Hallo Liste,
ich habe mir das folgende PDF-Dokument jetzt mal durchgelesen:
>
https://www.unil.ch/files/live/sites/philo/files/shared/DocsPerso/EsfeldMic…
(Stellenweise überflogen, sei es drum.)
Was mir aufgefallen ist: Wenn man Kausalität als das aufeinanderfolgen
naher Ereignisse definiert, wie kann man dann solche Fernwirkung wie
Gravitation oder gewisse Hypothesen der Quantenphysik damit vereinbaren?
Ich spreche jetzt von so etwas wie Verschränkung oder bohmsche Mechanik.
Gruß
der, wie immer, Ratlose.
Am 25.01.2026 um 00:32 schrieb waldemar hammel:
> der haken auch an c ist, wie bei allem vermeintlichen wissen, die/eine
> gültige letztbegründung = auch daher: wissen = scheinwissen
hier diskutieren zb. vier schon etwas ältere herrschaften auf typische
weise ohne wirklich tiefer einzusteigen , warum/wieso/weshalb 2+2=4 sind:
https://www.youtube.com/watch?v=bY3ZMOn
1)
> daher neues zu hammelkörnchen:
>
> (a)
>
> falls die kosmische mittlere wechselwirkungsdichte auf
> planck-ww-niveau nicht stabil ist, sondern mit dem altern des weltalls
> driftet, und ich würde in erster nährung (aus gründen) vermuten dass
> ja, können auch die heute als fest angesehenen sog. naturkonstanten
> wie zb "c" keineswegs im raumzeitverlauf feste werte haben, unabhängig
> davon, dass sie im menschlichen zeitrahmen gemessen als feste
> numerische werte erscheinen, mit denen man getrost rechnen, techniken
> erbauen usw kann (glasperlenspiele aller arten treiben), solange man
> eben nicht auf weit größeren raumzeitlichen skalen unterwegs ist
>
> (b)
>
> zb "c" mit dem licht vermeintlich von A nach B durch den raum
> propagiert, das macht es aber garnicht, es folgt vielmehr der
> (feymanschen) pfadintegral-methode, die sowohl in der sache sehr
> einfach als auch thermodynamisch völlig konkludent ist, zudem "läuft"
> licht überhaupt nicht, sondern ist einfach eine energetische störung
> der raumzeit, welche wenn, dann in alle raumzeit-richtungen und auf
> alle möglichen weisen gleichzeitig propagiert (wie die
> wasserwellenbildung um einem ins wasser fallenden stein, nur dass im
> fall licht die störung nicht von außen kommt, sondern das
> raumzeit-gefüge aufgrund der eingetragenen energie selbst die ursache
> ist), vorwärts, rückwärts, im kreis, usw usw => die störung des
> raumzeitgefüges geht über ALLE pfade, und erst die summe aller
> konstruktiven und destuktiven interferenzen ("pfade-integration")
> ergibt dann den einen "lichtstrahl", welcher scheinbar genau von A
> ausgehend dann genau in mein auge fällt (höchst verblüffend für mich,
> dass dies zb in der astronomie scheinbar völlig unberücksichtigt bleibt)
>
2a)
gut, die feynmansche pfadintegral-methode und feymans physik-reihe
sollten uns seit den zeiten als feynman und "väterchen" smirnow, beide
klassiker, unsere bibeln waren, mehr oder weniger bekannt sein
https://www.amazon.de/Lehrgang-h%C3%B6heren-Mathematik-Teil-Smirnow/dp/3326…https://de.wikipedia.org/wiki/Feynman-Vorlesungen_%C3%BCber_Physikhttps://www.thphys.uni-heidelberg.de/~wolschin/qms13_12s.pdfhttps://www.uni-muenster.de/Physik.TP/archive/fileadmin/lehre/teilchen/ss12…
pfadintegrale allgemein (zb für quantenfeldtheorie):
https://de.wikipedia.org/wiki/Pfadintegral
mit der bemerkung am ende "... wodurch eine vollständig operatorwertige
Behandlung der Quantenmechanik möglich wird und damit ein alternativer
Zugang zur Quantenfeldtheorie geschaffen ist", und um "operatoren" als
junktoren, um überhaupt zu math. ergebnissen gelangen zu können, soll es
gehen ...
