Liebe Alle,
Ich darf euch auf einen Vortag von Lara Hofer nächsten Dienstag 8.5. 18:30 - 20:00, HS 41 HS 41 (Gerda Lerner Hörsaal), Universitätsring 1, 1010 Wien, organisiert vom Referat Genderforschung hinweisen:
"Archipelische Feminismen als interozeanische Solidaritäten"
Abstract
In meinem Beitrag soll das im karibischen Kontext entstandene Konzept des „archipelischen Denkens“ auf globale feministische Diskurse angewendet werden. Hierdurch können transozeanische Verbindungen von geschlechtsspezifischen Kolonialitäten sichtbar gemacht werden und es eröffnet sich die Möglichkeit andere Narrative dekolonialer Feminismen zu konzeptualisieren. Einerseits ist dies als ein metaphilosophischer Beitrag zu verstehen, Geschichten feministischen Denkens auf globaler Ebene so zu erzählen, dass hegemoniale Machtmechanismen, die Marginalisierungen auf konzeptioneller Ebene reproduzieren, explizit ernst genommen werden. Andererseits wird besonders auf die Beziehungen und vorhandenen Solidaritäten zwischen marginalisierten Orten und Stimmen fokussiert, anstatt sich auf geschlossene, unverbundene Diskurse zu beziehen, die leicht in Identitätspolitik kippen können. Auf diese Weise kann ein anderes Verständnis von Intersektionalität entstehen.
Lara Hofner, 1989, MA. Doktorandin an der Universität Hildesheim mit dem Thema "Philosophie in der Karibik. Archipelisches Denken einer Inselwelt als globale Philosophiegeschichtsschreibung" und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Asien- und Afrikainstitut der Humboldt-Universität zu Berlin, Redaktionsleitung von "polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren". Forschungsschwerpunkte: Interkulturelle Philosophie, Global intellectual history, Regionalwissenschaften, Karibik (mit Lateinamerika, Brasilien), Insel-Südostasien (Malaysia, Indonesien), Soziale Ontologien, Pluriverse, Ungleichheit, Black Feminism. Letzte Publikation: "Sich gegenseitig aufklären? Perspektiven auf polylogisches Philosophieren im Black Atlantic". In: F. Gmainer-Pranzl/L. Hofner (Hg.): Polylog als Aufklärung? Interkulturell-philosophische Impulse. Facultas 2023. S. 139–164.
Hier der Link: https://kalender.univie.ac.at/einzelansicht/?no_cache=1&tx_univieevents_pi1…
Liebe Grüße
Adrian
--
Adrian Fleisch, BA
er, he/him
SSC Philosophie
Universitätsstraße 7 (NIG), B 0304
+43-1-4277-46181
adrian.fleisch(a)univie.ac.at
—
www.khora.philo.at
> Anfang der weitergeleiteten Nachricht:
>
> Von: Adrian Josef Fleisch via Hermes <hermes(a)lists.philo.at>
> Betreff: [Hermes] WIP Series 23.05.2024 Reminder (Thursday) - "'Im Namen von ...' Über die Gründungsdimension des Rechts mit Blick auf die Subjektkonstitution." by Kanau Kobayashi - "How democratic should democracy seeking agents be in electoral authoritarian regimes?" by Ali Emre Benli
> Datum: 17. Mai 2024 um 12:49:42 MESZ
> An: iris(a)lists.philo.at, hermes(a)lists.philo.at
> Antwort an: Adrian Josef Fleisch <adrian.fleisch(a)univie.ac.at>
>
> Dear Colleagues,
>
> This is an email to remind you that the next presentations in the Work-In-Progress series will be given by Kanau Kobayashi and Ali Emre Benli this coming Thursday. Please see their titles below and the abstracts attached.
>
> "'Im Namen von ...' Über die Gründungsdimension des Rechts mit Blick auf die Subjektkonstitution. Psychoanalyse und Recht in Pierre Legendres politischer Philosophie" by Kanau Kobayashi
>
>
> "How democratic should democracy seeking agents be in electoral authoritarian regimes?" by Ali Emre Benli
>
>
> The meeting will take place in lecture hall 3A (NIG, Universitätsstraße 7, 3rd floor) at 17:00 and will last up to 18:30. All are invited to join us for dinner or drinks afterwards. If possible, please let us know in advance by email.
>
> You can write to wip.philosophie(a)univie.ac.at if you have any questions or would like to present for the Work-in-Progress series. Calendar and event information can be found at: https://vd-philosophy.univie.ac.at/phd-program/doctoral-training/wip-series/
>
> Best wishes and we hope to see many of you there!
