== auch dies ist zum teil bzwin den grundlagen weitgehend biologisch, physiologisch usw,
also physikalisch aufgeklärt, und somit keine sache der philosophie mehr
wh.
Lieber Waldemar,
mit religöser Inbrunst hältst Du die Reinheit und Alleingültigket der physikalischen Welt
aufrecht - sie umgibt Dich als das „Umgreifende“, wie Karl Jaspers im positiv konnotierten
Sinn Religion bezeichnete.
Tatsächlich aber beruht Physik auf dem Anlegen von das Individuelle zu Gunsten eines auf
alle zu messenden Anteile aufhebendem Verfahren, eben dem Anlegen von für jedweden zu
messenden, daraufhin zu befragenden Gegenstand gleich gültigen und dessen Individualität
gegenüber gleichgültigen Skalen: Gewicht, Masse, räumiche Distanz, zeitliche Distanz,
Graavitation, Ladung, Spin, etc.. Struktur ist dann schon mehr deskriptiv, und für alles
Individuelle jenseits seiner verallgemeinerbaren Aspekte taugt dieser messende und
verallgemeinernde Zugang nicht.
Die Wirklichkeit ist somit kein von Grund auf und vorab homogenes Universum der
Allgemeingültigkeit der zur Deutung angewandten Skalen, sondern ein heterogenes, das
hinsichtlich der Individualitat aus vielen Wlten mit je eigner Exitenz und Perspektive
besteht. Hier ist das Feld des Messbaren verlassen, man tritt in die Welt der sprachlichen
Beschreibung und des sprachgestützten Nachdenkens ein. Über diese Welt ist auch die Welt
des Fühlens und des Seins als solchem, des Existierens zugänglich, wenngleich nie zu
ersetzen und nie vollständig zu erschließen.
Die perceptio clara et distincta setzt immer an schon vorab gedanklich voneinander
abgesetzten „Gegenständen“ an, ein Gedankenfehler, der in der empirischen Zugangsweise
aristotelischer Philosophie vermieden wird. Hier heißt es: Alles wird an dem eerkannt, was
es zu leisten vermag - und das bedeutet, dass es um das Erschließen einer vermuteen
Leistungs- alias Verwirklichungsfähigket für beobachtete (nicht nur gemessene) Vorgänge
geht, um das Erstellen von den Grund vermutenden Hypothesen.
Viele Grüße,
Thomas
Am 26.03.2025 um 03:27 schrieb waldemar hammel über
PhilWeb <philweb(a)lists.philo.at>at>:
zweite antwort zu meta-philosophie:
Am 26.03.2025 um 00:57 schrieb Karl Janssen über PhilWeb:
Die Begrifflichkeit von Metaphysik ist doch eindeutig definiert und zwar vom Wortstamm
her die philosophische Disziplin, die sich mit den Themen befasst, die das konkret
Erkennbare, Messbare, Abzählbare dieser Lebenswelt übersteigen, was nach diesem realen
Lebensbereich kommt
das obige ist humbug, da wir selbst inkl unserem denkenkönnen
und erwägenkönnen integral der materiellen welt mit ihren 4 grundkräften (schwache,
starke, emag, und gravitations- ww) angehören
Es geht um die Grundfrage nach der Existenz dieser Lebenswelt schlechthin: Warum gibt es
überhaupt etwas und vielmehr nicht nichts?
== auch das sind physikalische fragen, und keine philosophischen !
Daher steht in der Metaphysik eben nicht die
Frage nach der physischen Existenz von Welt und Kosmos im Fokus, sondern jene nach deren
Urgrund
== dies ist ebenfalls, falls überhaupt, eine physikalische fragestellung
und keine philosophische
, nach dem essentiellen Verhältnis zwischen
Körper und Geist des Menschen, der sich als geistig kulturelles Wesen eindeutig vom Tier
abhebt, da er sich selbst als denkendes Individuum wahrzunehmen vermag: „Cogito ergo sum“.
== auch dies ist zum teil bzwin den grundlagen weitgehend biologisch, physiologisch
usw, also physikalisch aufgeklärt, und somit keine sache der philosophie mehr
wh.
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