Wir sind um die Verbreitung der unten stehenden Informationen gebeten
worden.
Wenn Sie selbst einen Beitrag zur GAP-Infomail haben, senden Sie uns
diesen bitte als einfachen Text im Emailkorpus unter info(a)gap-im-netz.de
zu.
Beiträge, die uns bis Freitag 10 Uhr erreichen, werden per GAP-Infomail
am darauf folgenden Montag verschickt - Beiträge, die uns danach
erreichen, entsprechend eine Woche später.
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(1) STELLENAUSSCHREIBUNG (Graz, Deadline: 03.04.2025)
University Assistant without doctorate (m/f/d)
(2) CALL FOR PAPERS (Passau, Deadline: 07.04.2025)
Panel "Politische Ästhetik zwischen Entdeckung und Konstruktion"
(3) CALL FOR PAPERS (Dortmund, Deadline: 31.05.2025)
2nd Dortmund Conference on Philosophy and Society with Kate Vredenburgh
(LSE)
(4) CALL FOR PAPERS (Special Issue, Deadline: 31.07.2025)
Topoi: Linguistic Derogation and Its Prevention
(5) VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG (Dortmund, 28.02.-06.04.2025)
Ausstellung im Dortmunder U: Wahrnehmen & Verstehen: die Welt, sich
selbst und andere
(6) VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG (München, 28.07.-01.08.2025, Application
Deadline: 31.03.2025)
MCMP Summer School for Widening Participation in Mathematical Philosophy
(LMU Munich)
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(1) STELLENAUSSCHREIBUNG (Graz, Deadline: 03.04.2025)
University Assistant without doctorate (m/f/d)
University of Graz, Department of Philosophy
* _Application deadline: April 3 2025_
* Salary Category B1 without PhD
* Salary per Year (Full Time) EUR 50,103.20
* Employment Start As soon as possible
* Hours per week 30 h/w
* Duration of Contract Temporary employment
* Temporary Employment 4 years
Apply here:
https://jobs.uni-graz.at/de/jobs/b2ca2f94-2c7a-b0b9-ebe7-676020a696d2/apply…
Please note that in order to comply with the applicable data protection
regulations, we can only accept applications via our web-based applicant
tool for this vacant position.
Your Responsibilities
1. Writing a dissertation at the University of Graz in the area of moral
and political philosophy, preferably on issues of intergenerational
justice, climate justice, historical justice, and transitory justice
2. Collaboration in (interdisciplinary) research projects especially at
the interface of philosophy and economics or law
3. Independent teaching of courses and participation in teaching and
examination tasks of the department
4. Student support and supervision
5. Participation in organizational and administrative tasks as well as
in evaluation measures
Your Profile
1. Completed diploma or master's degree in the area of Philosophy
2. Excellent knowledge of written and spoken English
3. Willingness to acquire German language skills
4. Very good MS Office skills
5. Scientific curiosity and interest in working on current research
questions
6. Independent working style and high level of initiative
7. Strong teamwork and organizational skills
_The following documents are required for a complete application:_
1. Letter of motivation and academic CV
2. Complete proof of completion of the degree program required in the
call for applications
3. Proof of the language skills, required in the curriculum, if the
doctoral program [1] is not completed in the first language.
(
https://doctoral-academy.uni-graz.at/en/doctoral-studies/)
We Offer
* Meaning: We offer meaningful work for the world of tomorrow.
* Collaboration: With us, you'll find interdisciplinary,
cross-professional opportunities to work together.
* Diversity: Besides our various scientific fields and their related
issues, we offer a working environment in which diversity is lived.
* Our internal continuing education program is as colorful as the
university itself.
* Benefits: Of course, there are all the usual benefits, from A "access
to healthcare services" to Z "Zero emission goal".
* Flexibility: We demonstrate flexibility not only with the various
working time models but also through the offers for the compatibility of
family and career.
About us
At the University of Graz, 4700 employees work together on future
questions and solutions for the world of tomorrow. Our students and
researchers face the great challenges of society and carry the knowledge
out. We work for tomorrow. Become part of it!
Contact
Univ.-Prof. Dr. Lukas Meyer, lukas.meyer(a)uni-graz.at
(
https://homepage.uni-graz.at/de/lukas.meyer/)
The University of Graz strives to increase the proportion of women in
particular in management and faculty positions and therefore encourages
qualified women to apply. In the event of underrepresentation, women
with equal qualifications are generally given priority for admission. We
welcome applications from persons with disabilities who meet the
requirements of the advertised position.