2 (plus-operator) 2 (gleich-operator) numerisch: 4, aber
operator-sichtweise, (rechts und links unterscheiden): 2+2 | 4 eben nicht
2b)
vor einiger zeit fand ich es eine gute idee, mich zu fragen, ob und
inwieweit die mathematische methode des pfadintegrals auch auf
mathematische strukturen selbst angewendet werden könnte, denn damit
könnte ich evtl. meiner "thermodynamischen mathematik mit schwerpunkt
auf die operatoren" näher kommen, indes, es war "in vain", da diese
methode schon seit jahrzehnten in allen möglichen bereichen der
mathematik zumindest heute teilentwickelt ist
chat-AI: "Ja — die *Pfadintegral-Methode* lässt sich sinnvoll auf
verschiedene *mathematische Strukturen* anwenden, allerdings meist in
verallgemeinerter oder abstrahierter Form. Ursprünglich aus der
Quantenmechanik stammend, wurde sie stark *mathematisiert* und in
mehreren Disziplinen etabliert. Im Folgenden eine strukturierte
Übersicht." usw blahblah ...
beispiel:
3. Algebraische & topologische Strukturen
Topologische Quantenfeldtheorien (TQFT)
Pfadintegrale werden hier als Funktoren interpretiert:
Z:Cobn→VectZ : \text{Cob}_n \to \text{Vect}
Z:Cob(n)→Vect
*Strukturen:*
*
Kategorien und Funktoren
*
Bordismuskategorien
*
Monoidale Kategorien
Beispiel:
*
Chern–Simons-Theorie → Knoteninvarianten (Jones-Polynom)
*
https://de.wikipedia.org/wiki/∞-Chern-Simons-Theorie
wh.
8
> https://de.wikipedia.org/wiki/Pfadintegral
:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pfadintegral
2b)
die pfadintegral-methoden sind mathematische strukuren, welche ua zb auf
die physik angewendet werden und anwendbar sind -- nun hatte sich der
alte hammel vor einiger zeit "als neue idee von ihm selbst" überlegt, ob
und wie pfadintegrale auch auf die mathematik-selbst angewendet werden
könnten (leider aber keine neue idee vom hammel, sondern schon seit
jahrzehnten bekannt und längst hintergründig "in der mache")
--
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Hallo,
zum Jahresausklang erlaube ich mir, einmal einige Gedanken mit der
Liste zu teilen, die mir in den vergangenen Wochen so kamen.
Jede Schlussfolgerung erfolgt auf Basis von Prämissen. Manche
Schlussfolgerungen auf Basis von Enthymem präsentiert, das heißt,
gewisse "triviale" Prämissen werden als stillschweigende
Voraussetzungen nicht explizit genannt. Bei einer nachträgliche
Rekonstruktion kann es zu Mehrdeutigkeiten kommen, wenn mehrere
implizite Prämissen zur Komplettierung der Schlussfolgerung in Frage
kommen.
Ein großer Konsens besteht darin, "gesichertes Wissen" als eine Form
der Schlussfolgerung anzugeben. Häufig geschieht diese
Schlussfolgerung dabei freilich implizit.
Demzufolge müssen auch die empirischen Wissenschaften sich solcher
Schlussfolgerungen bedienen (denn sie zielen ja auf "gesichertes
Wissen" ab), wobei gewisse Prämissen stillschweigend vorausgesetzt
werden.
Um diese Voraussetzungen möglichst non-willkürlich zu gestalten, gilt
es, so in höchsten Grade voraussetzungsfrei zu sein.
Man wird also bei der Rekonstruktion der Voraussetzungen der
empirischen Wissenschaften so vorgehen, dass man möglichst wenig
gehaltvolle Prämissen macht und nur das absolut notwendige
voraussetzt.
Man könnte auch sagen, man setzt die notwendigen Bedingungen oder auch
"Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis" auf einem Gebiet voraus.