>
> The Organizing Team
>
> (Chiara Dankl, Martin Niederl, Yi-Jie Xia, Adrian Fleisch, Mark Basafa, Sophie Veigl, Raphael Aybar, Nianzu Tu)
>
>
>
> --
> Adrian Fleisch, BA
> er, he/him
> SSC Philosophie
> Universitätsstraße 7 (NIG), B 0304
> +43-1-4277-46181
> adrian.fleisch(a)univie.ac.at
> —
> www.khora.philo.at_______________________________________________
> Hermes mailing list -- hermes(a)lists.philo.at
> To unsubscribe send an email to hermes-leave(a)lists.philo.at
Liebe Alle,
leider bin ich etwas zu spät dran gewesen, um noch preisgünstige Karten für den 3.5. zu erhalten, als ich letzten Montag im Theater angerufen habe.
Aber es gibt noch einen Termin diesmal am 7. Juni - das ist auch ein Freitag um 19:30. Und ich schlage vor, dass wir diesen ins Auge fassen. Ich werde am Wochenende unverbindlich preisgünstige Karten reservieren.
Wer ist denn auch beim neuen Termin am Fr. 7.6. 19:30 dabei?
Liebe Grüße
Sebastian
Liebe Kolleg:innen,
am Donnerstag um 18:30 findet im Hörsaal 3D unsere nächste
Cinesophie-Session statt!
Wie gewohnt wird eine kleine Zahl an Filmen zur Auswahl gestellt, von denen
wir uns gemeinsam für einen entscheiden.
Wir freuen uns auf Euch!
Alles Liebe
Julian
Liebe Alle,
Khôra plant einen gemeinsamen Theaterbesuch! Wer ist denn dabei bei WARTEN AUF GODOT von Samuel Beckett?
Termin: Am 3. Mai 19:30 im Theater in der Josefstadt.
https://www.josefstadt.org/programm/stuecke/stueck/warten-auf-godot-1.html
Danach würden wir was trinken gehen und über das Stück plaudern.
Bitte um kurze Rückmeldung, damit wir Karten reservieren können!
Außerdem noch zwei Hinweise:
Es gibt seit kurzem eine SIGNAL-Gruppe, in die man sich eintragen lassen kann und so seid ihr immer aktuell über die Aktivitäten von Khôra informiert.
Hier der Link: https://signal.group/#CjQKIE-XGUTFYXgUZXPBShe3kV2Nj2iWVKlXh7I8-OWmGELDEhDUG…
Außerdem findet die nächste CINESOPHIE am Donnerstag, 25.04.2024 statt! Näheres folgt bald.
Alles Liebe
Khôra
Liebe Alle,
im Anhang findet ihr zwei kurze Textauszüge von Maurice Blanchots Das Neutrale. Philosophische Schriften und Fragmente, die für den Input von Ana Drujan am kommenden Donnerstag, den 11.04. wichtig sind.
"Das Denken und die Forderung der Diskontinuität" (insb. 164-170)
ERGÄNZEND: "Die Literatur und das Recht auf den Tod" (48-55, 77-92)
Wir freuen uns auf euch! Do. 11.04. 18:30 HS 3D im NIG zum nächsten Khôra Colloquium! 🙂
https://www.khora.philo.at/2024/03/21/siebtes-colloquium-do-11-04-24-1830-h…
Alles Liebe
Khôra
Liebe Alle, sehr geehrte Kolleg:innen,
wir hoffen, ihr hattet schöne Ferien!
Das nächste Colloquium findet am Donnerstag, 11.04. 2024, 18:30, Hörsaal 3D im NIG statt.
Thema ist: Aus der Nacht in die Nacht – Zum literarischen Moment des philosophischen Schreibens in Rekurs auf Maurice Blanchot mit einem Input von Ana Drujan.
Genauso, wie Blanchot über die Literatur schreibt, dass sie als Negation ihrer Selbst nichtig, illegitim und eine Täuschung ist, könnte man dies auch über die Philosophie behaupten. Die Forderung nach einem philosophischen Schreiben der Diskontinuität und des Fragmentarischen, die er dabei verhandelt, kann damit auch gelesen werden als eine Forderung nach einer Philosophie, die in ihrer Form der Literatur oder gar der Lyrik ähnelt: Eine Philosophie, die den Tod in ihrem Rücken sieht und aus der Leere des Grabes die Wirklichkeit seiner Sprache schöpft. Eine Philosophie der Mehrdeutigkeit, die als unbestimmte Negation aus dem Negieren heraus eine unscharfe Vielheit erschafft, die das Unerklärliche vergegenwärtigen kann. Könnte eine Philosophie, die in ihrem Schreiben ein Moment des Literarischen enthält, ein unvergängliches Werk sein, wie Blanchot in Anlehnung an Hegel schreibt?
