Am 23.11.2025 um 13:57 schrieb Karl Janssen über PhilWeb:
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Am 22.11.2025 um 13:54 schrieb waldemar hammel
über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
[…]
ist) => was ich hier und jetzt mache hat
nichtlokale auswirkungen bis
ans ende des weltalls/ die welt ist tatsächlich aus einem einzigen
guss, und dass aufgrund der planck-grössen
gut, das von Dir zu lesen, Waldemar! Eine Frage hierzu: Hat auch das,
was ich denke, nichtlokale Auswirkungen bis an das Ende des Weltalls?
Und zudem, kann das Weltall überhaupt ein definiertes Ende haben, wo
man doch von dessen fortdauernder Expansion ausgeht?
(1) denken, fühlen beruhen auf ablaufenden physiologischen prozessen,
diese wiederum beruhen auf molekülen, atomen, teilchen, diese auf der
üblichen quantenwelt, und diese, noch ca 10^15 grössenordnungen
darunter, auf der planck-quantenwelt, welche ua. auch die
"nichtlokalitäten" der üblichen quantenwelt generiert -- daher hat auch
das, was man denkt, fühlt, oder nichtdenkt/nichtfühlt kosmosweite
nichtlokale wirkungen, woraus man aber, nota bene, nichts ableiten kann,
denn jede einzelne ablaufende wechselwirkung erzeugt eine wolke von
potentiellen weiteren ww, aus denen dann eine oder einige für weitere
ww'en durch auch zufälle wie vorübergehende energie-gradienten für
weitere ww-pfade ausgewählt und realisiert als dann "neue loipen"
weiterverfolgt werden = heisst: das allermeiste nichtlokale wird durch
schlichte dissipation sehr rasch neutralisiert
(2a) materie ist kondensierte energie, etwa wie eis und wasser, und
materie ist wohl ein grenzflächenphänomen, indem sich die riesigen, und
dennoch relativ zum kosmos winzigen materiefilamente um die voids herum
wie schaumkronen der meereswellen an der grenzfläche meerwasser-luft
darstellen, weshalb man davon ausgehen sollte, dass die allermeiste
kosmische energie weder als strahlung noch als materie vorliegt, materie
= grenzflächenphänomen zusätzlich zu bedenken: realisierte teilchen und
virtuelle teilchen, die von beiden seiten her ineinander übergehen
können, jedes reale t. ist von virtuellen umgeben und umgekehrt, usw =
komplex bis zum abwinken alles ...
(2b) man sollte als mensch mit (nur) menschverstand "begabt" nicht
(obsolete) fragen stellen, die man aufgrund fehlens GÜLTIGER
letztbegründungen sowieso nicht beantworten oder nur scheinbeantworten
kann, ansonsten steht man unweigerlich vorm "münchhausen-trilemma", so
eben auch die fragen nach anfang und ende des kosmos, oder größe des
kosmos usw usw = bescheidenheit ist hierbei mehr als nur eine tugend,
nämlich eingedenk unserer eigenen auch mentalen + geistigen grenzen zu
bleiben
das problem
hinter dem problem ist genereller art, sobald man oben-
oder unten- grenzziehungen für quasi beliebiges einführt (wie hier
planckzeitgrenze) gerät man richtung george-spencer-brown "laws of
form" samt erweiterungen, die mit heutiger (ergebnisse-orientierter,
"syntaktischer") "kontinuums-mathe" nur unscharf/ungenügend/unter
behelfen und klimmzügen/ zu fassen sind, daher meine von
naturbeobachtungen herrührende idee einer primär
operatoren-zentrierten "thermodynamischen" und solcherart
semantischen mathe -- so epochal der erfindung der kontinuums-mathe
(integral/differential-rechnung usw) auch war, sie entspricht n
größenodernungen daruntericht der gitternetzwerk-"zellulären"
natürlichen diskretheit, des quantifizierten "zellulären" universums
Quantifiziertes Universum, konstituiert aus etwa 10hoch90
„Hammelkörnchen“. Da müssen doch Deine ureigensten 1000 Körnchen
Freudentänze vollführen. Wer oder was formt denn all diese Unmengen
von Körnchen zu dem, was wir um uns an Körperlichkeit erkennen und
wahrnehmen?
planck'sch sind es (10^35)^4 "hammelkörner" = planck-längen-quanten x
raumzeit pro vierdimensionalem 1 kubikmeter kosmos, und weil der uns
messbare kosmos ca 93 milliarden lichtjahre ausdehnung hat, wird es dir
leicht sein die wirkliche anzahl hammelkörner = planck-quanten allein im
uns messbaren kosmos auszurechnen (1 LY = 9,461... billiarden meter)
beste grüsse, und ich hoffe, dir gehts gut, wh.
--
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