Werden diese zurückgewiesen, so der Hintergedanke, dann ist kein
gesichertes Wissen auf dem jeweiligen Gebiet der Erkenntnis mehr
möglich.
Man könnte diese Bedingungen der Möglichkeit auch als "erste
Prinzipien" des Gebietes bezeichnen oder als "Axiome".
Die Naturwissenschaften haben einige Voraussetzungen, die bereits seit
Jahrhunderten eingehend diskutiert werden. Es scheint zum Beispiel
eine Art "Pauschalisierungsaxiom" zu geben, das postuliert, dass wir
unsere Empirie, sei sie durch Experiment oder durch passive
Beobachtung gewonnen, verallgemeinern dürfen.
Andernfalls wäre das Aufstellen von allgemeingültigen Naturgesetze auf
Basis von singulären Beobachtungen nicht möglich.
Weitere Axiome scheinen die Forderung nach möglicher Einfachheit oder
die ceteris-paribus-Klausel zu sein.
Würde man diese Axiome in Zweifel ziehen, könnte man z. B. einfach
annehmen, unsere bisherigen Erkenntnisse in Sachen chemischer Bindung
gelten nur, weil wir als Beobachter uns grade durch einen bestimmten
Bereich des Universums bewegen, in dem ein besonderes Kraftfeld wirkt,
welches diese Regeln erzwingt. Ohne die Wirkung dieses Kraftfeldes
würden chemische Prozesse völlig anders ablaufen.
Für gewöhnlich gehen wir davon aus, dass die Ursache A zur Wirkung B
führt. Die hier als Beispiel vorgetragene Behauptung aber lautet, dass
zusätzlich zur Ursache A noch eine unbekannte Bedingung X erfüllt sein
muss, damit es zu B kommt. Wir konnten den Effekt des Ausbleibens von
X bisher nur nicht beobachten, weil X einfach zufällig bei jeder
unserer Experimente und Observationen erfüllt war!
Es kann rein logisch nicht ausgeschlossen werden, dass unser gesamter
"Ereignishorizont", also der Bereich von dessen Wirkung wir noch
betroffen sind, sich innerhalb der Gültigkeit eines solchen Kraftfeld
X befindet. In der Tat scheinen manche Modelle der kosmischen
Inflation (false vacuum) oder Theorien über andere Universen mit
anderen Naturgesetzen genau das zu implizieren.
Die historischen Wissenschaften, gleichgültig ob Altphilologie,
Philosophie- oder politische Geschichte, setzen in der Tat so eine
Pauschalisierung nicht voraus.
Ihnen geht es nicht um das Aufstellen universeller Naturgesetze,
sondern um die Rekonstruktion der singulären Vergangenheit.
Die historische Wissenschaft als rationale Unternehmung versucht ein
möglichst wahrscheinliches Bild der Vergangenheit auf Basis von
hinterlassenen Evidenzen zu zeichnen. Dabei wird natürlich
stillschweigend vorausgesetzt, dass das wahrscheinlichste Bild auch
wirklich der Wahrheit am Näherten kommt.
Dies wird übrigens nicht nur in den Wissenschaften vorausgesetzt,
sondern etwa auch in einer Detektivgeschichte. Hier versucht der
Protagonist ein Verbrechen durch Rekonstruktion des Tathergangs auf
Basis von übriggebliebenen Spuren aufzuklären. Verletzt man das Axiom
von oben, so wäre es denkbar, dass nur zufällig Fingerabdrücke des
Verdächtigen an der Tatwaffe waren, nur zufällig der Verdächtige ein
Motiv hatte etc.
Es könnte dann einen großen Unbekannten geben, der die Situation nur
ausgenutzt hat, um die Ermittlungsbehörden zu täuschen.
Das ist im Einzelfall zwar extrem unwahrscheinlich, jedoch belehrt uns
die Erfahrung, dass sehr unwahrscheinliche aber mögliche Ereignisse ab
und an stattfinden. Es gewinnt immer mal wieder jemand im Lotto.
