Am 01.02.2026 um 12:15 schrieb Rat Frag über PhilWeb:
Nein.
Moleküle "lernen" in dem Sinne nichts. Sie sind auch nicht rational
oder irrational, jedenfalls sofern Wolfram's Ansatz nicht bestätigt
wird.
selbst nachdenken bringt mehr, als nur-lesen oder per AI neuerdings
denken lassen ...
jedes sog. "offene system" ist lernfähig und lernt, da es
wechselwirkend signale aus der umwelt aufnimmt und verarbeiten muss,
und diese signale energetischer natur sind, es nimmt somit energie
auf, mit der es umgehen muss (anhand derer es lernen muss). alle
natürlichen systeme sind offene systeme, sog. "abgeschlossene sys"
gibt es nur in unserer (schrägen) vorstellung als krass falsche
modelle, selbst der sog "dunklen materie" musste man inform ihrer
gravitationswirkung zubilligen, zumindest in diesem einen punkt
offenes sys zu sein (wobei es unmöglich ist, dass ein offenes sys nur
ein einem einzigen und auch noch unilateralen punkt offen ist)
lernen ist kein luxus, sondern in natura eine wechselwirkung-bedingte
notwendigkeit für alles "tote" und "lebendige" im sinne
"anpassung" =
adaption
so erstaunt es zb keineswegs, dass moleküle in am ende verwickelten
reaktionsketten der sog. "assimilation" gelernt haben aus licht +
kohlendioxid + wasser zucker, eiweisse, enzyme, usw zu bilden, und
(nicht nur) der mensch molekular-basiert "denken" und "lernen" kann,
usw
wh.
und nachtrag, als beispiel menschlicher hybris: "mathematik", wie immer
sie ausgestaltet sein mag, ist eine der folgen menschlichen denkens, und
nicht etwa seine oder eine-der "mystischen" voraussetzungen
wh.
--
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