Am So., 8. März 2026 um 17:17 Uhr schrieb Ingo Tessmann über PhilWeb
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Nehmen wir die formal aus der Evolutionstheorie und
durch zahlreiche Experimente mit Bioreaktoren bestätigten Folgerungen aus den
Repliklatorgleichungen als Beispiel-Hypothesen. Wie sollten die bei korrekt ausgeführten
Ableitungen und Experimenten widerlegt werden können? Die Evolutionstheorie kann nicht
falsch sein; sie ist aber unvollständig.
Das ist ein guter Punkt.
Es hat verunreinigte DNA-Analysen und nachgemachte
Fingerabdrücke gegeben. Aber dass Untersuchungsmethoden fehlerhaft sind, heißt nicht, dass
Naturwissenschaften täuschen.
Aus meiner Sicht bestimmt ein gewisser Restzweifel, auch an diesen
Modell. Rein rational gesehen.
Dieser Restzweifel mag irgendwas mit x*10^n quantifiziert sein und das
n beliebig groß irgendwann.