Manche Wissenschaften, wie die Politologie, setzen zudem noch voraus,
in ihren Feld Erkenntnisse auf Basis öffentlich verfügbarer Fakten
gewinnen zu können. Das also, im Umkehrschluss, keine entscheidenden
Informationen existieren, die aber geheim sind.
Wird diese Annahme in Frage gestellt, gelangen wir häufig in das Feld
der Verschwörungstheorie als Erklärung für politische und soziale
Ereignisse.
Wir gelangen auf Basis unserer bisherigen Überlegungen zu einem
Paradox. Nehmen wir als Beispiel etwa die Personen, die die Flachheit
der Erde annehmen. Sie scheinen die Axiome der Naturwissenschaften an
sich nicht zu leugnen und nehmen weiterhin an, dass ihre Beobachtungen
sie zur Schlussfolgerung allgemeingültiger Naturgesetze berechtigen.
Vielmehr scheinen sie den Konsens der Experten auf geheime Absprachen,
Machtmechanismen und dergleichen zurückzuführen.
Wir beobachten dieses Schema erstaunlich häufig im Bereich des sog.
Crackpottums.
Was denkt ihr darüber?
/Werte Anwesende, Hallo Welt./
/Zum Jahreswechsel hab ich da mal was vorbereitet../
/und irrtümlich nur an Karls Email gesendet./
/Im Phiweb builletin board/
/https://lists.philo.at/hyperkitty/list/philweb@lists.philo.at//
/sehe ich grade, dass meine kleine Rundreise/
„/einmal Sedna und zurück“/
/NICHT als neuer Thread (wie beabsichtigt) sondern garnicht vorhanden ist./
/Ich denke, diese kleine Rundreise ist es wert gesehen zu werden,/
/da auch Prof.Dr. Gerd Ganteför zur Zeit thematisch damit umgeht./
/(seine Bücher dazu, speziell „das rätselhafte Gewebe unserer
Wirklichkeit und die Grenzen der Physik“ habe ich auf ganz altmodische
Art haptisch gelesen sowie seine Vorlesungsreihe „das Weltbild der
Physik“in sehr vielen Einzelvorlesungen via Internet angesehen)./
/Mir ist bekannt, dass Herr Ganteför hier im Forum gelegentlich auch in
Frage gestellt wird, was aber nichts daran ändert, dass ich seine
Ansichten (soweit ich sie inhaltlich begriffen habe)/
/teile und oder nachvollziehen kann./
/Dieses Jahr 2025 war auch hier im Philweb zu großen Teilen „Das Rätsel
unserer Wirklichkeiten“/
/Thema für Ausflüge in so gut wie alle Bereiche der Sprache, warum also
nicht mal/
„/einmal Sedna und zurück“ als Gruß an -auch – die „stillen Teilnehmer“
in dieser Runde?:)/
/für mich jedenfalls ist ein gewisses Maß an „Erkenntniszugewinn“ zu
verzeichnen und mein kritisches Verhältnis zu KI wird weiterhin zwischen
Medusenhaupt und Religionsführerschaft hin und herpendeln./
/Genug der „lorem Ipsum“ möge Cicero ein sanftes Nachsehen mit
meinereiner haben./
/Here we go/
/(im Anhang PDF „Einmal Sedna und zurück)/
/gruss aus der diaspora/
/ingo mack/
Wieder ein Unfall kann kommentiert werden, hier, an folgendem Link zu
lesen:
https://www.watson.ch/international/deutschland/560856174-unfall-bei-poseid…
Haben die Medien hierbei korrekt berichtet, spielt der Kapitalismus beim
Geschehen eine Rolle, gibt es schon Verschwörungstheorien? An Gutachten
wird vermutlich schon gearbeitet. Wie lange sollen sich die Köpfe in
diesem Fall noch erhitzen, bis hin zu denjenigen des Philweb?
Eine Bemerkung: Der bekannte Unfall im Tunnel in Paris wurde hier noch
nicht behandelt. War dort ein bestimmter Geheimdienst kausal beteiligt?