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(2) CALL FOR PAPERS (Passau, Deadline: 07.04.2025)
Panel "Politische Ästhetik zwischen Entdeckung und Konstruktion"
_Politische Ästhetik zwischen Entdeckung und Konstruktion_ (Panel auf
der XII. Tagung für Praktische Philosophie am 25.-26. September 2025 in
Passau)
_Organisatorinnen:_ Katharina Naumann (Magdeburg/Berlin) & Larissa
Wallner (Frankfurt/Berlin)
Vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre
lässt sich einerseits eine sich wandelnde Ästhetisierung der Politik
beobachten und andererseits eine immer offensichtlicher werdende
Politisierung der Ästhetik. Ausgehend von dieser Beobachtung soll das
Panel Gelegenheit bieten, über die vielfältigen Wechselwirkungen
ästhetischer Erfahrungen einerseits und vorherrschender politischer
Strukturen, Moralvorstellungen und Wissensordnungen andererseits
nachzudenken. Dabei stellen sich zunächst grundsätzliche Fragen etwa
nach der Legitimität einer politischen und moralischen Beurteilung von
Kunst; danach, ob das Ästhetische eine bloß vermittelnde Funktion hat
oder selbst ein genuiner Teil des Politischen ist; oder auch nach ihrem
gesellschaftlichen Transformationspotential - im Guten wie im
Schlechten.
Fragen dieser Art sollen im Panel vor allem hinsichtlich der
politisch-epistemischen Erschließungsfunktion ('disclosure')
ästhetischer Darstellungen und Wahrnehmungen diskutiert werden. Je nach
metaphysischem Tenor lassen sich ästhetische Praktiken und Erfahrungen
als Entdeckung dessen, was immer schon da war oder als metaphysische
Konstruktion von Wirklichkeit deuten. Als transformativ lassen sie sich
aber in jedem Fall beurteilen, da ästhetische Gegenstände nicht zuletzt
durch ihre affektive Dimension eine wirklichkeitsgestaltende Kraft
entfalten können, indem sie Perspektiven eröffnen,
Bedeutungsverschiebungen initiieren und Sprachspiele in Unordnung
bringen. Wie insbesondere zahlreiche Arbeiten aus der feministischen
Philosophie, der Queer Theory, der Critical Philosophy of Race und der
postkolonialen Theorie deutlich gemacht haben, besitzen
(Un)Sichtbarkeit, (Un)Wissen und (Un)Sagbarkeit sowohl eine
moralphilosophische Relevanz als auch eine politische Dimension,
insofern sie stets durch Interessen und Machtstrukturen mitgeprägt sind.
Man denke hier beispielsweise an Debatten um 'white ignorance',
epistemische Gewalt und Ungerechtigkeit, Cancel Culture,
(standpunkttheoretische) Überlegungen zu epistemischen Privilegien und
daraus resultierenden Problematiken wie epistemische Ausbeutung oder
'elite capture'.
Erkenntnisse aus diesen Debatten sollen im Panel mit Blick auf die
funktionale Wesensbestimmung und Auseinandersetzung mit dem Politischen
der Ästhetik diskutiert werden. Wir freuen uns über Einreichungen, die
sich u.a. mit folgenden Fragenkomplexen befassen:
* Wie können neue Sichtweisen auf die Welt durch ästhetische Praktiken
erschlossen werden (Ferrara, Camp) oder erhellt werden (Lorde)?
Inwiefern hängt dies davon ab, welche Art von und wessen Kunst rezipiert
wird, und wie wirkt sich dies darauf aus, wie wir unser (Zusammen)Leben
gestalten?
* Inwiefern werden bestimmte Perspektiven und Bedeutungen durch
ästhetische Praktiken verschlossen (Lakoff & Johnson)? Und inwiefern
schränken andersherum ethisch-politische Perspektiven die ästhetische
Wahrnehmung ein ('imaginative resistance')?
* Entfalten (nicht-diskursive) Darstellungen, wie Fotografien, Filme,
Romane, per se behauptende, affirmative Kraft? Wie trägt das Ästhetische
zur epistemischen Verengung und zur Normalisierung von
Herrschaftsverhältnissen durch Darstellungen bei (MacKinnon)?
