Am 26.03.2025 um 16:12 schrieb "Dr. Dr. Thomas Fröhlich":
/== auch dies ist zum teil bzwin den grundlagen weitgehend biologisch,
physiologisch usw, also physikalisch aufgeklärt, und somit keine sache
der philosophie mehr/
/wh./
Lieber Waldemar,
mit religöser Inbrunst hältst Du die Reinheit und Alleingültigket der
physikalischen Welt aufrecht - sie umgibt Dich als das „Umgreifende“,
wie Karl Jaspers im positiv konnotierten Sinn Religion bezeichnete.
hallo thomas,
obiges bestreite ich garnicht, außer das physik jetzt meine
quasi-ersatzreligion wäre,
es ist so, dass ich in meinem leben (viel zu spät) mir bewusst-werdend
bemerkt habe, dass mich alle "künste" geistig nicht wirklich
weiterbringen können,
als einzig die "harten" naturwissenschaften, und innerhalb dieser die
physik als meiner ansicht nach absolute grundlage-wissenschaft, und die
mathematik als ihr quasi-metaphysischer überbau,
dies vor jahren begreifend und internalisierend habe ich dann vor jahren
"umgesattelt", habe nochmals "muttermilch" zu mir genommen und die
schulbänke gedrückt, und bin physiker geworden,
mit dem anspruch allerdings, da ich schon in den 50gern meines lebens
stand, dass die inhalte des "studium generale" + meine bis-dahin
lebenserfahrung auf etwa gleicher höhe wie die eigentliche
pure physik stehen, und erst im verlauf des ganzen habe ich zusätzlich
auch begreifen können, wie sehr biologie, anthropologie,
informationstheoriEN, semotik, kultur- und wissenschaftsgeschiche,
und sehr vieles mehr, allesamt nur einzelne dezidierte ausarbeitungen
der letztlich physikalischen grundlagen sind, obwohl die meisten dieser
"seitenfächer" historisch zum teil sehr lange vor der heutigen physik
dawaren,
so eben auch mit der heutigen "philosophie", die aus dem
magisch-animistischen weltbild (religiöses usw) allmählich zum heutigen
zustand heranwuchs, der noch immer sehr weitgehend magisch-animistisch
geprägt ist
(umberto eco: "das (geistige) mittelalter liegt auch heute noch auf
allen (geistigen) straßen und wegen"),
Du scheinst die physik in ihrer tragweite und ihren bedeutungen gewaltig
zu unterschätzen, wenn ich deine weiteren äußerungen unten lese, während
ich bei allem und jedem immer erst nach den naturwissenschaftlich-
physikalischen grundlagen frage, ehe ich dann erst weiterdenke, denn
diese grundlagen sind für mich "die von der natur selbst vorgebildeten
"loipen", um überhaupt auch nur einigermaßen vernünftig weiterdenken zu
können,
für mich ist insofern die natur-selbst meine mutter, mein vater, mein
ratgeber, meine aufklärerinstanz, und auch meine zuflucht, wenn ich
selbst oft nicht mehr weiter weiß, die natur ist mein geistiger und
immer zuverlässiger überbau, denn mehr habe ich nicht,
und mehr hat kein mensch, trotz allem herumhampeln und großartigem getue
(auch menschen sind nur tiere im unauflösbaren zusammenhang mit allem
anderen leben auf dieser planetenoberfläche, und das meine ich
keineswegs negativ,
sondern als demokratische sichtweise - jede einzelne überlebensfähige
lebewesenart ist zb mit genau derjenigen intelligenz begabt, nicht mehr
und nicht weniger, welche sie zum weiteren überlebenkönnen mit P>0.5
braucht,
und genauso auch mensch, der also keinen grund hat, sich als
"sapiens-supersapiens" über seine mitlebewesen zu stellen, im gegenteil,
wenn mensch so weitermacht wie bisher, wird er als art die nächsten
10.000, 100.000, oder
1 million jahre nicht überleben, und bleibt dann ein un-fälliger
versuch, eine randnotiz, im gesamtbild irdischen lebens -- also weiter
so, "wat kost' die welt?" => sehr möglicherweise unsere artliche
existenz!)
