Am 15.03.2026 um 21:22 schrieb Rat Frag über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
Am So., 15. März 2026 um 09:09 Uhr schrieb Ingo Tessmann über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
Und wie weit
verbreitet ist dieser Kult?
Das ist jetzt mehr ein Gedakenexperiment. Es scheint aber wirklich eine Religion mit
solchen Regeln zu geben.
Der Punkt ist, wenn es wirklich so ist, dass nur derjenige Fleisch essen
"darf", der im Zweifelsfall auch bereit wäre, die Tiere selbst zu schlachten
etc., dann würde das den Vegetarismus zwar voranbringen, aber es würde auch zu einer
gewisse "Brutalisierung" führen.
Dein ständiges Fabulieren ins Blaue halte ich für wenig sinnvoll und nicht
erkenntnisfördernd.
Du scheinst
gerne mit Ausnahmen gegen die Regeln zu argumentieren; aber führt das weiter?
Du behauptest, dass solche Dinge wie Unterdrückung, Krieg etc. erst durch die
Jungsteinzeit ihren Anfang nahmen. Ich führe Beispiele aus der Geschichte (und von anderen
Lebewesen) auf, um das in Zweifel zu ziehen.
Ich hatte mich auf archäologische Untersuchungen bezogen; zuletzt auf den "Case
Report" von Markus Neuhäuser: "Violence and warfare in the European Mesolithic
and Paleolithic: A re-analysis“. Und grundsätzlich bestätigen Ausnahmen die Regel! Ich
verstehe nicht, weshalb Du immer wieder dagegen anschreibst.
Die das
Internet kontrollierenden Oligopole machen seit Jahren soziale Experimente zur Steigerung
ihrer Profite und die Mrd. User machen auch noch gerne dabei mit.
Ich vertehe nicht ganz, was du meinst. Solche Organisationen wie IANA etc. scheinen mir
einen guten Job gemacht zu haben. Ein Beispiel dafür, dass Expertokratie funktioniert.
Die IANA arbeitet technisch und nicht inhaltlich wie die sog. sozialen Medien, in denen
wenige Firmen die Daten von Mrd. Nutzern verwenden, um bspw. Wahlen zu manipulieren oder
Ideologien zu verbreiten.
IT