JH
Hallo,
ich lagere die für mich spannende Frage mal aus. Ich weiß nicht, ob die
Listenteilnehmer an der Diskussion überhaupt ein vertieftes Interesse haben
werden:
Am Mo., 25. Aug. 2025 um 13:31 Uhr schrieb Ingo Tessmann über PhilWeb <
philweb(a)lists.philo.at>:
> > Am 24.08.2025 um 11:55 schrieb Rat Frag <rat96frag(a)gmail.com>:
> >
> > "Der Zweite Unvollständigkeitssatz wird zumeist so aufgefasst, dass
Hilberts Programm, die Widerspruchsfreiheit der Mathematik oder wenigstens
der Arithmetik zu beweisen, nicht durchführbar und das zweite Problem aus
Hilberts Liste von 23 mathematischen Problemen unlösbar sei. Allerdings
bezieht sich diese Schlussfolgerung auf Gödels natürliche arithmetische
Darstellung der Beweisbarkeit, das Beweisbarkeitsprädikat Bew(x). Bei
bestimmten künstlichen
> > Modifikationen von Gödels Beweisbarkeitsprädikat gilt der Zweite
Unvollständigkeitssatz nicht mehr. Eine solche Modifikation wurde zuerst
von John Barkley Rosser bald nach Gödels Veröffentlichung vorgeschlagen;
inzwischen versuchen Spezialisten zu klären, worin der Unterschied zwischen
natürlich und künstlich eigentlich besteht."
> Neben der innenmathematischen Behandlung des zweiten
Unvollständigkeitssatzes gibt es noch die Fülle der außermathematischen
Interpretationen. Beispielhaft verweise ich auf Enzenbergers 43-zeiliges
Gedicht „Hommage à Gödel“ und die musikalische Interpretation dieses
Gedichtes durch Henze in seinem 2. Violinkonzert. Das ist auch Thema in der
Diss. „action music“ von Sang Myung Han, S. 117ff:
Dir ist sicherlich die Modallogik vertraut mit Box [] und Diamant <>. Diese
beiden Symbole werden aufeinander bezogen definiert.
Für gewöhnlich wird [] dabei eine Bedeutung wie "Notwendig" zugewiesen, was
in metaphysische Höhen (oder Abgründe) führt. Es gibt auch andere
Interpretationen wie z. B. "Es ist geboten, dass..."
(Die Verwendung der Modallogik hat gegenüber einer Lösung mittels
Prädikaten offenbar eine Reihe von Vorteilen. Kurz gesagt, meidet man die
Prädikatenlogik 2. Stufe.)
Jetzt kann man diese Modaloperator auch deuten als "Es ist bewiesen, dass
x".
Wie wir dem Text, den ich zitierte, entnehmen können, ist es jetzt offenbar
so, dass dieser Operator, dieser Ausdruck, leicht modifiziert werden kann.
Mit dem Ergebnis, dass er andere Schlussfolgerungen erlaubt.
Aber nehmen wir weitere Beispiele:
*"Mathematik ist eigentlich eine ziemlich klare Wissenschaft, und
üblicherweise gelangen die Mathematikhistoriker zu Schlussfolgerungen, die
von ihren Kollegen geteilt werden. Aber gelegentlich liegen die Dinge
schwieriger. Es scheint inmanchen Fällen eine gewisse Vagheit oder
Zweideutigkeit in den mathematischen Tatsachen zu geben."*
(Herbert Breger in seinem Aufsatz "Ebenen der Abstraktion - Benoulli,
Leibniz und Barrows Theorem", Seite 193, aus "Form,Zahl, Ordnung: Studien
zur Wissenschafts- und Technikgeschichte"
Link: https://books.google.de/books?id=WjnTAmVR6qUC&lpg=PA195&hl=de&pg=PA193
)
Dort heißt es:
*"unter dem Gesichtspunkt der Vorstellungen des 17. Jahrhunderts über
mathematische Strenge wäre ein geometrischer Kalkuel sogar besser."* (Seite
195)
Diese Aussage impliziert zumindest, dass sich die Vorstellung über
mathematische Strenge im Laufe der Zeit geändert haben.
