie würden unsere Dispute hier dann ausfallen? Wir werden wohl eher zusehen müssen, wie Klimabesorgte auf Plattformen klettern, um auf Polizisten zu sch..ssen und darin einen eigentümlichen Sinn erkennen. Gerade komme ich von einer Veranstaltung, wo es um umweltverträgliche, klimaschonende Haustechnik (Heizung, PVA etc.) ging. Dort wurden modernste – an hiesiger TH entwickelte Konzepte und Techniken vorgestellt und diskutiert. Das nenne ich SINN-VOLLE Verantwortung für Umwelt und Klimaentwicklung, fernab von lebensfremdem Pseudo-Aktionismus.

Sinnhaftigkeit des Lebens am Unglück eines Motoradfahrers festmachen zu wollen, ist schon eine absurde Methode. Wenn ich im Frühjahr wieder aufs Motorradl steige, sehe ich damit den Sinn des Lebens in der Form verwirklicht, dass ich Freude am Fahren habe und mit dem Teil um einiges schneller in die Stadt komme, als mit dem Auto oder Zug, zudem ich kein Parkproblem habe. Spazierfahrten jedoch habe ich so gut wie nie damit gemacht und mir so vielleicht Kopf und Kragen erhalten, was - neben Umweltschonung - durchaus SINN macht (make sense – eine dieser abscheulichen Übernahmen von Anglizismen).

Bester Gruß! - Karl

PS: Ach so – wo habe ich von komischen Russen geschrieben?



Am 18.01.2023 um 00:14 schrieb waldemar_hammel über PhilWeb <philweb@lists.philo.at>:

die sinnhaftigkeit des lebens ist gut zu beobachten, wenn ein leben ganz plötzlich zb an einer straßenleitplanke und just wegen dieser endet, wohingegen selbst ein mehrfacher überschlag auf dem angrenzenden
acker noch eine gewisse überlebenschance geboten hätte - ein ehemaliger kumpel von mir, motorradfahrer, endete so, als ihm die leitplankenbodenstäbe den bart samt kopf und hals sauber abrasierten