* Welche Rolle spielt das Ästhetische bei der Artikulation einer Stimme
(Spivak, Cavell), der Konstruktion von Perspektive ('female gaze') oder
Menschlichkeit (Butler), der Entwicklung von Identität (Fournier,
Hartmann) oder auch authentischen Begehrens (Cixous, Emcke, Preciado)?
* Inwiefern haben Kunstproduktion und Kunstkonsum eine befreiende
Wirkung (Menke /Rebentisch)? Gibt es bestimmte ästhetische Phänomene,
die eine Bedingung von Befreiung darstellen, wie etwa Faszination
(Menke) oder der Gebrauch der Erotik (Lorde, Bataille)?
* Welche Gefahren gehen einerseits mit dem populistischen Einsatz von
Ästhetik einher? Welche Bedeutung haben ästhetische Praktiken
andererseits als Formen des Widerstands, etwa in antikapitalistischen
und antifaschistischen Kämpfen?
* Welche Bedeutung kommt dem Ästhetischen für die Repräsentation und
Anerkennung pluraler Lebensformen und Wertesysteme zu? Welche
politischen Funktionen übernimmt Kunst in der Zivilgesellschaft (Triki)?
Anonymisierte Abstracts (max. 500 Wörter) für einen Vortrag von 20
Minuten werden bis zum _7. April 2025_ erbeten an:
larissa.wallner(a)gmx.de und katharina.naumann(a)ovgu.de. Über eine Annahme
des Vorschlags in das Panel werden wir zeitnah informieren. Das Panel
wird dann als Ganzes bei der Tagung für Praktische Philosophie
eingereicht.
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(3) CALL FOR PAPERS (Dortmund, Deadline: 31.05.2025)
2nd Dortmund Conference on Philosophy and Society with Kate Vredenburgh
(LSE)
_October 1-2, 2025_
The Department of Philosophy and Political Science at TU Dortmund
University and the Lamarr Institute for Machine Learning and Artificial
Intelligence are delighted to announce the 2nd Dortmund Conference on
Philosophy and Society, taking place on October 1-2, 2025, in Dortmund,
Germany. The event will feature Kate Vredenburgh [2] from the London
School of Economics, who works in the philosophy of social science,
political philosophy, and the philosophy of technology, and who was
recently awarded a UKRI Future Leaders Fellowship for a project on the
future of work. The first day of the conference will be reserved for up
to six presentations from speakers selected via this call for papers.
Kate Vredenburgh will be present to respond to the papers. She will also
give a public evening lecture. On the second day, we will hold a student
workshop on Vredenburgh's work.
_Conference Themes_
The conference will engage with themes from Vredenburgh's work, in
particular philosophical perspectives on artificial intelligence (AI)
and on the future of work. Concerning AI, Vredenburgh investigates the
moral implications of the use of opaque AI systems in the institutions
of our society, arguing for a right to explanation. She has developed an
ethically informed picture of algorithmic bias, and proposed an account
of how we should respond to such bias from the perspective of justice
and fairness. She is also an advocate of a right to explanation in the
context of AI, based on explanation's relevance in protecting the
possibility of informed self-advocacy. Regarding the future of work,
Vredenburgh's research focuses on the impact of AI on the workplace. She
draws on egalitarian theories of justice and argues that AI should be
deployed so as to enable more equality at work, and she maintains that
opaque AI contributes to working conditions which undermine workers'
autonomy while alienating them from their work.
_Call for Contributions_
We invite scholars to submit papers for the first day of the conference.
We welcome contributions on the topics sketched above, including, but
not limited to:
* Explainable AI - perspectives from ethics, political philosophy,
epistemology, and philosophy of science
* The right to explanation
* Algorithmic bias and algorithmic fairness
* The impact of AI on institutions
* The impact of AI on the future work
Contributions engaging with Vredenburgh's are especially welcome, but we
will also consider work on these topics more broadly.
_Submission Guidelines_
* Abstracts should be no more than 500 words, prepared for blind review.
* Submissions should be sent as PDF attachments to Paul Klur
[paul.klur(a)tu-dortmund.de]. Please use the subject line "CfP
Vredenburgh".
* The _deadline_ for submissions is _May 31, 2025_.
* Limited funding may be available to cover travel and accommodation
expenses for speakers who cannot otherwise finance these costs.
_Registration and Additional Information_
For registration details, conference program, and additional
information, please visit our website [3].