Ist das nicht zumindest ein Indikator dafür, dass bei der Lehre des
Begriffes möglicherweise nicht bei jedem Studenten die selbe Vorstellung
geweckt wurde?
The Summer School Mereology and Beyond will take place at USI, Lugano (Switzerland) from 15 to 19 June 2026. The main instructors will be Achille Varzi (Columbia) and Claudio Calosi (Ca’ Foscari).
Deadline for applications: February 15, 2026.
The summer school provides a thorough survey of both classical mereology and beyond. ‘Beyond’ is articulated in three different ways: by providing alternatives, strengthenings, and extensions of classical mereology. All the sessions investigate both technical details and metaphysical issues that arise from those technical details.
How to apply: Application is open to graduate students and early career researchers. Please send a copy of your CV, a one-page motivation letter and a reference letter from a supervisor or colleague to summerschool.isfi(a)usi.ch.
Accepted participants will have the possibility to send a short abstract for consideration to present some of their research at the summer school.
For more information and the provisional schedule: www.usi.ch/mereology<https://www.usi.ch/en/education/summer-winter-school/mereology>
For any questions: summerschool.isfi(a)usi.ch<mailto:summerschool.isfi@usi.ch>
We are pleased to announce that on Friday, December 12 at 4.30pm (CET), Marco Santambrogio (University of Parma) will give the talk On the Creation of Some Abstract Artefacts as part of the Lugano Philosophy Colloquia Fall 2025 organised by the Institute of Philosophy (ISFI) at USI.
This hybrid talk will take place in Room Multiuso FTL Building (USI west campus) and online via Zoom. If you are interested in joining online, please write to events.isfi(a)usi.ch.
Here is the abstract of the talk:
How are abstract artefacts—assuming they exist—brought into being? Focusing on such examples as the chess queen, the senate of a constitutional state, and the fictional character Sherlock Holmes, it is argued that these entities are created through speech acts of stipulation, which are governed by a principle first introduced by Frege in Begriffsschrift. According to this principle, sentences initially used to make a stipulation can subsequently be used to make true assertions. This principle not only accounts for the creation of stipulated entities, but also explains why sentences such as “Sherlock Holmes is a detective”—unprefixed by locutions like ‘fictionally’ or ‘in the story’—can truthfully report what holds in Conan Doyle’s stories. Although such sentences ascribe properties of flesh-and-blood human beings to abstract objects, no category mistake is involved, it is argued, since predicates like ‘being a detective’ undergo a meaning transfer (in Geoffrey Nunberg’s sense). Finally, a classification of stipulative speech acts is offered within a Searlean framework.
We are pleased to announce that on Friday, December 12 at 4.30pm (CET), Marco Santambrogio (University of Parma) will give the talk On the Creation of Some Abstract Artefacts as part of the Lugano Philosophy Colloquia Fall 2025 organised by the Institute of Philosophy (ISFI) at USI.
This hybrid talk will take place in Room Multiuso FTL Building (USI west campus) and online via Zoom. If you are interested in joining online, please write to events.isfi(a)usi.ch.
Here is the abstract of the talk:
How are abstract artefacts—assuming they exist—brought into being? Focusing on such examples as the chess queen, the senate of a constitutional state, and the fictional character Sherlock Holmes, it is argued that these entities are created through speech acts of stipulation, which are governed by a principle first introduced by Frege in Begriffsschrift. According to this principle, sentences initially used to make a stipulation can subsequently be used to make true assertions. This principle not only accounts for the creation of stipulated entities, but also explains why sentences such as “Sherlock Holmes is a detective”—unprefixed by locutions like ‘fictionally’ or ‘in the story’—can truthfully report what holds in Conan Doyle’s stories. Although such sentences ascribe properties of flesh-and-blood human beings to abstract objects, no category mistake is involved, it is argued, since predicates like ‘being a detective’ undergo a meaning transfer (in Geoffrey Nunberg’s sense). Finally, a classification of stipulative speech acts is offered within a Searlean framework.
For more information: https://www.usi.ch/en/feeds/32641