Am 18.01.2026 um 09:12 schrieb ingo_mack über PhilWeb:
I. Semantik _*UND*_ Macht
beispiel für mich die nahrungsmittelindustrie, von der wir mehr oder
weniger alle heute abhängen:
die realen inhaltsstoffe der nahrung werden (kostengründe usw) immer
weitgehender degadiert = wertloser (zb fleischabfälle statt fleisch,
palmfett statt butter, usw), die semantiken= gerüche, geschmäcker,
texturen etc aber werden durch industrielles bis in feinste hinein
raffiniertes design ("zusatzstoffe") immer höher gezogen, so hat es zb
dann eine "fleischwurst", die ganz real von den inhaltsstoffen her
reiner abfall ist zu trotzdem hohem preis, die fast nur noch aus
semantiken besteht, statt aus syntax (qualitativ hochwertigen
inhaltsstoffen ohne viel zusätze, geschmackverstärker usw usw) -- und
diese trickseien sind schon heute an einem punkt angelangt, dass man von
einem abfüttern der massen (an leuten) mit "virtuellen semantiken" statt
mit realen ernährungstechnisch wertvollen syntaxen sprechen kann, weil
sich das komplett durchs gesamte industrielle nahrungsangebot zieht
bei weitem nicht nur hierbei werden semantiken zur masslosen und
dauertäuschung der sog "verbraucher" absichtlich und zielgerichtet
eingesetzt, um profit und damit macht zu erhöhen
alleine zum brotbacken gibt es heute ca 600 zugelassene semantische
zusatzstoffe, wo früher mehl+salz+hefe+wasser genügte ...
wh.
--
Diese E-Mail wurde von Avast-Antivirussoftware auf Viren geprüft.
www.avast.com