Am 07.02.2026 um 16:42 schrieb ingo_mack über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
IT: „Als Kunstsprache müsste Mathematik auch analog zur Umgangssprache bedacht werden
können. Zahlen, Terme, Theoreme, Beweise, Theorien entsprächen dann Buchstaben, Worten,
Sätzen, Geschichten, Romanen. Aber inwiefern gingen Grammatik und Semantik mit Logik und
Struktur parallel?“
so eventuell? ---> (meine letzte Sitzung mit KI, Seiten 1-3 von 60) …
Hi IM, in Deiner KI-Nutzung sehe ich kaum mehr als Geschwafel. Dabei gäbe es viel zu
argumentieren hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Grammatik und Semantik sowie Logik
und Struktur; betrifft es doch die Grundlagen der LLMs, nach denen die Chatbots
programmiert werden. So wird mit „Skipgram“ versucht, aus dem Wortgebrauch den Kontext
vorherzusagen; aber in der Studie "The strange geometry of skip-gram with negative
sampling“ wird gezeigt dass Vektoren sich abhängig vom Verhältnis positiver zu negativer
Beispiele in einem engen Kegel konzentrieren – und nicht einfach nach semantischer
Ähnlichkeit angeordnet sind: "We find that vectors lie on a narrow primary axis that
is effectively non-negative. Users should not interpret relationships between vectors
without recognizing this geometric context.“ Dass stochastische Verfahren zu unerwarteten
Geometrien führen ist eigentlich erwartbar, ihr genaueres Verständnis aber bleibt zu
erforschen.
IT