Am Mi., 11. März 2026 um 15:51 Uhr schrieb Ingo Tessmann über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
Und wieviele Menschen äßen noch Fleisch, wenn sie
selber schlachten müssten bzw. wüssten wie es in der Massentierhaltung zugeht?
Ich sehe hier einen direkten Bezug zu meinen Beitrag über den Kult,
der seinen Anhängern keine Landwirtschaft erlaubt.
Am So., 8. März 2026 um 17:17 Uhr schrieb Ingo Tessmann über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/sachbuch-die-wahrheit-ueber-eva-wider-…
Danke.
Interessiert es dich gar nicht, wie es zu den
Ungerechtigkeiten weltweit gekommen ist?
Doch, schon.
Es geht nicht um individuelle Konflikte (die es
mindestens solange gibt, wie es Menschen gibt), sondern um organisierte gesellschaftliche
Konflikte, bspw. um Geschlechtergleichbehandlung, Eigentums- und Erbrecht.
Das Eigentumsrecht löst aber ebenfalls gewisse Konflikte, z. B. wem
der Hammer gehört, den Schmidt oder den Zimmermann.
Soweit ich weiß gibt es Gesellschaften, die im Rahmen der
Kategorisierung der "europäischen" Wissenschaften wohl als in der
Steinzeit lebend betrachtet würden, und die denoch sowas wie
Stammesfehden und Krieg kennen.
Wir lesen z. B. über die Rachekriege Papua-Neuguinea oder bei den Yanomami.
Um den Vorwurf vorwegzunehmen: Das sage ich nicht, um diese Völker
oder Kulturen als "primitiv" im Vergleich zu den Europäern
darzustellen. Die europäische Geschichte ist voll von Kriegen und
Gewalt! Hier stelle ich eher gleich, was sich so sehr ähnelt.
Entscheidend bleibt, wie
Autorität legitimiert wird.
Aus der Sicht von Intellektuellen (und Akademikern) wäre es sicherlich
wünschenswert, wenn Autorität durch Kompetenz legitimiert wird.
Das ist allerdings problematisch, denn Kompetenz allein stellt nicht
sicher, dass diese Kompetenz auch im Interesse "des Guten" gebraucht
wird.
Eine "Expertokratie" von Wirtschaftsfachleuten, Kriminologen etc.
könnte zum Beispiel auf die Idee kommen, ihre Theorien in der
Gesellschaft zu testen. Dies wäre möglicherweise nicht im Interesse
der Mitglieder der Gesellschaft, die lieber ein zufriedenes Leben
haben wollen als ihre Gesellschaft umzuformen für den
Erkenntnisgewinn. Hinzu kommt, dass Kenntnisse z. B. der
Wirtschaftswissenschaften nicht alle Menschen gleichermaßen
interessiert.
In der sog. "westlichen Welt" sind wir dazu übergegangen, Herrschaft
durch die Zustimmung der Beherrschten zu begründen.
Philosophisch formuliert kommt es einem Wandel vom
LOGOS zum MYTHOS gleich.
Das halte ich für den Mythos des "edlen Wilden", zurückprojeziert in
die frühe Steinzeit.
Soweit ich weiß waren z. B. medizinische oder andere Kenntnisse bei
den alten Ägyptern eingebettet in ihre Religion. Es ist daher zu
vermuten, es war bei diesen prä-historischen Bauern wohl ebenso.
Ich gehe davon aus, dass die Priester-Astronomen damals wohl auch die
ersten Astrologen war. Hintergrund war eine Beobachtung, nämlich, dass
z.B. das Erscheinen von bestimmten Sternbildern im Zusammenhang mit
Naturereignissen stehen. Die Schlussfolgerung wird dann gewesen sein,
dass diese Sternbilder auch Macht über andere Dinge haben.
Am Mo., 9. März 2026 um 19:11 Uhr schrieb waldemar hammel über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
ich habe NIE "gekündigt", sondern bin der
forensischen psychiatrie (unerträglich) einfach ferngeblieben, bis die mich gekündigt
haben, war die beste entscheidung meines gesamten lebens, sonst gäbs mich heute nicht mehr
(suizid oder
Mein Mitgefühl.
Allerdings wird das für die Kollegen, die mit dir Schicht gehabt
hätten, nicht einfach gewesen sein in der kurzen Zeit.
Am Mi., 11. März 2026 um 08:38 Uhr schrieb waldemar hammel über
PhilWeb <philweb(a)lists.philo.at>at>:
rote schnippsel um, bei nachfolgend schwarzen und
weißen schnippseln reagierte die spinne nicht, bei danach grünen und gelben schnippseln
aber dekorierte sie ihr gelege wieder entsprechend der jeweiligen schnippselfarbe um.
entschuldigung,
Klingt so als ob die Spinne die Farben wahrnimmt, aber "Schwarz und
Weiß" nur als Helligkeitsunterschiede, die irrelevant sind.
während mensch operanden-getrieben rechnet, 2+2=4, die
beiden 2-er sind die operanden mit den zugehörigen grammatiken, das plus-zeichen der
operator, rechnen spinnen und andere sog primitivtiere nicht operanden-getrieben, sondern
operatoren-getrieben, indem sie den operatoren distinguierte grammatiken, über sensoren
aus ihren umwelten bezogen, zuordnen und diese in ihren reationen auf die umwelt
abarbeiten,
Sorry, hier verlierst du mich...