Am 09.04.2026 um 11:01 schrieb ingo_mack über PhilWeb
<philweb(a)lists.philo.at>at>:
Hallo IT, haLLO rEST DER wELT:)
ist es tatsächlich eine Frage nach der universalität der verwendeten Begriffe oder geht
es jetzt in Richtung Bedeutungsdarwinismus? ich hab das mal nach meinem
Verständnisvermögen untersuchen lassen und die vorläufigen Ergebnisse in 3 Pdfs mit
"KI-Geschwurbel" gepackt.
Hi IM, bereits in meiner Mail vom 10. April hatte ich darauf geantwortet: „Fluktuationen
spielen im (mathemtisch-symolischen) Weltall wie in der (sprachlich-symbolischen)
Lebenswelt eine Rolle und können als metaphorisch-mathematisch übergreifendes Thema für
Lebenswelt und Weltall gleichermaßen entwickelt werden.“ Fluktuationstheorien werden in
der stochastischen Theorie dynamischer Systeme entwickelt. Darüber haben wir hier in der
Runde wiederholt geschrieben. Ein Beispiel für die Lebenswelt liefern Karjus et al. in
"Quantifying the dynamics of topical fluctuations in language“. Danach sind
Worthäufigkeiten allein kein Anzeichen für Sprachwandel, da ihre Dynamik hauptsächlich aus
Themenfluktuationen hervorgeht. Eine grundlegende Arbeit über „Fluktuationen in komplexen
Systemen“ hat Kantelhardt in seiner Habilitationsschrift vorgelegt:
https://websrv.physik.uni-halle.de/Fachgruppen/kantel/habil.pdf
<https://websrv.physik.uni-halle.de/Fachgruppen/kantel/habil.pdf>
IT