oder spinnen, die oft in gruppen an zimmerdecken sitzen, beobachtet,
hier die langbeinige art:
*Große Zitterspinne*(/Pholcus phalangioides/)/ die zusammen-sitzenden
sind oft genetisch-verwandt miteinander:
beobachtung: die viecher betreiben unterhalb der zimmerdecke, oft im
winkel zweier aneinanderstoßender zimmerwände im abstand von ca 1/2
meter zur zimmerdecke ein gemeinsam von der gruppe genutztes
beutefangnetz, das sie nur immer
einzeln zum beutefang betreten, nach beutefang und verspeisen der beute
IM fangnetz krabbeln sie dann mit oft erstaunlich großen umwegen wieder
zur decke zu ihrer gruppe und ruhen wieder. spinnen sind zum "ruhen"
optimiert, da jedes bewegen energie kostet, und beutemachen gewöhnlich =
energie aufnehmen, recht selten ist. (im gegensatz zu mensch, bei dem
bewegen aktiv die herzfunktion durch umwälzen des blutes in den gefäßen
unterstützt)
der clou bei den spinnen der art pholcus phalangioides (den
beobachteten) ist, dass nicht etwa der fresser im fangnetz dieses nach
der mahlzeit aufräumen, säubern, und bei bedarf reparieren muss, sondern
der jeweilige neu-betreter des fangnetzes muss erst entsprechend
arbeiten, um dann auf neue beute im frisch wiederhergerichteten fangnetz
zu warten. das wusste/ahnte ich vorher nicht. vermutlich ist das so,
weil jede spinne ihre eigenen duftmarken usw in einem netz setzt/setzen
muss.
aber ich bin raffiniert, spinnen müssen sehr viel trinken, besonders die
filigranen sorten, um nicht auszutrocknen, also stellte ich in einem
trockenen zimmer wassergefüllte petrischalen auf den fußboden und
beobachtete, und was soll ich sagen, die viecher ließen sich abends und
nachts, das wasser espernd/riechend, an spinnfäden von der decke
herunter und liefen zu den petrieschalen zum trinken, mutete an wie
konzertierte spinnen-dressur/ so hatte ich zumindest EINE schnittstelle
zur gültigen kommunikation mit ihnen gefunden und konnte mit ihnen
weiterexperimentieren ...
wh.
--
Diese E-Mail wurde von Avast-Antivirussoftware auf Viren geprüft.
www.avast.com