Am 10.02.2026 um 22:49 schrieb ingo_mack über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
wenn man sich nicht merh aus dem Fenster lehnen mag, weil der Wind da draussen
gewöhnungsbedürftige Gerueche mit sich bringt,
kann man ja auch drin bleiben und den Blues füttern?
Oh je, es wird wieder geschwafelt!? Du hattest geschrieben: „Das Universum ist strukturell
ein „Gehirn" und alles im und am Universum ist unmittelbarer Bestandteil dieses
kosmischen Bewusstseins.“ Ich antwortete mit: „Damit lehnst Du Dich viel zu weit aus dem
Fenster!“ Es ging nicht ums Hinauslehnen, sondern um das viel zu weite Hinauslehnen;— bei
dem Absturz droht. Es gibt kein kosmisches Bewusstsein und das Universum ist auch kein
Gehirn. Was sich aus dem Universum heraus entwickeln lässt, sind aber selbstkonsistente
mathematische Strukturen, die vielleicht einmal ein zusammenhängendes Ganzes ergeben.
Hinsichtlich der Metaphernorgien Lakoffs verweise ich auf die Diss. "Metaphern in der
Mathematik – die Bildlichkeit des abstrakten Denkens“ von Martin Raschauer: „In der Summe
kommt diese Arbeit zu dem Ergebnis, dass die Analyse mathematischer Ideen von Lakoff/Nunez
mit Methoden der kognitiven Metapherntheorie teilweise Züge einer sich selbsterfüllenden
Prophezeiung annimmt, die den Leser vor die undankbare Aufgabe stellt, die tatsächlich
relevanten konzeptuellen Metaphern von den „erzwungenen“ zu trennen.“
https://www.opendata.uni-halle.de/handle/1981185920/11936
Interessant hinsichtlich des BCI ist der Artikel: "Moving intentions from brains to
machines“. Denn „bisherige Systeme verbinden die Hirnareale, die für Bewegungssteuerung
zuständig sind, mit einer Maschine. Der neue Ansatz plädiert dafür, Computer und Maschine
die Absicht des Menschen erkennen zu lassen, sodass sie die dafür nötigen Bewegungen
selbst berechnen und ausführen können.“
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1364661325003523
hier eine etwas längere Überlegung mit Blues-
Unterlegung
Ich habe mir „Red Rocking Chair“ von „All Them Witches“ angehört. Die Band kannte ich noch
nicht, aber der Text scheint mir kaum mehr als das übliche Gejammer junger Männer darüber,
von ihrer Freundin verlassen worden zu sein. Als Späthippie halte ich „The End“ von den
Doors als den ultimativen Song über das Ende einer Liebe.
IT