_Organizing Committee_
Florian Boge
Sara Mann
Chris Neuhäuser
Eva Schmidt
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(4) CALL FOR PAPERS (Special Issue, Deadline: 31.07.2025)
Topoi: Linguistic Derogation and Its Prevention
Paper submissions are invited for the special issue/collection of Topoi
entitled: The Darkside of Language: Linguistic Derogation and Its
Prevention. The special issue aims to bring together researchers on
different areas of derogatory and manipulative language who also discuss
the practical implications of their research when it comes to preventing
both linguistic derogation/manipulation and its negative effects.
Special issue article publications often bring higher citations and
visibility than regular papers and attract more relevant readership due
to its scope. Topoi is indexed in the Web of Science under AHCI,
currently in Quartile 1 and placed in the top-10 ranked
Philosophy-Category journals, with a 2023 IF of 1,3 and CiteScore of
3,1.
Guest Editor(s):
* Stefan Rinner, University of Duisburg-Essen, Email:
stefan.rinner(a)uni-due.de
DESCRIPTION
Language can be used in highly destructive ways. One such way is the
usage of pejorative language. These are individual expressions, such as
slurs, or larger linguistic constructions, such as hate speech, that are
used to derogate an individual or group because of a certain group
identity (e.g. based on race, nationality, religion, gender, sexual
orientation, or the like) or because of personal characteristics, such
as appearance. As a consequence, derogatory language primarily has two
functions. First, it can be used to offend or psychologically harm.
Second, it can be used to create or reinforce negative attitudes towards
the derogated individual or group. For example, most uses of derogatory
language for Jewish people in Nazi propaganda had mainly the purpose to
create and reinforce anti-Semitic attitudes that would lead to
increasing discrimination and violence against Jewish people, to their
expulsion or incarceration in concentration camps, and, ultimately, to
genocide.
In the philosophy of language, the question then arises how linguistic
derogation is accomplished. A satisfactory answer to this question
should explain both the offensiveness of derogatory language and the
fact that it can be used to create and reinforce negative attitudes.
Since a comprehensive understanding of language requires an
understanding of how language is used to derogate, providing such an
explanation is generally seen as a touchstone for the quality and
correctness of theories from the philosophy of language. Moreover, a
better understanding of how linguistic derogation is accomplished is not
only of theoretical interest, but also of practical and ethical
relevance. If we can understand how linguistic derogation works, then we
can also understand how to prevent or at least contain the negative
consequences of its use, and whether such attempts at containment are
compatible with, for example, the right to free speech.
The discussion of linguistic derogation is often scattered throughout
different areas of inquiry, such as slurs, hate speech, or misgendering.
Furthermore, the question of how a better understanding of linguistic
derogation can help us to prevent or at least contain the negative
consequences of its use is often neglected. The ambition of this
collection is to close both gaps by bringing together researchers on
different areas of derogatory language who also discuss the practical
implications of their research. In addition, the issue will discuss
phenomena in the vicinity of linguistic derogation, such as linguistic
manipulation (e.g., the use of dogwhistles).
Possible topics include (but are not limited to):
* The semantics and pragmatics of derogatory language (including
misgendering)
* Derogatory language and free speech
* Counterspeech and other ways of blocking the negative effects of
derogatory language
* Linguistic manipulation and its prevention (e.g. dogwhistles, coded
language, fake news)
INVITED CONTRIBUTORS:
Jennifer Saul and Ray Drainville (University of Waterloo)
Quill R. Kukla (Georgetown University)
Mihaela Popa-Wyatt and Justina Berskyte (University of Manchester)
Bianca Cepollaro (University Vita-Salute San Raffaele) and Dan Lopez de
Sa (University of Barcelona)
Deborah Mühlebach (Free University of Berlin)
Teresa Marques (University of Barcelona)
Lynne Tirrell (University of Connecticut)
Romy Jaster (Humboldt University of Berlin) and David Lanius (University
of Salzburg)
Emanuel Viebahn (University of Hamburg)
Neftalí Villanueva, Andrea Rodrigues, and José Luis Linán (University of
Granada)
Thorsten Sander (University of Duisburg-Essen)
Submission DEADLINE: Please submit your paper by July, 31, 2025. Should
you not be able to meet this deadline, please contact the Lead Guest
Editor (contact details below).
Online SUBMISSION: Please use the journal's Online Manuscript Submission
System (Editorial Manager), accessible here Editorial Manager(R). Do
note that paper submissions via email are not accepted.