Tatsächlich aber beruht Physik auf dem Anlegen von das Individuelle zu
Gunsten eines auf alle zu messenden Anteile aufhebendem Verfahren,
eben dem Anlegen von für jedweden zu messenden, daraufhin zu
befragenden Gegenstand gleich gültigen und dessen Individualität
gegenüber gleichgültigen Skalen: Gewicht, Masse, räumiche Distanz,
zeitliche Distanz, Graavitation, Ladung, Spin, etc.. Struktur ist dann
schon mehr deskriptiv, und für alles Individuelle jenseits seiner
verallgemeinerbaren Aspekte taugt dieser messende und
verallgemeinernde Zugang nicht.
das obige würde zutreffen, wenn physik nur eine "messende" sache wäre,
das ist aber nicht der fall, als das zu bemessende (die welt erst einmal
ausmessen) in der physik lediglich dazu dient, das grundlegende, die
puren fakten klarzuhaben, um dann auf dieser grundlage
hart-begründbar-unterlegt weiterdenken zu können (und eben nicht in
quasi-beliebige hypersemiosen zu verfallen) - und beweis: 200-300 jahre
physik haben der menschheit mehr gebracht, als vorher jahrtausendelanges
wähnen, vermuten,
glauben usw, physik funktioniert also, und zwar sehr gut, im gegensatz
zu den vorherigen jahrtausenden, als sich menschen aufgrund
differierender vermutungen, "wähnungen", über die wirklichkeit oft die
köpfe einschlugen oder sich die hälse
durchschnitten.
Die Wirklichkeit ist somit kein von Grund auf und
vorab homogenes
Universum der Allgemeingültigkeit der zur Deutung angewandten Skalen,
sondern ein heterogenes, das hinsichtlich der Individualitat aus
vielen Wlten mit je eigner Exitenz und Perspektive besteht. Hier ist
das Feld des Messbaren verlassen, man tritt in die Welt der
sprachlichen Beschreibung und des sprachgestützten Nachdenkens ein.
Über diese Welt ist auch die Welt des Fühlens und des Seins als
solchem, des Existierens zugänglich, wenngleich nie zu ersetzen und
nie vollständig zu erschließen.
Die perceptio clara et distincta setzt immer an schon vorab gedanklich
voneinander abgesetzten „Gegenständen“ an, ein Gedankenfehler, der in
der empirischen Zugangsweise aristotelischer Philosophie vermieden
wird. Hier heißt es: Alles wird an dem erkannt, was es zu leisten
vermag - und das bedeutet, dass es um das Erschließen einer vermuteen
Leistungs- alias Verwirklichungsfähigket für beobachtete (nicht nur
gemessene) Vorgänge geht, um das Erstellen von den Grund vermutenden
Hypothesen.
das genau ist eines meiner heutigen, aktuellen probleme: [ physik <=>
sog, "radikalen" konstruktivismus ], bei mir als denkbasis des letzteren
(um semiotik und info-theorie erweiterten) "kritischen rationalismus",
und einige ergebnisse:
- die welt besteht für mich als organischem detektor ihrer signale immer
nur aus (informationellen und nachrichtlichen) eigenschaften, aus
semantiken (signal=>information=>nachricht)
- also wechsel auf die unterst-mögliche physikalische ebene: planck'sche
größen und planck´sche wechselwirkung als gerüst, und austesten, ob
dieses gerüst semantiken nicht nur tragen, sondern auch zu erzeugen und
zu vernichten vermag,
(in diesem zusammenhang werden eine erweiterte mathematik
("operatoren-mathe"/im ggs zur operanden-mathe/, "entropische mathe"),
und eine "semantische informationstheorie" benötigt, die beide erst
einmal leute ausarbeiten müssten,
ehe man damit arbeiten kann, und nicht alles an meinen überlegungen nur
dusseliges stückwerk bleibt, wie bis jetzt)
nun könnte ich mich ja hinsetzen und beides auszuarbeiten versuchen,
aber bis dahin wäre ich 80 oder älter, und käme nicht mehr dazu mein
hauptthema zu beackern: die in ihrer bedeutung völlig unterschätzte
planck-welt und ihre implikationen
auch für unsere meso-ebene, auf der wir leben.
