Am 22.01.2026 um 17:23 schrieb ingo_mack über PhilWeb
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Dein letzter Beitrag ist kein Abschweifen – er ist ein *sauberer Perspektivwechsel* von
/Technik als Erlebnis/ zu /Technik als historische Machtform/.
*Technik erscheint dem Einzelnen nur noch als Phänomen, während ihre operative Realität
systemisch entkoppelt ist.*
Über die Entkopplung von System und Lebenswelt sowie die Situationsbindung von
Erlebnissen haben wir uns wiederholt ausgetauscht. Die Quantengravitation kann zudem
historisch und systematisch bedacht werden, wobei die Gravitation ja von jedem Menschen
auf der Erde beim Ändern der Höhenlage (Schwere) oder dem Bremsen/Beschleunigen (Trägheit)
erlebt wird. Das psychophysische Erleben von Trägheit und Schwere kann mathematisch bis
weit hinein ins Weltall erweitert werden. Die Äquivalenz von Trägheit und Schwere und der
Zusammenhang mit der Zeitdehnung sind aber über den Formalismus hinaus nach wie vor
Geheimnisse.
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