Author Submission's GUIDELINES: Authors are asked to prepare their
manuscripts according to the journal's standard Submission Guidelines.
EDITORIAL PROCESS:
* When uploading your paper in Editorial Manager, please select "SI:
Linguistic derogation (Rinner)" in the drop-down menu "Article Type".
* Papers should not exceed a maximum of 9000 words.
* All papers will undergo the journal's standard review procedure
(double-blind peer-review), according to the journal's Peer Review
Policy, Process and Guidance
* Reviewers will be selected according to the Peer Reviewer Selection
policies.
* This journal offers the option to publish Open Access. You are allowed
to publish open access through Open Choice. Please explore the OA
options available through your institution by referring to our list of
OA Transformative Agreements.
* Once papers are accepted, they will be made available as Online
articles publications until final publication into an issue and
available on the page Collections.
CONTACT: For any questions, please directly contact the Lead Guest
Editor: Stefan Rinner, stefan.rinner(a)uni-due.de
You can find the CFP here:
https://link.springer.com/collections/bdjfjhcdhg
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(5) VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG (Dortmund, 28.02.-06.04.2025)
Ausstellung im Dortmunder U: Wahrnehmen & Verstehen: die Welt, sich
selbst und andere
Beginn: 28.02.2025, 09:00 Uhr; Ende: 06.04.2025
Vom 28. Februar bis zum 06. April können Besucher*innen der
philosophischen Ausstellung "Wahrnehmen & Verstehen - die Welt, sich
selbst und andere" die faszinierenden Prozesse der menschlichen
Wahrnehmung erkunden. Die Ausstellung auf der Hochschuletage des
Dortmunder Us wird vom Projekt _SAPHIR - Communication and
Internationalization_ der philosophischen Institute der TU Dortmund,
Ruhr-Universität Bochum und Universität Duisburg-Essen organisiert.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen optische Illusionen, Täuschungen
und verschiedene Wahrnehmungseffekte, die nicht nur eindrucksvoll
veranschaulicht, sondern auch erlebbar gemacht werden. Mit Exponaten zum
Betrachten, Anfassen und Ausprobieren lädt die Ausstellung die
BesucherInnen zu einer Reise in die Geheimnisse unserer Wahrnehmung ein.
Begleitende Erklärungen und Hintergrundinformationen bieten den
Besucher*innen ein tieferes Verständnis für Themen wie die Erklärung von
Sinnestäuschungen, philosophischer Skepsis sowie Fragen zur Selbst- und
Fremdwahrnehmung.
Ziel der Ausstellung ist es, philosophische Kernfragen zur Wahrnehmung
einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Ausstellung bietet
somit allen Interessierten die Möglichkeit, um über die Art und Weise
nachzudenken, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und verstehen.
Die Ausstellung ist auch für Familien mit Schulkindern geeignet. Bei
Interesse kann eine Führung durch die Ausstellung vereinbart werden. Die
Ausstellung wird außerdem durch ein Rahmenprogramm an Abendvorträgen
begleitet.
Die Ausstellung ist vom Projekt "SAPHIR - Communication und
Internationalization" organisert, welches durch MERCUR gefördert wird.
Am Projekt beteiligt sind die philosophischen Institute der TU Dortmund,
der Ruhr-Universität Bochum sowie der Universität Duisburg-Essen. Das
Projekt leiten Prof. Dr. Katja Crone (TU), Prof. Dr. Albert Newen (RUB)
und Prof. Dr. Raphael van Riel (UDE).
Weitere Informationen zur Ausstellung, einschließlich Öffnungszeiten und
Veranstaltungsorten, dem Rahmenprogramm sowie der Anmeldung für
Führungen finden Sie auf der offiziellen Website:
www.wie-wir-die-welt-sehen.de [4]
Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung wird durch eine Vortragsreihe ergänzt, die jeweils
donnerstags von 18:00-19:30 Uhr im Reinoldusraum des Dortmunder Us
stattfindet. Hier die Daten der Vortragsreihe:
06.03.2025:
_Prof. Dr. Katja Crone, TU Dortmund_
Wie nehmen wir wahr, was andere denken und fühlen? Soziale Wahrnehmung
und soziale Kognition.
13.03.2025:
_Prof. Dr. Sarah Weigelt, TU Dortmund_
Anders sehen. Wie unsere Wahrnehmung von der Welt, in der wir leben,
geprägt wird.
