Lieber Waldemar,
wunderbar: sind bei ratte ca 40 sekunden/minuten/stunden subjektiv erlebte und durchlebte
zeiträume =
Interessante Information, wusste ich nicht :-)
Ratten sind mir allerdings wohlvertraut und sympathisch, weil ich zeitweilig als
Aushilfstierpfleger viele Laborratten versorgen musste. Als ich später Experimente machen
sollte, die das Töten von Ratten zur Voraussetzung hatten, habe ich gekündigt und bin
wieder in die Medizin zurückgekehrt.
Viele Grüße,
Thomas
Am 09.03.2026 um 12:49 schrieb waldemar hammel über
PhilWeb <philweb(a)lists.philo.at>at>:
nachtrag zu ratten:
** und nochwas interessantes: die
mittelalter-pesten sind nach genaueren unterschungen keineswegs von rattenflöhen
übertragen worden, sondern von mensch-zu-mensch !, und haben als epidemiewirkungen nur ca
1/3 der leute getötet,
(wie andere epidemien ebenfalls, es stirbt nur ca 1/3), die fatale wirkung war aber, dass
bei 1/3 toter in kurzer zeit danach die sozialen systeme aufgrund mangelnder resilienz
zusammenbrachen, was dann immer die eigentlichen katastrophen auslöste (entvölkerung
ganzer landstriche, verhungern, zusatzkrankheiten, usw) = ratten und ihre flöhe waren
weitestgehend unschuldig
... und dass ratten sehr saubere und selbstgepflegte tiere sind, sieht man direkt
auch beim beobachten und schieren angucken.
müssen sie auch, denn wie alle kleineren tiere, selbst insekten, wenn unsere nase dazu
empfindlich genug wäre, stinken aus physiologischen gründen ihres hochgetunten
stoffwechsels zb unvermeidlich nach ammoniak = bakteriell zerfallendem "urin",
denn speziell kleine säugetiere müssen zum lebenserhalt unter höherer körpertemperatur und
sehr viel höherem stoffwechsel laufen als größere tiere (bei ratten zb ca 40x höherem
stoffwechsel als etwa mensch, und 39-41/42 grad normaler
körpertemperatur)
nebeneffekte davon ua.: nach 2-3 menschjahren ist ein rattenleben zuende, bis dahin muss
eine ratte fast ununterbrochen fressen und nahrung horten = energie (eine ratte muss
relativ zu mensch ca 40x mehr während ihres gesamtlebens fressen,
weshalb sie ständig auf der suche ist, sein muss), riesenvorteil der 40x höheren
stoffwechselintensität: eine subjektive mensch-sekunde/minute/stunde sind bei ratte ca 40
sekunden/minuten/stunden subjektiv erlebte und durchlebte zeiträume =
sodass eine ratte in 2-3 lebensjahren ein genauso erfülltes und mit erleben ausgefülltes
leben hat, wie mensch mit 80 jahren lebensdauer (wegen der 40x höheren subjektiven
zeitauflösung ratte ist es zb so gut wie unmöglich eine wilde ratte mit bloßer menschhand
zu fangen = die menschhand kommt für rattes 40mal "gedehntes" subjektives
zeiterleben immer in zeitlupe über sie)
`* ab ca 45 grad beginnen ungeschützte körpereiweisse, enzyme, fermente (katalysen!) zu
denaturieren, deshalb gibt es keine wesentlich kleineren >warmblütigen< tiere als
ratten- und maus- artige, denn solche müssten eine noch höhere stoffwechselintensität
haben und damit zum lebenserhalt auch noch höhere körpertemperatur haben, und kämen somit
der reinen thermodynamik (bei 44-45 grad körpertemp. wäre schluss mit lebenkönnen) in die
quere. / eine ratte mit nur 1 grad fieber ist daher schon in lebensgefahr/
wh.
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