Am 28.03.2025 um 03:33 schrieb Karl Janssen über PhilWeb:
* das leben-an-sich spielt im universum überhaupt keine rolle,
nichtmal eine auch nur nebenrolle, wie absolut oberlächerlich also,
dass wir uns in unserer maßlosen einfalt den göttern und
endbegründungen und letztbegründungen nahefühlen ...
Wer sich wie ein Kleinkind im Laufstall solchermaßen isoliert, muss
sich nicht wundern, die weite Welt um diesen Hort herum nicht
begreifen zu können. Du schreibst von der Macht und Schönheit der
Natur und hinterfragst nicht, wie sie zustande kam. Das entspricht
Deiner Dir zugestandenen Lebenseinstellung. Andere Menschen fragen
sich sehr wohl, warum etwas ist und vielmehr nicht ein Nichts.
Unbenommen des Ignoramus et ignorabimus waren es immer Fragen nach dem
Grundlegenden, die der Menschheit den mittlerweile erreichten
Kenntnisstand ermöglicht haben.
Sollen wir aufhören zu fragen, weil wir uns als maßlos einfältige,
nichtig kleine Geschöpfe im Universum zu sehen haben, somit ohnehin
keine Rolle spielen? Wenn Du Dich in diesem Sinne aufgegeben hast und
gesellschaftlich als Misanthrop die Rolle des Menschen klein redest,
ist das Dein Recht und Dein Leben.
So klein der Mensch in diesem Universum (womöglich als eines von
vielen) auch sein mag, auch für ihn gilt das Prinzip „wie im Kleinen -
so im Großen“. Du warst doch der Alchemie äußerst zugetan, vielleicht
hilft Dir die Erinnerung daran weiter, nicht nur die Schönheit der
Natur, sondern auch die des Menschen in seiner potenziellen
Erhabenheit zu sehen. Aber eben auch seine Fehlbarkeit. Was macht
Menschen zu Bastarden? Ist es deren Physis oder missratener Geist?
da muss ich mich ein wenig korrigieren,
indem leben auf planeten- oder monden- oberflächen als zusatz-layer
dabei helfen, die eingestrahlte sonnenenergie ein wenig noch mehr zu
scattern,
ehe sie richtung weltall emittiert wird,
und der mensch spielt dabei natürlich eine ganz besondere, herausragende
rolle,
wie sollte es auch beim selbsternannten "homo sapiens
supersupersuper...sapiens" anders sein?, der immerhin noch gerade
genügend derart saudumm ist,
seine eigenen lebensgrundlagen und damit sich selbst zu zerstören
---
und immer wieder die scheinbar komplizierte frage "warum ist nicht
einfach nichts?", und von mir die maßlos einfache antwort:
"wenn nichts wäre, dann wäre auch nicht der fragende", denn körper ohne
geist sind wenigstens im prinzip denkbar, aber geister ohne körper eben
nicht,
außer natürlich beim menschen, wie descates bewiesen hat, der nicht etwa
sagte "ich bin, also denke ich", sondern völlig richtig "ich denke, also
bin ich auch"
(körper und geist sind nicht "symmetrisierbar", der geist ist immer nur
ausfluss des körpers, solange der funktionierend lebt, und nicht umgekehrt)
---
wir haben kein problem mit multiversen oder mit multisonnen +
multiplaneten, sondern einzig und allein mit dem menschen auf dem
planeten erde, der sich dem tierreich entwachsen meint,
und deshalb als amokläufer außer rand und band geraten ist
---
aufhören zu fragen sollen und dürfen wir nicht, aber unsere fragen an
die natur sollten so vernünftig und begründet sein, wie wir auch die
antworten der natur dann erwarten,
auf gute fragen hat uns die natur nämlich auch stets gute antworten gegeben.
wh.
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