20.03.2025:
_Prof. Dr. Raphael van Riel, Universität Duisburg-Essen_
Wahrnehmung und Diskriminierung. "Expertise" in der Detektion feiner
Unterschiede.
27.03.2025:
_Prof. Dr. Peter König, Universität Osnabrück_
Blinde werden gehen und greifen - Von Philosophie zur Hilfe für
sehbehinderte Patienten.
03.04.2025:
_Prof. Dr. Albert Newen, Ruhr-Universität Bochum_
Selbstwahrnehmung & Selbsttäuschung: Wie wir uns selbst wahrnehmen &
verstehen.
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(6) VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG (München, 28.07.-01.08.2025, Application
Deadline: 31.03.2025)
MCMP Summer School for Widening Participation in Mathematical Philosophy
(LMU Munich)
The Munich Center for Mathematical Philosophy (MCMP) is organizing the
second edition of the _"Summer School for Widening Participation in
Mathematical Philosophy"_, which will take place from 28th July to 1st
August 2025 in Munich, Germany.
The summer school continues a successful tradition, which began in 2014
with eight editions of the summer school on mathematical philosophy for
female students and was expanded in 2024 to underrepresented groups.
The 2025 "Summer School for Widening Participation in Mathematical
Philosophy" is open to women and members of other groups that are
under-represented in mathematical philosophy. These groups include
under-represented gender identities, races and ethnicities, people with
disabilities, people from low income and non-academic family
backgrounds. The target level is master students and last year-bachelor
students.
The school's aim is to encourage students to engage with mathematical
and scientific approaches to philosophical problems, and thereby help to
redress the under-representation of women and other marginalized groups
in mathematical philosophy. It offers the opportunity for study in an
informal and interdisciplinary setting, for lively debate, and for the
development of a network of students and professors interested in the
application of formal methods to philosophy.
The 2025 edition of the summer school will feature:
* A lecture series by Francesca Boccuni [5] (University Vita-Salute San
Raffaele) on _Frege and New Logicism_;
* A lecture series by Hilary Greaves [6] (Oxford) on _Introduction to
Formal Epistemology and Formal Ethics_;
* An evening lecture by Alyssa Ney [7] (LMU);
* Talks on mathematical philosophy by members of the MCMP;
* Talks and discussion concerning diversity and the profession;
* Poster presentations by the Summer School's participants;
* As well as social events and opportunities to explore Munich.
The organizing committee consists of Nicola Bonatti, Cordelia Berz, John
Dougherty, Levin Hornischer, Alessandra Marra, Toby C.P. Solomon.
[How to Apply:]
We welcome applications from women and members of other
under-represented groups (including under-represented gender identities,
races and ethnicities, people with disabilities, people from low income
and non-academic family backgrounds) who want to specialize in
mathematical philosophy. The school's target level is master students
and last year-bachelor students.
_When: _28 July - 1 August, 2025;
_Where: _in-person, in Munich, Germany;
_Application Deadline: _March 31, 2025;
_Participation fee: _The participation fee is 80EUR. For LMU students:
50EUR. Depending on available funding, we will have the possibility to
grant a small number of waivers;
_How to apply: _Please submit a cv and a letter of motivation
highlighting i) your interest in mathematical philosophy, ii) your
belonging to the school's target group, and (if applicable) iii) your
motivation for requesting a waiver. For administrative reasons, waivers
require the recipients to present a poster at the students' poster
session. The waivers will cover the recipients' participation fees and
the costs of printing the posters.
Please submit your application material to
https://www.efv.verwaltung.uni-muenchen.de/mcmp-summerschool
MCMP/LMU students apply here:
https://www.efv.verwaltung.uni-muenchen.de/mcmp-summerschool/ldap
--
Links:
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[1]
https://doctoral-academy.uni-graz.at/en/doctoral-studies/
[2]
https://katevredenburgh.com/
[3]
https://ipp.ht.tu-dortmund.de/institut/aktuelles/details/2nd-dortmund-confe…
[4]
http://www.wie-wir-die-welt-sehen.de/
[5]
https://www.unisr.it/en/docenti/b/boccuni-francesca
[6]
https://www.philosophy.ox.ac.uk/people/hilary-greaves
[7]
https://www.philosophie.lmu.de/en/directory-of-persons/contact-page/alyssa-…