hallo IT,
"/Was hat das mit der
„Texas-Sharpshooter-Fallacy“ zu tun?"
/
ja, du hast Recht; ich habe das etwas "umständlich" ausgedrückt.
mein Sedna-Projekt (die Machart) hat nicht direkt das Bild der
(willkürlichen) Einschusslöcher in der Scheunenwand
mit der anschliessend darum herum gezeichneten Zielscheibe
beschrieben. ich wollte, um im Bild zu bleiben, vielmehr die Art
des Scharfschützengewehrs und der verwendeten Munition
dafür so genau wie möglich beschreiben.
sorry, mein Fehler.
gruss aus der Diaspora
ingo mack
Am 16.06.26 um 15:51 schrieb Ingo Tessmann über PhilWeb:
Am 15.06.2026 um 13:09 schrieb ingo_mack über
PhilWeb <philweb(a)lists.philo.at>at>:
Am 29.05.26 um 15:15 schrieb Ingo Tessmann über PhilWeb:
Das ist zu vermuten gewesen: „The predictive
brain: Neural correlates of word expectancy align with large language model prediction
probabilities“:
Die Wissenschaft kennt dieses Problem als
„Texas-Sharpshooter-Fallacy“. Ein Muster wird entdeckt und anschließend so interpretiert,
als sei seine Bedeutung bereits bewiesen. Die Existenz eines geometrischen Zusammenhangs
wird dabei mit der Ursache dieses Zusammenhangs verwechselt.
Die neuronalen
Korrelationen zwischen Worterwartungen stehen im Einklang mit LLM-Vorhersagen. Was hat das
mit der „Texas-Sharpshooter-Fallacy“ zu tun? Lediglich in den Ergebnissen stimmen Gehirn
und LLM überein. D.h. natürlich nicht, dass das Gehirn so wie ein LLM bzw. das LLM so wie
das Gehirn arbeitet. In den Ergebnissen gibt es phänomenologische Übereinstimmungen, die
den Erfolg der LLMs verständlich machen und weitere Forschungen motivieren.
IT
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