Ergänzung (kürzer)
Kurz gesagt:
Mit „Axiom-Verschiebung“ meine ich nicht,
dass im Text falsch gerechnet oder unlogisch argumentiert wird.
Gemeint ist:
Während der Argumentation ändert sich unauffällig,
*was als selbstverständlich gilt*– zum Beispiel,
was noch als legitimer Zweifel zählt und ab wann Zweifel als irrational
bewertet wird.
Die Schlüsse bleiben logisch korrekt,
aber sie gelten plötzlich unter *anderen Maßstäben*, als am Anfang
vorausgesetzt wurden.
Genau diese stillschweigende Änderung ist gemeint.
Darum ist es kein logischer Fehler,
sondern ein Wechsel des Rahmens, in dem argumentiert wird.
Am 24.12.25 um 16:13 schrieb ingo_mack über PhilWeb:
Kurz gesagt:
Die Axiom-Verschiebung ist kein logischer Fehler, sondern ein
*semantischer*.
Sie wird erst sichtbar, wenn man nicht nur Argumente prüft, sondern
die Bedingungen ihrer Sagbarkeit.----------------