== auch dies ist zum teil bzwin den grundlagen weitgehend biologisch, physiologisch usw, also physikalisch aufgeklärt, und somit keine sache der philosophie mehr
wh.
Lieber Waldemar,
mit religöser Inbrunst hältst Du die Reinheit und Alleingültigket der physikalischen Welt aufrecht - sie umgibt Dich als das „Umgreifende“, wie Karl Jaspers im positiv konnotierten Sinn Religion bezeichnete.
hallo thomas,
obiges bestreite ich garnicht, außer das physik jetzt meine quasi-ersatzreligion wäre,
es ist so, dass ich in meinem leben (viel zu spät) mir bewusst-werdend bemerkt habe, dass mich alle "künste" geistig nicht wirklich weiterbringen können,
als einzig die "harten" naturwissenschaften, und innerhalb dieser die physik als meiner ansicht nach absolute grundlage-wissenschaft, und die mathematik als ihr quasi-metaphysischer überbau,
dies vor jahren begreifend und internalisierend habe ich dann vor jahren "umgesattelt", habe nochmals "muttermilch" zu mir genommen und die schulbänke gedrückt, und bin physiker geworden,
mit dem anspruch allerdings, da ich schon in den 50gern meines lebens stand, dass die inhalte des "studium generale" + meine bis-dahin lebenserfahrung auf etwa gleicher höhe wie die eigentliche
pure physik stehen, und erst im verlauf des ganzen habe ich zusätzlich auch begreifen können, wie sehr biologie, anthropologie, informationstheoriEN, semotik, kultur- und wissenschaftsgeschiche,
und sehr vieles mehr, allesamt nur einzelne dezidierte ausarbeitungen der letztlich physikalischen grundlagen sind, obwohl die meisten dieser "seitenfächer" historisch zum teil sehr lange vor der heutigen physik dawaren,
so eben auch mit der heutigen "philosophie", die aus dem magisch-animistischen weltbild (religiöses usw) allmählich zum heutigen zustand heranwuchs, der noch immer sehr weitgehend magisch-animistisch geprägt ist
(umberto eco: "das (geistige) mittelalter liegt auch heute noch auf allen (geistigen) straßen und wegen"),
Du scheinst die physik in ihrer tragweite und ihren bedeutungen gewaltig zu unterschätzen, wenn ich deine weiteren äußerungen unten lese, während ich bei allem und jedem immer erst nach den naturwissenschaftlich-
physikalischen grundlagen frage, ehe ich dann erst weiterdenke, denn diese grundlagen sind für mich "die von der natur selbst vorgebildeten "loipen", um überhaupt auch nur einigermaßen vernünftig weiterdenken zu können,
für mich ist insofern die natur-selbst meine mutter, mein vater, mein ratgeber, meine aufklärerinstanz, und auch meine zuflucht, wenn ich selbst oft nicht mehr weiter weiß, die natur ist mein geistiger und immer zuverlässiger überbau, denn mehr habe ich nicht,
und mehr hat kein mensch, trotz allem herumhampeln und großartigem getue (auch menschen sind nur tiere im unauflösbaren zusammenhang mit allem anderen leben auf dieser planetenoberfläche, und das meine ich keineswegs negativ,
sondern als demokratische sichtweise - jede einzelne überlebensfähige lebewesenart ist zb mit genau derjenigen intelligenz begabt, nicht mehr und nicht weniger, welche sie zum weiteren überlebenkönnen mit P>0.5 braucht,
und genauso auch mensch, der also keinen grund hat, sich als "sapiens-supersapiens" über seine mitlebewesen zu stellen, im gegenteil, wenn mensch so weitermacht wie bisher, wird er als art die nächsten 10.000, 100.000, oder
1 million jahre nicht überleben, und bleibt dann ein un-fälliger versuch, eine randnotiz, im gesamtbild irdischen lebens -- also weiter so, "wat kost' die welt?" => sehr möglicherweise unsere artliche existenz!)
Tatsächlich aber beruht Physik auf dem Anlegen von das Individuelle zu Gunsten eines auf alle zu messenden Anteile aufhebendem Verfahren, eben dem Anlegen von für jedweden zu messenden, daraufhin zu befragenden Gegenstand gleich gültigen und dessen Individualität gegenüber gleichgültigen Skalen: Gewicht, Masse, räumiche Distanz, zeitliche Distanz, Graavitation, Ladung, Spin, etc.. Struktur ist dann schon mehr deskriptiv, und für alles Individuelle jenseits seiner verallgemeinerbaren Aspekte taugt dieser messende und verallgemeinernde Zugang nicht.
das obige würde zutreffen, wenn physik nur eine "messende" sache wäre, das ist aber nicht der fall, als das zu bemessende (die welt erst einmal ausmessen) in der physik lediglich dazu dient, das grundlegende, die puren fakten klarzuhaben, um dann auf dieser grundlage hart-begründbar-unterlegt weiterdenken zu können (und eben nicht in quasi-beliebige hypersemiosen zu verfallen) - und beweis: 200-300 jahre physik haben der menschheit mehr gebracht, als vorher jahrtausendelanges wähnen, vermuten,
glauben usw, physik funktioniert also, und zwar sehr gut, im gegensatz zu den vorherigen jahrtausenden, als sich menschen aufgrund differierender vermutungen, "wähnungen", über die wirklichkeit oft die köpfe einschlugen oder sich die hälse
durchschnitten.
das genau ist eines meiner heutigen, aktuellen probleme: [ physik <=> sog, "radikalen" konstruktivismus ], bei mir als denkbasis des letzteren (um semiotik und info-theorie erweiterten) "kritischen rationalismus", und einige ergebnisse:Die Wirklichkeit ist somit kein von Grund auf und vorab homogenes Universum der Allgemeingültigkeit der zur Deutung angewandten Skalen, sondern ein heterogenes, das hinsichtlich der Individualitat aus vielen Wlten mit je eigner Exitenz und Perspektive besteht. Hier ist das Feld des Messbaren verlassen, man tritt in die Welt der sprachlichen Beschreibung und des sprachgestützten Nachdenkens ein. Über diese Welt ist auch die Welt des Fühlens und des Seins als solchem, des Existierens zugänglich, wenngleich nie zu ersetzen und nie vollständig zu erschließen.
