Am Mo., 29. Dez. 2025 um 08:08 Uhr schrieb Ingo Tessmann über PhilWeb
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Ja, in der Jung-, aber nicht schon in der Altsteinzeit
vor dem Ende der Wildbeuterei und dem Beginn des Bauerntums. Das war doch meine
These, dass Kriege erst im Zuge der neolithischen Revolution und der Einführung des
Privateigentums geführt wurden.
Halte ich zumindest mal für fraglich, die Aussage.
Wenn es im Kongo schon kämpfe zwischen Gruppen von Schimpansen gab,
dann liegt der Verdacht nahe, dass die Urmenschen sich vergleichbar
verhalten haben werden. Es wäre jedenfalls die größere Überraschung,
wenn sie abweichen würden.
Weil Tiere nicht (zweckrational) Handeln, sondern sich
bloß (instinktiv) Verhalten können. Menschliches Verhalten wird zumeist von rationalem
Handeln überlagert, kontrolliert, abgewandelt …
Aha, okay.
Aber schafft die sog. "evolutionäre Spieltheorie" nicht einen
Übergang, indem die Rationalität indirekt durch erfolgreiches oder
weniger erfolgreiches Verhalten eingeführt wird?
P.S.: Frohes Neues Jahr 2026 wünsche ich allen Lesern.