Am Mo., 2. Feb. 2026 um 10:10 Uhr schrieb tessmann--- über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
Die Ungerechtigkeiten zwischen Männern und Frauen,
Reichen und Armen, Herren und Knechten begannen mit dem Übergang vom Wildbeuter- zum
Bauerntum
Wie kommen Sie auf diese Behauptung?
Mir scheint, diese Behauptung ist im Lichte der Ethnologie nicht zu
halten. Wir kennen Gesellschaften, die nicht vollständig als Bauern
leben (kann sein, dass sie in begrenzten Umfang etwas anbauen oder so)
und die trotzdem Konflikte haben.
Dem Autoritarismus und Monotheismus
Autorität an sich hat einen gewissen Nutzen.
Sie kann Konflikte verhindern oder beenden, indem sie entscheidet, wer
sich durchsetzt.
Am Mo., 9. Feb. 2026 um 13:05 Uhr schrieb ingo_mack über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
Nähe im Raum bedeutet statistische Kompatibilität,
nicht
Bedeutungsähnlichkeit im menschlichen Sinn.
Was bedeutet, "Bedeutungsähnlichkeit"?
Die zentrale Frage ist nicht, wie nah KI an
menschliche Semantik
herankommt, sondern ob wir bereit sind,
den Begriff des Verstehens von Weltbezug und normativer Geltung zu
entkoppeln.
Weltbezug verstehe ich, aber normative Geltung?