hallo ins philweb und dessen mikroreichweite "im netz der netze",
"schicksal und kausaliät", habe es schonmal beschrieben, aber seis drum:
wenn, als beispiel, drei übereinander liegende ebenen irgendwelcher
abläufe vorhanden sind, a, b, c, und ich als unterste ebene d,
dann kann ich auf ebene d, ebene c beobachtend, mein verhalten gemäß den
verläufen der ebene c ausrichten, sodass ich kein unvorhersehbares
"schicksal" erlebe
wenn nun aber ebene a oder b, oder beide, mit der mir einzig
beobachtbaren ebene c verkoppelt oder rückgekoppelt sind, werden sie die
ereignisse-ebene c, die ich einzig beobachten kann,
für mich unverhersehbar im ablaufen modifizieren, womit für mich dann
"schicksal" geschieht
einfacher ausgedrückt, ist schicksal nichts a-kausal in kausal ablaufene
welt "hereinbrechendes", vielmehr entsteht der a-kausale eindruck des
"hereinbrechenden schicksals" immer dadurch,
dass mehrere synchron ablaufende ereignisse-ebenen, von denen mir nur
eine einsehbar/beobachtbar ist, miteinaner verkoppelt/rückkoppelnd sind,
was in natura so gut wie immer der fall ist (letztlich ist alles mit
allem verkoppelt)
daraus folgt:
- das allermeiste schicksal-hafte bekommen wir überhaupt nicht mit, weil
es sich quasi nur um mikro-schicksale handelt, die unterhalb unserer
semantischen wahrnehmungsdistanz von 1,6 bleiben
- es ist andererseits erstaunlich, wie wenig an "echtem schicksal" > 1,6
wir tatsächlich erleben/durchleiden oder durchfreuen müssen oder können,
was wir unserer evolutionären adaption verdanken,
sonst wären wir 24/7 unablässig mit uns geschehenden schicksalen befasst
* dass wir zb alle sterben werden, ist nach oben gesagtem KEIN schicksal,
WANN wir sterben werden, ist hingegen echtes schicksal als folge
unterschiedlicher miteinander verkoppelt-ablaufender ereignisse-ebenen
mich interessieren in dem zusammenhang die aesthetiken des "echten
schicksals > 1,6", weil diese am leichtesten herauszuarbeiten sind
wh.
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