hallo in den cyberspace,
religiöses paradox:
es heißt: "du sollst den namen gottes nicht missbrauchen"
wie kann ich dieses gebot einhalten, wo ich den namen garnicht kenne?,
denn alle menschennamen für gott sind ja nur platzhalter, wie etwa
"jhwh" (jahwe, hebr. (und lach, george spencer brown "laws of form"
a|a'): יהוה),
(immerhin große ehre für mich, dass mein kürzel "wh" darin steht,
bin ich halbgöttlich?, oder doch nur ein gewöhnlicher blöd-hammel?,
määäh ...,
welch ersteres mich immerhin nötigen würde einen erbstreit mit
posthum-jesus anzufangen/
ach ne, gottvater ist ja angeblich unsterblich, also gibts nichts zu erben)
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Am 15.03.2025 um 22:41 schrieb ingo_mack über PhilWeb:
Hallo ins Philweb, hallo Waldemar, ehrenwerte
Anwesende
Das Jüngste Gericht (Sixtinische Kapelle, Stirnwandfresco)
Michelangelo arbeitete von 1536 bis 1541 an dem Fresko und stellte es im
Alter von 66 Jahren fertig. Das Gemälde enthält auf über 200 m² ca. 390
Figuren, viele davon überlebensgroß. Es wird angenommen, dass
Michelangelo alle Arbeiten an den Fresken ohne Mithilfe anderer Künstler
und Assistenten ausführte, was zu seiner Zeit durchaus nicht üblich war.
Das Wandgemälde war Anlass für einen heftigen Streit zwischen
Michelangelo und Kardinal Carafa, der die Darstellung als amoralisch und
obszön bezeichnete.
Auf diesem Bild stellt sich Michelangelo auf der abgezogenen Haut des
Märtyrers Bartholomäus dar.
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Zeitenwirbel, Zeitspiralen, Sprachverwirbelung und Deutungshoheit
eines unabhängigen Künstlers.
Himmel und Hölle in eingefrorener Bewegung fliegen in einem wirbelnden
Tanz auf den Betrachter zu. Gut und Böse sind ohne wertende Betrachtung
nicht zu unterscheiden, es ist alles eins. sich selbst in Gestalt einer
abgezogenen Haut in der Bildmitte zu platzieren ist ein Scherz den sich
Michelangelo erlaubte. Er konnte es sich leisten, die Meinung der
"Kirche" war für ihn auch nichts weiter als eine "Meinung" unter
vielen.
lieber ingo m.,
mit dem obigen erwischst du mich auf dem komplett falschen bein,
denn obwohl ich den erschreckenden künstlerischen gestaltungsaufwand und
die mühe erkenne,
und mir auch die kulturhistorisch beigelegten bedeutungen solcher werke
sehr bewusst sind,
sind sie, wie und von wem auch immer ausgeführt, für mich völlig
wertlose machungen falsch verstandener religiösitäten
(sehr angenehm ist mir da das islamische und jüdische bilderverbot "du
sollst dir keinerlei bildnis machen ...")
und kosmogonisch (letztes gericht usw) bin ich "vernarrt" in eine alte
jüdische legende (von lat "legere" = lesen),
welche mir damals abraham abulafia (in seinen überkommenen schriften)
erzählte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Abraham_Abulafia
- diese ganze welt in allen ihren teilen sind die in unordnung geratenen
buchstaben des großen namens gottes (ein vorerst chaotisches riesen
puzzle also)
- der ablauf der welt erfolgt als ständige permutative versuche, den
großen gottesnamen aus den buchstaben wieder richtig zusammen zu setzen
- sollte das gelingen, wird die welt verschwinden, indem sie sich dann
erübrigt hat und schlicht und einfach (ohne alle endzeit-fantasien) zu
gott zurückfließt
klingt gut, ist aber nicht ganz in meinem sinn, denn der geht so:
sollte die welt zukünftig auf die wechselwirkungen-dichte null
zusteuern, wird sie, dann wechselwirkungen-frei, ins
nicht-mehr-existieren fallen = sie wird ganz einfach verschwinden,
weil live-wechselwirken und existieren dasselbe meint (ua deshalb sind
abgeschlossene systeme zwar eine irre fantasie, existieren real aber
nicht, weil sie gegenüber umgebungen eben wechselwirkungen-frei wären,
wechselwirkungen-frei sein = nicht-existieren)
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was würdest du tun, Waldemar, wenn du mit Darwin dabei gewesen wärest?
