Karl Janssen über PhilWeb schrieb:

Dabei gehe ich davon aus, dass es keiner Unterscheidung zwischen Mikro- und Makrowelt als zwei Systeme bedarf, da Mikrosysteme Konstituenten von Makrosystemen darstellen (sic parvis magna). Es geht m.E. also eher um Skalierung entweder auf Mikro- oder Makrowelt. Und während sich in ersterer ein Quantensystem im Zustand der Superposition (Kohärenz) befindet ist es gemäß Heisenbergscher Unschärfe und im Sinne von Schrödingers Katze widersprüchlich aber keinesfalls unvollständig, sondern birgt potentielle Vollständigkeit.

Erst nach (in klassisch physikalischem Umfeld unvermeidlicher) Dekohärenz ergibt sich nach der Gesetzmäßigkeit des „Quanten-Darwinismus“ die gleichermaßen unabdingbare Unvollständigkeit.

Gegen dieses Naturprinzip komme alle Idealismen dieser Welt nicht an. Aus gutem Grunde: Denn würde alle Dekohärenz in Vollständigkeit resp. in absolute Optimierung münden, wäre diese Lebenswelt per se eine tote und somit keine Welt.



ich gehe davon aus, das es einen fundamentalen unterschied zwischen mikrowelt und mesowelt (unserer welt) gibt,
und dass die gleichsetzung zwischen unserer mesowelt und der makrowelt (uns umgebendes universum zb) ein fehler ist,
der dem fehler mikrowelt und mesowelt bis vor ca 150 jahren gleichzusetzen genau gleichkommt  =
mikro-meso-makro sind (meine ansicht) NICHT frei skalierbar,
bei mikro-meso-welt haben wir den bruch bereits mehr oder weniger leidvoll erfahren, und müssen uns seither mit hilfskontruktionen begnügen,
bzgl meso-makro steht uns diese erfahrung noch bevor, weshalb sich heutige astro... mehr und mehr in esoteriken verliert,
und/oder die makro-welt in einem geistigen fallback mikroweltlich erklären will in der grundlosen hoffnung,
der bruch zwischen makro-meso sei mindestens ähnlich beschaffen wie der mikro-meso bruch

wh.

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