Ausgehend von einigen Textpassagen aus der auf Deutsch erschienenen Textsammlung „Das Neutrale“ von Maurice Blanchot möchte ich mit euch diskutieren, inwiefern philosophisches Schreiben sich einem literarischen Schreiben annähern kann. Ich möchte dabei offen erfragen, ob diese Annäherung sinnvoll sein kann, in welchen Fällen sie zu Tage tritt und dabei ganz besonders ein Augenmerk darauf legen, inwiefern wir in unserem philosophischen Schreiben literarische oder gar lyrische Momente integrieren können. Ich freue mich über eine Diskussion mit euch, die das Verhältnis der Form der Philosophie zu ihrem Inhalt reflektiert, die eine Auflösung dieser Form in Betracht zieht und die für uns alle neue Gedanken zu dem philosophischen Schaffensprozess des Schreibens anregen könnte. Unsere gemeinsamen Überlegungen werde ich dann so gut es geht zusammenfassen und auf meinem Blog kammerlphilosophieb-log.wordpress.com veröffentlichen, sodass wir alle weiterhin darauf zugreifen können. Ich freue mich schon auf die gemeinsame Sitzung!
https://kammerlphilosophieblog.wordpress.com/2024/03/12/uberlegungen-zum-fr…
Ein kurzer Text von Maurice Blanchot dient uns als Ausgangspunkt für die weitere Diskussion. Er wird von uns bald ausgeschickt.
Alle weiteren Informationen findet Ihr auf unserer Homepage: https://www.khora.philo.at/
Wir freuen uns auf euer Kommen und den gemeinsamen Austausch.
Danach ist natürlich wieder im Gagarin reserviert! 🙂
Alles Liebe
das Team von Khôra
-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: [Hermes] "Katharsis: On the Platonic Adaptation of an Orphic
Idea" by Hermann Crüwell - WIP Series - Thursday 21.03.24, Room 3A, NiG
Datum: Mon, 18 Mar 2024 09:28:23 +0100
Von: VDS Philosophy via Hermes <hermes(a)lists.philo.at>
Antwort an: VDS Philosophy <vd.philosophy(a)univie.ac.at>
An: hermes(a)lists.philo.at, iris(a)lists.philo.at
*WIP Series 21.03.2024 - Thursday, HS 3A, NiG - "Katharsis: On the
Platonic Adaptation of an Orphic Idea" by Hermann Crüwell*
Dear all,
This is an email to inform you that the next presentation in the
Work-In-Progress series will be given by Hermann Crüwell (Ernst-Mach
Postdoc, University of Vienna; Ph.D., University of Oxford)) this coming
Thursday. The presentation is entitled "Katharsis: On the Platonic
Adaptation of an Orphic Idea"
Abstract:
At the time when Plato wrote his dialogues, many people sought meaning
and salvation in Orphic mystery cults. In short, Orphism taught that the
soul was once in a state of primordial blessedness in the company of the
gods. Because of an original sin, it fell away from this state and is
now trapped in circles of reincarnation in human bodies. Only initiation
into the Orphic mysteries and purification from its current impure
condition can help the practitioner to be released from this circle,
restore itself in its original condition and attain eternal bliss in the
company of the gods once again.
Plato was critical of these cults, which often demanded fees in exchange
for salvation by purifying rituals and initiation into the mysteries
(cf. Republic 364b–c). At the same time, he took on central concepts and
narratives from the Orphics to give expression to his own philosophical
outlook on the soul, its fate, and its quest for self-perfection.
Focusing on the Phaedo and its concept of katharsis (purification), I
explore how Plato transforms an Orphic idea to conceptualize the soul's
cognitive progress towards wisdom and virtue of character by means of
philosophy.
The meeting will take place in lecture hall 3A (NIG, Universitätsstraße
7, 3rd floor) at 17:15 and will last up to 18:45. All are invited to
join us for dinner or drinks afterward. If possible, please let us know
in advance by email.
You can write towip.philosophie(a)univie.ac.atif you have any questions or
would like to present for the Work-in-Progress series in the SoSe24.
Calendar and event information can be found
at:https://vd-philosophy.univie.ac.at/phd-program/doctoral-training/wip-series/
Best wishes and we hope to see many of you there!
The Organizing Team (Chiara Dankl, Martin Niederl, Yi-Jie Xia, Adrian
Fleisch, Mark Basafa, Sophie Veigl, Nianzu Tu, Raphael Aybar)