Am 14.03.2025 um 10:10 schrieb Ingo Tessmann über PhilWeb <philweb@lists.philo.at>:

… Dass sich nicht nur Tänzer, sondern auch die Dinge bis hin zum kosmischen Staub nach einer Melodie richten, lässt romantische Töne anklingen, wie sie schon Novalis und Eichendorff anstimmten. Und das „verzückte Staunen über die Harmonie der Naturgesetzlichkeit“ weckte in Einstein sogar kosmisch-religiöse Anwandlungen. 

Werner Neundeort überliefert in seinen Betrachtungen zu den Zahlen e und pi 

https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00008550/IfM_Preprint_M_04_06.pdf

eine Bemerkung Goethes: „Die Wissenschaft wird dadurch sehr zurückgehalten, dass man sich abgibt mit dem was nicht wissenswert, und mit dem was nicht wissbar ist.“ Könnten sich nicht auch Philosophierende an das halten, was wissenswert und wissbar ist? Und alles andere für sich behalten? 

IT