hättest du Herrn Darwin auch darauf hingewiesen, dass NICHTS von Bestand
ist und auf Planck-Längen -Ebene im Grunde alles Wissen um die Welt ein
hilfloser Versuch ist das nichtswürdige Leben der Menschen auf diesem
Planeten zu rechtfertigen?
1) habe ich ein ganz großes faible für die alten segelschiffe, die
"windjammer",
wie heute etwa noch etwa die viermastbark kruzensthern
https://de.wikipedia.org/wiki/Kruzenshtern_(Schiff)
die HMS Beagle war nur eine sechs-schiffsgeschütze 2,5-master-bark von
27,5 meter länge, ca 8 m breite (eine nuss-schale),
https://de.wikipedia.org/wiki/Beagle_(Schiff,_1820)#/media/Datei:HMSBeagle.…
aber auch damit eine weltreise, und zwar nicht als gast, sondern als
pack-an-seemann, einer meiner großen träume
2) ich denke, ich hätte gegenüber darwin mein dummes maul zugehalten, um
ihn in seinem sich entwickelnden genie nicht zu stören, denn er war
damals noch sehr jung,
und sein genie lief eh ganz in meinem sinn, denn eine sich stets immer
nur ziele- und sinn- freie weiterentwickelnde tote und lebendige welt,
"evolution" genannt,
ist nicht weit von einer ebenfalls absichten-frei sich immer
weiter-ent/aus-wickelnden wechselwirkungen-welt entfernt = ich würde
sogar grob sagen, es sei dasselbe,
nur unter verschiedenen blickwinkeln gesehen, darwin musste halt damals
noch von der biologie+geologie ausgehen, ich kann mir heute den luxus
leisten, direkt von der allem zugrunde liegenden
physik ernst machs (übrigens entschiedener Gegner jeder Form der
Metaphysik) + plancks auszugehen
Zeit wird weiterhin vergehen und irgendwann wird alles enden.
woher weißt du das ? was ist zeit?, und steuert diese welt tatsächlich
auf ein ende zu?
bis dahin
jedoch ist die Menschliche Existenz für mich mehr als ein bedauerliches
Zufallsprodukt aus irgendeiner ancienten Pfütze.
für mich ist leben auf planeten oder monden um sonnen, auf denen die
entsprechenden a-biologischen vorbedingungen herrschen, weltallweit
hoch-wahrscheinlich,
aber immer ziel-frei und genauso sinn-frei, wie an einem weg steine
liegen (nicht sinn-los, denn dies ist bereits bewertung!), leben ist
biochemie und elektronik, beides an fließgleichgewichten,
und hilft ein wenig auf planetenoberflächen das scattering des
eingestrahlten sonnenlichtes richtung entropie zu verzögern, weil es mit
den energieflüssen vorher noch ein wenig spielt
auch der mensch als produkt der evolution steht für mich darin, in der
allgemeinen entwicklung des lebens, trotz seines
enzephalisations-quotienten von ca 7.5, und nicht außerhalb davon,
denn ich vermag nichts am menschen zu erkennen, dass ihn von
mitlebewesen prinzipiell unterscheiden würde (von wegen
"schöpfungskrone" usw, natura ist ausgesprochen "demokratisch" =
eine conditio-sine-qua-non (voraussetzung) für ihr funktionieren)
und wenn der mensch so weitermacht wie bisher, wird er vermutlich
schneller aus der weiteren evolution des lebens verschwinden, als er
sich aus affen-vorfahren einst entwickelt hat ...
(ich habe vor kurzem einen film über die plastik-verschmutzung von land
und meer gesehen: alleine das ist WAHNSINN !)
gruß IN die diaspora,
wh.
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