Die perceptio clara et distincta setzt immer an schon vorab gedanklich voneinander abgesetzten „Gegenständen“ an, ein Gedankenfehler, der in der empirischen Zugangsweise aristotelischer Philosophie vermieden wird. Hier heißt es: Alles wird an dem erkannt, was es zu leisten vermag - und das bedeutet, dass es um das Erschließen einer vermuteen Leistungs- alias Verwirklichungsfähigket für beobachtete (nicht nur gemessene) Vorgänge geht, um das Erstellen von den Grund vermutenden Hypothesen.
ehe man damit arbeiten kann, und nicht alles an meinen überlegungen nur dusseliges stückwerk bleibt, wie bis jetzt)
nun könnte ich mich ja hinsetzen und beides auszuarbeiten versuchen, aber bis dahin wäre ich 80 oder älter, und käme nicht mehr dazu mein hauptthema zu beackern: die in ihrer bedeutung völlig unterschätzte planck-welt und ihre implikationen
auch für unsere meso-ebene, auf der wir leben.
was ich mit letztgesagtem meine, ein beispiel:
ein sich vorzustellender schöner, vollkommen runder kreis (gehört nach oben zum mathematischen "metaphysikalischen überbau" der physik), in der planckwelt muss man aber von dieser vorstellung abrücken, weil es da die nicht unterschreitbare
planck-länge gibt, womit ein realer kreis von zb 1 meter umfang
aus 1,... mal 10^35 plancklängen-"strecken" zusammen-gebastelt
vorzustellen ist. damit nicht genug,
betrifft die zahl pi:
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[ Die Zahl irrationale Zahl, also eine reelle, aber keine rationale Zahl. Das bedeutet, dass sie nicht als Verhältnis zweier ganzer Zahlen , also nicht als Bruch , dargestellt werden kann. Das wurde 1761 bis 1768 von Johann Heinrich Lambert bewiesen.
ist eineTatsächlich ist die Zahl transzendent, was bedeutet, dass es kein vom Nullpolynom verschiedenes Polynom mit rationalen Koeffizienten gibt, das zur Nullstelle hat. So ist auch jede Zahl, die durch algebraische Operationen wie Addition und Multiplikation mit sich selbst und mit ganzen Zahlen aus erzeugt wird, wiederum transzendent. Das wurde erstmals von Ferdinand von Lindemann 1882 bewiesen.
sogarAls Konsequenz ergibt sich daraus, dass es unmöglich ist, Quadratur des Kreises mit Zirkel und Lineal nicht möglich ist.
nur mit ganzen Zahlen oder Brüchen und Wurzeln auszudrücken, und dass die exakteBei der Kreiszahl algebraische Periode, was unmittelbar aus deren geometrischer Natur als Fläche des Einheitskreises hervorgeht ]
handelt es sich jedoch um eine---
diese als konstante angenommene "größe" schwankt dann im realen planck-kreis entlang der peripherie mit zwei maxima an anfang und ende jedes 10 hoch minus 35 m planck-längen-abschnittes, sodass man bei einem kreisumfang von 1 meter eine erstmal nur nominelle -
rein mathematische - pi-schwingungsfrequenz von ca 10^35 erhält, wenn man die planckkreis-peripherie plancklängen-einzeln in endlicher zeit = zb in einer sekunde (weil freq=schwingungen/sec) umfahren könnte - und da pi universell ist, was mag das nun für alle möglichen direkten und indirekten pi-anwendungen-gebiete bedeuten = die semantiken sind wieder gefragt
und geht noch weiter (zusammenfassung):
vom planck'schen wirkungsquantum und der planck-länge ausgehend, kommt man über das vorher-geschilderte modifizierte pi dazu, dass der numerische wert des sog "goldenen schnittes" (1,618003.....) mit dem präfix-wert der plancklänge (1,616255....) in realer welt genau übereinstimmt (im gegensatz eben zur metaphysik-abteilung der physik = der "reinen mathematik", die ab der 3. nachkommastelle einen unterschied zwischen beiden sieht), und dass dieser neue wert nur oszillierend vorstellbar/mit einer freq darstellbar ist (anders ausgedrückt: das plancksche wirkungsquantum ist ein oszillator mit einer bestimmten sehr hohen vermutlich/möglicherweise fest-freq.) - kann man jetzt ebenfalls bedenken, was das in den auswirkungen bedeuten mag/ eine meiner ideen ist, dass vielleicht eine doch veränderliche freq (zb durch kopplungen) die unterschiedlichen semantiken bestimmt, welche das sys erzeugt??? usw usw, ist alles bis auf weiteres reines brainstorming, oder "kaugummi fürs hirn"
* das leben-an-sich spielt im universum überhaupt keine rolle, nichtmal eine auch nur nebenrolle, wie absolut oberlächerlich also, dass wir uns in unserer maßlosen einfalt den göttern und endbegründungen und letztbegründungen nahefühlen ...
wh.