was ich mit letztgesagtem meine, ein beispiel:
ein sich vorzustellender schöner, vollkommen runder kreis (gehört nach
oben zum mathematischen "metaphysikalischen überbau" der physik), in der
planckwelt muss man aber von dieser vorstellung abrücken, weil es da die
nicht unterschreitbare
planck-länge gibt, womit ein realer kreis von zb 1 meter umfang aus
1,... mal 10^35 plancklängen-"strecken" zusammen-gebastelt vorzustellen
ist. damit nicht genug,
betrifft die zahl pi:
---
[ Die Zahl π{\displaystyle \pi } ist eine irrationale Zahl
<https://de.wikipedia.org/wiki/Irrationale_Zahl>, also eine reelle
<https://de.wikipedia.org/wiki/Reelle_Zahl>, aber keine rationale Zahl
<https://de.wikipedia.org/wiki/Rationale_Zahl>. Das bedeutet, dass sie
nicht als Verhältnis zweier ganzer Zahlen
<https://de.wikipedia.org/wiki/Ganze_Zahl> p,q∈Z{\displaystyle p,q\in
\mathbb {Z} }, also nicht als Bruch
<https://de.wikipedia.org/wiki/Bruchrechnung> pq{\displaystyle {\tfrac
{p}{q}}}, dargestellt werden kann. Das wurde 1761 bis 1768 von Johann
Heinrich Lambert
<https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_Lambert> bewiesen.
Tatsächlich ist die Zahl π{\displaystyle \pi } sogar transzendent
<https://de.wikipedia.org/wiki/Transzendente_Zahl>, was bedeutet, dass
es kein vom Nullpolynom
<https://de.wikipedia.org/wiki/Nullpolynom> verschiedenes Polynom
<https://de.wikipedia.org/wiki/Polynom> mit rationalen Koeffizienten
gibt, das π{\displaystyle \pi } zur Nullstelle
<https://de.wikipedia.org/wiki/Nullstelle> hat. So ist auch jede Zahl,
die durch algebraische Operationen wie Addition und Multiplikation mit
sich selbst und mit ganzen Zahlen aus π{\displaystyle \pi } erzeugt
wird, wiederum transzendent. Das wurde erstmals von Ferdinand von
Lindemann <https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_von_Lindemann> 1882
bewiesen.
Als Konsequenz ergibt sich daraus, dass es unmöglich ist,
π{\displaystyle \pi } nur mit ganzen Zahlen oder Brüchen und Wurzeln
auszudrücken, und dass die exakte Quadratur des Kreises
<https://de.wikipedia.org/wiki/Quadratur_des_Kreises> mit Zirkel und
Lineal
<https://de.wikipedia.org/wiki/Konstruktion_mit_Zirkel_und_Lineal> nicht
möglich ist.
Bei der Kreiszahl π{\displaystyle \pi } handelt es sich jedoch um eine
algebraische Periode
<https://de.wikipedia.org/wiki/Algebraische_Periode>, was unmittelbar
aus deren geometrischer Natur als Fläche des Einheitskreises hervorgeht ]
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diese als konstante angenommene "größe" schwankt dann im realen
planck-kreis entlang der peripherie mit zwei maxima an anfang und ende
jedes 10 hoch minus 35 m planck-längen-abschnittes, sodass man bei einem
kreisumfang von 1 meter eine erstmal nur nominelle -
rein mathematische - pi-schwingungsfrequenz von ca 10^35 erhält, wenn
man die planckkreis-peripherie plancklängen-einzeln in endlicher zeit =
zb in einer sekunde (weil freq=schwingungen/sec) umfahren könnte - und
da pi universell ist, was mag das nun für alle möglichen direkten und
indirekten pi-anwendungen-gebiete bedeuten = die semantiken sind wieder
gefragt
und geht noch weiter (zusammenfassung):
vom planck'schen wirkungsquantum und der planck-länge ausgehend, kommt
man über das vorher-geschilderte modifizierte pi dazu, dass der
numerische wert des sog "goldenen schnittes" (1,618003.....) mit dem
präfix-wert der plancklänge (1,616255....) in realer welt genau
übereinstimmt (im gegensatz eben zur metaphysik-abteilung der physik =
der "reinen mathematik", die ab der 3. nachkommastelle einen unterschied
zwischen beiden sieht), und dass dieser neue wert nur oszillierend
vorstellbar/mit einer freq darstellbar ist (anders ausgedrückt: das
plancksche wirkungsquantum ist ein oszillator mit einer bestimmten sehr
hohen vermutlich/möglicherweise fest-freq.) - kann man jetzt ebenfalls
bedenken, was das in den auswirkungen bedeuten mag/ eine meiner ideen
ist, dass vielleicht eine doch veränderliche freq (zb durch kopplungen)
die unterschiedlichen semantiken bestimmt, welche das sys erzeugt??? usw
usw, ist alles bis auf weiteres reines brainstorming, oder "kaugummi
fürs hirn"
* das leben-an-sich spielt im universum überhaupt keine rolle, nichtmal
eine auch nur nebenrolle, wie absolut oberlächerlich also, dass wir uns
in unserer maßlosen einfalt den göttern und endbegründungen und
letztbegründungen nahefühlen ...
wh.
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