Am 25.03.2026 um 20:04 schrieb ingo_mack über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
Deine Aussage:
> (..)Die Kultur knüpft als Grundlage des Humanismus an die Genom- und
Linguistik-Invarianz an.
> Die biologisch gebrochene Geschlechter-Symmetrie wird kulturell in der
Rechtsgleichheit wieder hergestellt.(..)
Mit geht es ums Verstehen ohne Illusion und Kontrolle. Ich bin mir der Idealisierungen in
den Wissenschaften ebenso bewusst wie hinsichtlich Ihres Missbrauchs durch Interessen und
Ideologien. KI-Geschwafel trägt nichts zur Klärung der Geheimnisse in den Zusammenhängen
von Spiegelung, Antimaterie und Zeitumkehr bei. Und woran könnte Humanismus besser
orientiert werden als an Genom- und Linguistik-Invarianz? Und warum sollten die physischen
Geschlechter-Differenzen zu Rechtsungleichheit führen? Und warum gibt es überhaupt zwei
Geschlechter und geht es nicht zu wie in Le Guin’s „Left Hand of Darkness“? Bei Le Guin
gibt es ja Geschlechter, die so variabel verstanden werden wie metaphorisch das Licht als
linke Hand der Dunkelheit. Dabei denke ich etwa an optische Wirbel, die in Wellenleitern
mit einer bestimmten Helizität gedämpft und mit entgegengesetzter weitgehend erhalten
bleiben (vgl. meine Mail vom 18.3.25). Oder an die chirale Ameisensäure, die in der Hälfte
der Zeit eine linkshändige und in der anderen Hälfte eine rechtshändige Form besitzt (Mail
vom 20.2.26). Sollten natürliche Möglichkeiten nicht Inspiration für Kulturen sein,
Weltall in Lebenswelt einbezogen werden?
IT