Insofern Goethe sein Fühlen bedachte, war er Phänomenologe und insofern er seinen Prinzipien folgte Metaphysiker — auch in der Wissenschaft, wie seine Ur-Theorie in der Morphologie zeigt, in der er schreibt von Totalität, Polarität, Harmonie, Ur-Phänomen. Ur-theoretisch treffen sich Goethe und von Weizsäcker. Wenn die Worte nicht nur hohle Phrasen bleiben sollen, sind sie methodisch zu entwickeln, so wie Görnitz es ja mathematisch im Anschluss an Einstein, Bohr, Heisenberg und von Weizsäcker vorgeführt hat mit seiner Protyposis. Görnitzens „Von der Quantenphysik zum Bewusstsein“ scheint mir dabei 2016 an „Die Selbstorganisation des Universums“ des Erich Jantsch von 1979 anzuknüpfen. Begriffsgymnastisch geschwafelte Metaphysik halte ich für überflüssig, prinzipiengeleitet mathematisch formulierte für sinnvoll.