Ja, ganz klar meine subjektive Angelegenheit, die ich allerdings mit Millionen anderer Menschen teile.
Gemeinhin geht es beim Teilen darum, dass bekannt ist, was geteilt wird. Wie soll das für subjektive Angelegenheiten, die ja nur den Subjekten bekannt sein können, möglich sein? Deshalb hatte ich auf Massensuggestion verwiesen — und nunmehr kommt Selbstsuggestion hinzu.
Dass Geistiges lediglich eine Metapher sein soll würde einer sehr eigenwilligen Interpretation entsprechen, da eine Metapher dazu dient, einen abstrakt sprachlichen Ausdruck bildlich umschrieben zu verdeutlichen.
Ich fasse Geistiges ebenso wie Emotionales allgemein als hirngeneriert auf, die innig verschränkt und nur erlebbar sind. Insofern sind sprachliche Ausdrücke dafür nur Metaphern. Das ist ebenso wie Deine folgende Umschreibung nicht schon eine Definition für Geistiges, geschweige denn eine eindeutige.
Ein Geistiges an sich ist jedoch sprachlich eindeutig definiert, nämlich ein nicht konkret messbares, greifbares und damit eindeutig immaterielles Agens. Um solchermaßen Geistiges sprachlich zum Ausdruck bringen zu können, bedient man sich einer Metapher und damit einer hinreichend geeigneten Umschreibung.
Du definierst Geistiges nicht, grenzt es lediglich dadurch etwas ein, dass es nicht messbar, greifbar und materiell sein soll. Aber was soll es denn sein? Eine Vision oder Ahnung vielleicht? Wie wäre es, damit zu beginnen, Geistiges philosophisch als Invariante der Sinntransformationen im Denken aufzufassen? Per Abstraktionsverfahren könnte die Metaphorik physiologisch wie logisch präzisiert werden. Soweit zur Philosophie. Auf Gläubige einzugehen, halte ich auch für müßig.